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Timberwolves vs. Nuggets - Der Showdown um den letzten Platz in den Playoffs

Von SPOX
Mittwoch, 11.04.2018 | 11:27 Uhr
Die Denver Nuggets und die Minnesota Timberwolves kämpfen um den letzten Playoff-Spot
© getty
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Die Minnesota Timberwolves standen zuletzt 2004 in den Playoffs. Lange sah es in dieser Saison so aus, als ob die Wolves diesmal sogar den Heimvorteil erspielen können, nun gibt es aber ein Do-or-Die-Spiel (Do., 2 Uhr live auf DAZN) am letzten Spieltag gegen die Denver Nuggets - die dank eines starken Schlussspurts mit ordentlich Rückenwind in den hohen Norden reisen.

"Wir haben die letzten Tage schon gehofft, dass uns ein Team hilft, aber es ist nicht passiert", gab Taj Gibson nach dem Sieg gegen die Memphis Grizzlies unverblümt zu. "Wir haben es nun aber weiterhin selbst in der Hand und müssen uns auf das Wesentliche fokussieren."

Es ist ein wenig das Abbild dieser Spielzeit. Geschenkt gab es wahrlich nichts für diese Wolves-Franchise, die außer in der Garnett-Ära nie mehr als 40 Spiele gewinnen konnte. Unzufriedenheit war dennoch ein ständiger Begleiter, auch weil mit Gibson, Jimmy Butler und Coach Tom Thibodeau ehemalige Bulls-Akteure geholt wurden, die Erfahrung und Härte ins Team brachten.

Doch die Wolves sind eben nicht die 2011er-Ausgabe der Bulls um MVP Derrick Rose. Gerade die Defense, das Steckenpferd von Thibs, enttäuschte für den Großteil der Saison (Platz 23 der Liga). Wirkliche Fortschritte waren nicht wirklich zu erkennen, was einer der Gründe dafür ist, warum dieses vor Talent triefende Minnesota-Team noch nicht sicher für die Postseason qualifiziert ist - trotz einer Top-5-Offense.

Timberwolves: Verletzungen und Nachlässigkeiten

Natürlich spielten auch Verletzungen eine Rolle. Butler verpasste 17 Partien im Schlussspurt, Jeff Teague oder Nemanja Bjelica plagten sich mit kleineren Wehwehchen herum. Für den Coach ist dies aber keine Ausrede: "So ist es eben", meinte Thibs, dessen Job bei Verpassen der Postseason eventuell auch in Frage stehen könnte.

Ob sich das Team immer dem Ernst der Lage bewusst ist, ist nicht ganz klar. Gerade Butler drückte häufiger seine Unzufriedenheit mit der Mannschaft aus. Auch im Spiel gegen die Grizzlies zeigten sich früh Nachlässigkeiten. Nach einem Viertel lag man gegen eines der schlechtesten Teams der Liga zurück (20:26) und schaltete erst nach der Pause ein paar Gänge hoch, um den Pflichtsieg einzufahren.

NBA: Das Playoff-Rennen im Westen

PlatzTeamSiegeNiederlagenGB
3Jazz48330
4Blazers48330
5Pelicans47341
6Spurs47341
7Thunder47341
8Wolves46352
9Nuggets46352

Wolves: Butler zählt Team an

"Wir waren soft", schimpfte Butler nach dem Spiel. "Wir haben diese Tendenzen. Wenn wir hart spielen, passieren für uns gute Dinge. Das wird uns immer gepredigt. Das Talent ist nicht so wichtig, du musst deinen Job machen und härter als die anderen spielen."

Vielleicht meinte der All-Star damit auch Andrew Wiggins, der mal wieder in einem Formtief steckt. Gegen die Grizzlies verbuchte der ehemalige No.1-Pick in 35 Minuten nur sieben Punkte (3/12 FG), sechs Rebounds und drei Steals. Die Garanten für den Sieg waren andere - wie Butler, Teague (24, 8 Assists) oder auch Derrick Rose, der von der Bank kommend 13 Zähler einstreute.

Timberwolves vs. Nuggets: Die Spiele der regulären Saison

DatumHeimGastErgebnis
21. DezemberNuggetsT-Wolves104:112
28. DezemberT-WolvesNuggets128:125
6. AprilNuggetsT-Wolves100:96
11. AprilT-WolvesNuggets?

Denver mit starken Schlussspurt

Nun wartet also Denver, ein Team, welches zuletzt ein knappes Spiel nach dem anderen gewann und die Wolves vor wenigen Tagen im heimischen Pepsi Center (ohne Butler) schlug. Für beide Teams geht es um alles, sogar Platz sieben ist noch möglich, wenn die Pelicans in San Antonio verlieren. Das spielt für Thibs aber überhaupt keine Rolle: "Ich will die Playoff-Teilnahme einfach nur perfekt machen. Alles andere ist mir egal."

Die Ausgangslage ist auf dem Papier für beide gleich, beide haben die identische Bilanz (46-35). Doch die Stimmung in Denver ist um ein Vielfaches besser: Nur wenige glaubten bei dem brutalen Programm der letzten Wochen daran, dass die Nuggets im Kampf um Platz acht noch ernsthaft eingreifen können - und doch haben sie es nach 81 Spielen weiter in den eigenen Händen.

Die letzten neun Spiele waren alles Paarungen mit Teams über .500, sieben davon wurden erfolgreich bestritten. In den Partien gegen die Thunder, Bucks, Wolves und auch gegen die Blazers bewies das Team von Mike Malone Nervenstärke und holte jeweils einen Rückstand im Schlussviertel auf - so auch gegen Portland.

Nuggets: Gary Harris ist zurück

"Ich habe ihnen in der Halbzeit gesagt, dass wir raus sind, wenn wir dieses Spiel verlieren", berichtete Coach Mike Malone. "Ich glaube, wir haben eine Reaktion gezeigt. Es war nicht schön, aber unsere Defense war phänomenal." Bei mageren 13 Zählern wurde Portland mit dem starken Backcourt um Damian Lillard und C.J. McCollum gehalten. Dies gelang in dieser Saison kaum einem Team.

Dabei war die Defense fast die komplette Spielzeit eine Achillesferse (sogar noch schlechter als Minny, Platz 26), im Saison-Finale aber ist sie plötzlich eine Stärke. Portland und auch Minnesota wurden unter 100 Punkten gehalten, auch wenn dies in der Höhenluft der Mile High City geschah. Dass dazu die Chemie zwischen Nikola Jokic und Paul Millsap im Frontcourt immer besser wird, hilft natürlich auch.

Einen weiteren Push könnte die überraschende Rückkehr von Gary Harris geben, der zuletzt einige Wochen fehlte und gegen Portland plötzlich wieder im Lineup war. Der Shooting Guard wird der Defense weiter helfen und gab gleich einmal die Marschrichtung für Spiel 82 vor. "Wir hätten es nicht anders gewollt. Wenn wir gewinnen, sind wir dabei."

So simpel ist es. Dazu ist es ein schönes (ungewolltes) Geschenk der Spielplanmacher an die Fans. In Zeiten, in denen über mögliche Pre-Playoffs diskutiert wird, tritt nun genau dieser Fall am letzten Spieltag der Regular Season ein. Die Stimmung in beiden Lagern könnte dabei nicht unterschiedlicher sein.

'Win or go home' - Die Festtage der NBA beginnen dieses Mal bereits früher als sonst.

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