Suche...

NBA: Die Karriere von Dwight Howard in Bildern - Vom Superstar zum Wandervogel

 
Dwight Howard kam als Teenager und kommender Superstar in die Liga. Zunächst erfüllte der Center auch die Erwartungen, doch mit den Jahren wurde er zum Wandervogel. SPOX blickt auf die Laufbahn von Superman zurück.
© getty
Dwight Howard kam als Teenager und kommender Superstar in die Liga. Zunächst erfüllte der Center auch die Erwartungen, doch mit den Jahren wurde er zum Wandervogel. SPOX blickt auf die Laufbahn von Superman zurück.
Im Draft 2004 zogen die Orlando Magic Center Dwight Howard an erster Stelle. Schon damals weckte er Hoffnungen, so etwas wie der neue Shaq werden zu können.
© getty
Im Draft 2004 zogen die Orlando Magic Center Dwight Howard an erster Stelle. Schon damals weckte er Hoffnungen, so etwas wie der neue Shaq werden zu können.
Und tatsächlich gelang es Orlando, um den unfassbar athletischen Center herum ein Team aufzubauen, das oben angriff. D12 wurde derweil in seiner dritten Saison All-Star.
© getty
Und tatsächlich gelang es Orlando, um den unfassbar athletischen Center herum ein Team aufzubauen, das oben angriff. D12 wurde derweil in seiner dritten Saison All-Star.
2008 wurde er obendrein Dunk Champion – durch seine unvergessliche Performance als Superman. Diesen Spitznamen wollte er anschließend nicht mehr abgeben.
© getty
2008 wurde er obendrein Dunk Champion – durch seine unvergessliche Performance als Superman. Diesen Spitznamen wollte er anschließend nicht mehr abgeben.
Zunächst konnte man sagen – zurecht! Denn Howard dominierte mittlerweile die Eastern Conference, war mit Abstand der beste Center der Liga, wurde von 2009 bis 2011 dreimal in Folge Defensive Player of the Year.
© getty
Zunächst konnte man sagen – zurecht! Denn Howard dominierte mittlerweile die Eastern Conference, war mit Abstand der beste Center der Liga, wurde von 2009 bis 2011 dreimal in Folge Defensive Player of the Year.
2009 schließlich war er auf der Höhe seines Schaffens. Er führte die Magic überraschend in die Finals, wo man allerdings den Lakers um Kobe Bryant und Pau Gasol unterlag.
© getty
2009 schließlich war er auf der Höhe seines Schaffens. Er führte die Magic überraschend in die Finals, wo man allerdings den Lakers um Kobe Bryant und Pau Gasol unterlag.
An diesen Erfolg konnten die Magic um Howard nicht mehr anknüpfen, die Finals blieben fortan in weiter Ferne.
© getty
An diesen Erfolg konnten die Magic um Howard nicht mehr anknüpfen, die Finals blieben fortan in weiter Ferne.
Zum Ende der Saison 2012 kam es dann zur unrühmlichsten Aktion Howards überhaupt. Bei einem Interview mit Head Coach Stan van Gundy wiesen die Reporter den Magic-Coach darauf hin, dass Howard gefordert habe, ihn zu feuern…
© getty
Zum Ende der Saison 2012 kam es dann zur unrühmlichsten Aktion Howards überhaupt. Bei einem Interview mit Head Coach Stan van Gundy wiesen die Reporter den Magic-Coach darauf hin, dass Howard gefordert habe, ihn zu feuern…
…kurze Zeit später kam Howard dazu und legte freundschaftlich seinen Arm um SvG und machte ein paar Scherze. Als van Gundy ging und Howard von den Reportern auf den Fauxpas angewiesen wurde, stritt er alles ab.
© getty
…kurze Zeit später kam Howard dazu und legte freundschaftlich seinen Arm um SvG und machte ein paar Scherze. Als van Gundy ging und Howard von den Reportern auf den Fauxpas angewiesen wurde, stritt er alles ab.
Nach dem Erstrunden-Aus in den Playoffs wurde SvG tatsächlich gefeuert. Das hieß aber nicht, dass D12 nun die Zukunft gehörte. Im Gegenteil: Er trat in die Fußstapfen von Shaq und ließ sich zu den Lakers traden.
© getty
Nach dem Erstrunden-Aus in den Playoffs wurde SvG tatsächlich gefeuert. Das hieß aber nicht, dass D12 nun die Zukunft gehörte. Im Gegenteil: Er trat in die Fußstapfen von Shaq und ließ sich zu den Lakers traden.
Dort bildete er mit Kobe Bryant, Pau Gasol und Steve Nash ein vermeintliches Superteam. Doch schon früh in der Saison machten Rückenprobleme dem Center zu schaffen, man fürchtete, er habe große Teile seiner Athletik eingebüßt.
© getty
Dort bildete er mit Kobe Bryant, Pau Gasol und Steve Nash ein vermeintliches Superteam. Doch schon früh in der Saison machten Rückenprobleme dem Center zu schaffen, man fürchtete, er habe große Teile seiner Athletik eingebüßt.
Jedenfalls wollte es vor allem mit Kobe überhaupt nicht harmonieren. Die Mamba soll sich an der lockeren Einstellung Howards gestört haben und diesen als „soft“ bezeichnet haben.
© getty
Jedenfalls wollte es vor allem mit Kobe überhaupt nicht harmonieren. Die Mamba soll sich an der lockeren Einstellung Howards gestört haben und diesen als „soft“ bezeichnet haben.
Das „Projekt“ in Tinseltown ging krachend in die Hose und wurde nach dem Erstrundenaus in den Playoffs direkt wieder beendet.
© getty
Das „Projekt“ in Tinseltown ging krachend in die Hose und wurde nach dem Erstrundenaus in den Playoffs direkt wieder beendet.
Als Free Agent wechselte er zu den Rockets. Die Priorität sei eine Championship: „Und ich wette 30 Millionen Dollar darauf, dass uns das auch gelingt.“
© getty
Als Free Agent wechselte er zu den Rockets. Die Priorität sei eine Championship: „Und ich wette 30 Millionen Dollar darauf, dass uns das auch gelingt.“
Es ist zwar nicht überliefert, ob er seine Wettschulden bezahlt hat – doch verloren hat er die Wette ohne Frage. In drei Jahren kamen sie nicht über die Conference Finals hinaus.
© getty
Es ist zwar nicht überliefert, ob er seine Wettschulden bezahlt hat – doch verloren hat er die Wette ohne Frage. In drei Jahren kamen sie nicht über die Conference Finals hinaus.
Die Saison 2015/16 war der traurige Höhepunkt von D12 in Houston. Er baute nicht nur statistisch ab – auch war die Teamchemie im Eimer, die Rockets feuerten schon am Anfang der Saison Coach McHale.
© getty
Die Saison 2015/16 war der traurige Höhepunkt von D12 in Houston. Er baute nicht nur statistisch ab – auch war die Teamchemie im Eimer, die Rockets feuerten schon am Anfang der Saison Coach McHale.
Hinzu kam, dass sich Howard überhaupt nicht mit James Harden verstand, die zwei sollen sich immer wieder zerstritten haben. Im Nachhinein gab Howard zu: "Ich wünschte, unsere Beziehung wäre sehr viel besser gewesen.“
© getty
Hinzu kam, dass sich Howard überhaupt nicht mit James Harden verstand, die zwei sollen sich immer wieder zerstritten haben. Im Nachhinein gab Howard zu: "Ich wünschte, unsere Beziehung wäre sehr viel besser gewesen.“
Da es nun schon das zweite Mal so war, dass sich Howard mit einem Co-Star rieb, manifestierte sich sein Ruf als Problem-Spieler. Dass er bei den Rockets keine Zukunft mehr haben würde, war nach der verheerenden Spielzeit 15/16 auch klar.
© getty
Da es nun schon das zweite Mal so war, dass sich Howard mit einem Co-Star rieb, manifestierte sich sein Ruf als Problem-Spieler. Dass er bei den Rockets keine Zukunft mehr haben würde, war nach der verheerenden Spielzeit 15/16 auch klar.
So brach Howard erneut seine Zelte ab und kehrte in seine Heimat nach Atlanta zurück. Der Center kündigte noch vollmundig an, dass er in Georgia seine Karriere beenden will. Es stimmte aber auch mit Dennis Schröder die Chemie nicht.
© getty
So brach Howard erneut seine Zelte ab und kehrte in seine Heimat nach Atlanta zurück. Der Center kündigte noch vollmundig an, dass er in Georgia seine Karriere beenden will. Es stimmte aber auch mit Dennis Schröder die Chemie nicht.
So tradeten die Hawks den Center nach nur einem Jahr nach Charlotte – gegen Marco Belinelli und einen Plumlee. Gerüchten zufolge sollen die Hawks-Spieler über diesen Trade in der Kabine gejubelt haben.
© getty
So tradeten die Hawks den Center nach nur einem Jahr nach Charlotte – gegen Marco Belinelli und einen Plumlee. Gerüchten zufolge sollen die Hawks-Spieler über diesen Trade in der Kabine gejubelt haben.
In Charlotte traf Howard auf seinen alten Mentor aus Magic-Zeiten, Coach Steve Clifford. Und es wurde besser: Superman spielte die beste Saison seit vier Jahren, die Hornets verpassten dennoch die Playoffs.
© getty
In Charlotte traf Howard auf seinen alten Mentor aus Magic-Zeiten, Coach Steve Clifford. Und es wurde besser: Superman spielte die beste Saison seit vier Jahren, die Hornets verpassten dennoch die Playoffs.
Coach Clifford musste gehen und auch Howard wurde exakt nach einem Jahr wieder getradet. Bei seiner Vorstellung sprach er noch davon, dass er in Charlotte seine Karriere beenden wolle.
© getty
Coach Clifford musste gehen und auch Howard wurde exakt nach einem Jahr wieder getradet. Bei seiner Vorstellung sprach er noch davon, dass er in Charlotte seine Karriere beenden wolle.
Howard landete in Brooklyn, doch die Nets entließen D12 sofort. Scheinbar hatte es sie wenig beeindruckt, dass er in der Saison gegen die Nets 32 Punkte und 30 Boards in einem Spiel auflegte. Sie waren bloß an seinem auslaufenden Vertrag interessiert.
© getty
Howard landete in Brooklyn, doch die Nets entließen D12 sofort. Scheinbar hatte es sie wenig beeindruckt, dass er in der Saison gegen die Nets 32 Punkte und 30 Boards in einem Spiel auflegte. Sie waren bloß an seinem auslaufenden Vertrag interessiert.
Nach seiner Entlassung unterschrieb Howard bei den Wizards. Auch das Versprechen (Karriereende!) gab er nun bei seiner Begrüßung ab. Wir sind gespannt, ob Howard dort tatsächlich seine Karriere beenden kann. Der Auftakt war jedoch ein wenig holprig …
© wizards
Nach seiner Entlassung unterschrieb Howard bei den Wizards. Auch das Versprechen (Karriereende!) gab er nun bei seiner Begrüßung ab. Wir sind gespannt, ob Howard dort tatsächlich seine Karriere beenden kann. Der Auftakt war jedoch ein wenig holprig …
… und das deswegen: “I learned Magic for eight years. I traveled to La-La Land. I learned how to work with Rockets. Then I went and learned how to fly with some Hawks. Got stung by the Hornets. But through all of that, it’s taught me how to be a Wizard.”
© getty
… und das deswegen: “I learned Magic for eight years. I traveled to La-La Land. I learned how to work with Rockets. Then I went and learned how to fly with some Hawks. Got stung by the Hornets. But through all of that, it’s taught me how to be a Wizard.”
Das mit den Witzen sollte der gute Dwight lieber lassen. Dennoch: Alles Gute in Washington.
© wizards
Das mit den Witzen sollte der gute Dwight lieber lassen. Dennoch: Alles Gute in Washington.
1 / 1
Werbung
Werbung