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NBA: 5 Fragen zum Aus der Miami Heat: Ein hoher Preis für eine Playoff-Runde

Dwyane Wade und Hassan Whiteside mussten in der ersten Runde die Segel streichen.
© getty

Die Miami Heat haben sich in 5 Spielen gegen die Philadelphia 76ers aus den Playoffs verabschiedet. Woran hat's gelegen? Wie ist die Saison zu bewerten? Was machen Dwyane Wade und Hassan Whiteside? SPOX beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was ist passiert?

Die Heat haben sich als erstes Ost-Team aus den Playoffs verabschiedet - auch wenn sie den starken Philadelphia 76ers teilweise einen harten Kampf lieferten. Als Sixth Seed trafen die Mannen von Coach Erik Spoelstra auf eine Truppe, die zuvor 16 Spiele am Stück gewonnen hatte und deswegen als klarer Favorit in die Serie gegangen war.

Dennoch wurden der Franchise vom South Beach Außenseiter-Chancen eingeräumt, da der Kader so flexibel wie nur wenige andere aufgestellt war. Was die Heat aber über die fünf Spiele nicht kaschieren konnten, war die fehlende Starpower. Goran Dragic ist nur ein Borderline-All-Star und Dwyane Wade 36 Jahre alt. In Dosen waren die Vorzüge der beiden Akteure zu sehen, doch vor allem im vierten Viertel ging Miami aufgrund des fehlenden Go-to-Guys mehrfach der Saft aus.

Wade klaute zwar fast im Alleingang Spiel zwei in Philadelphia, spielte in der Folge aber nur noch eine untergeordnete Rolle. Die Chancen, die Serie ausgeglichener zu gestalten, waren aber definitiv da. Gerade Spiel 4 hätten die Heat gewinnen müssen, nicht zuletzt weil die Sixers sich unfassbare 26 Ballverluste leisteten. So wurde Spiel 5 zur Mission impossible für Miami, in der Stadt der brüderlichen Liebe gab es nichts mehr zu holen.

Alle Spiele der Serie im Überblick

TagDatumUhrzeitSpielHeimAuswärtsErgebnis
Sonntag15. April2 Uhr1PhilaldelphiaMiami130:103
Dienstag17. April2 Uhr2PhilaldelphiaMiami103:113
Freitag20. April1 Uhr3MiamiPhilaldelphia108:128
Samstag21. April20.30 Uhr4MiamiPhilaldelphia102:106
Mittwoch25. April2 Uhr5PhilaldelphiaMiami104:91

Dennoch boten die Heat über die volle Serie einen aufopferungsvollen Kampf und stellten für die junge Sixers-Truppe einen echten Test dar, welchen diese mit Bravour bestanden. Es war gallig, es war eng, es gab jede Menge kleine Privatduelle. Doch so physisch Miami auch war, die Sixers ließen sich nicht aus der Ruhe bringen.

Gerade für Joel Embiid, der die ersten beiden Spiele der Serie verpasst hatte, hatten die Heat keine Lösung. Trotz dreier fähiger Center in Hassan Whiteside, Bam Adebayo und Kelly Olynyk konnten die Kreise des Kameruners nie richtig eingedämmt werden. Zwar traf The Process nur 41,7 Prozent aus dem Feld, legte aber in den drei Spielen 18,7 Punkte und 10,3 Rebounds auf. Dazu stand er im Schnitt elfmal pro Spiel an der Charity Stripe und hatte über die Serie ein Plus-Minus von +26 sowie ein Netrating von 11,0.

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