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LaMarcus Aldridge zerstört die Timberwolves – Serie der San Antonio Spurs geht weiter

Von Philipp Jakob
Sonntag, 18.03.2018 | 04:10 Uhr
LaMarcus Aldridge führt die Spurs mit 39 Punkten zum wichtigen Sieg gegen die Timberwolves
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Im heißen Kampf um die letzten Playoff-Plätze in der Western Conference schenken sich die San Antonio Spurs (40-30) und die Minnesota Timberwolves (40-30) absolut nichts. Am Ende entscheidet ein überragend aufgelegter LaMarcus Aldridge die Partie zu Gunsten der Spurs. San Antonio gewinnt mit 117:101 (BOXSCORE).

Den etwas besseren Start in die Partie erwischten die Timberwolves: Kein Wunder, merkte man ihnen doch eine gewisse Frische nach zuletzt drei Tagen Pause deutlich an. Die Spurs setzten dagegen 9 ihrer ersten 11 Würfe nur an den Ring, gerade aus der Distanz (1/6 Dreier) lief in den Anfangsminuten aus Sicht der Hausherren wenig bis gar nichts zusammen.

Mit einem schnellen 8-Punkte-Rückstand auf dem Scoreboard wechselte Spurs-Coach Gregg Popovich schließlich munter durch und ließ die Reservisten ran - mit Erfolg. Pau Gasol, Tony Parker und Co. wirbelten die Second Unit der Gäste kräftig durcheinander, sodass San Antonio gegen Ende des ersten Abschnitts die Partie wieder ausgeglichen gestalten konnte (24:23 Minnesota).

Dann folgt die Explosion von LaMarcus Aldridge! Der Big Man kam im ersten Durchgang auf magere 3 Pünktchen, im zweiten Viertel pflügte sich der L-Train jedoch unaufhaltsam durch die Defense der Timberwolves. Nach insgesamt 19 Zählern im zweiten Viertel und guter Unterstützung von Patty Mills und der Bank erarbeiteten sich die Hausherren einen 13-Punkte-Vorsprung.

Nach dem Pausentee ließen sich die Timberwolves allerdings nicht mehr abschütteln. Vielmehr verkürzten die Starter um die starken Karl-Anthony Towns (23 Punkte, 9 Rebounds) und Andrew Wiggins (21 Punkte, 5 Rebounds, 5 Assists) den Rückstand immer wieder. In der Folge entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel, dem anzumerken war, um was es ging.

Mitte des vierten Viertels übernahm dann allerdings Aldridge wieder die Kontrolle. Der 32-Jährige setzte den Timberwolves erneut mit seiner bärenstarken Offense zu, schließlich streute Danny Green (12 Punkte, 5 Rebounds, 5 Assists) noch ein paar Dreier ein und auf einmal enteilten die Spurs auf 112:95 etwa vier Minuten vor dem Ende. Davon konnte sich Minnesota nicht mehr erholen.

Aldridge beendete die Partie mit 39 Punkten (14/22 FG), 10 Rebounds sowie 2 Blocks. Neben dem Big Man kamen noch fünf weitere Spurs auf eine zweistellige Punkteausbeute, vor allem Rudy Gay (14), Gasol (12), Mills (12) und Manu Ginobili (10) wussten dabei zu überzeugen.

So gelang den Spurs der dritte Sieg in Serie, während Minnesota erneut realisieren musste, dass in San Antonio für sie nichts zu holen ist: Die vergangenen 9 Auswärtsspiele bei den Spurs gingen nun allesamt verloren. Zudem zogen die Hausherren in der Western Conference an den Timberwolves vorbei und belegen nun Platz 5.

Die wichtigsten Statistiken

San Antonio Spurs (40-30) vs. Minnesota Timberwolves (40-30) 117:101 (BOXSCORE)

  • Die Partie startete aus Sicht der Spurs wenig vielversprechend - vor allem was den Dreier anging. Zwar fand San Antonio im weiteren Spielverlauf offensiv immer besser ins Spiel, von Downtown änderte sich allerdings wenig. Die Spurs versenkten nur schwache 23,1 Prozent ihrer Dreier (6/26). Minnesota versuchte es für heutige Verhältnisse recht selten von außerhalb der Dreierlinie, zeigte sich aber immerhin recht effizient (7/12 Dreier, 58,3 Prozent).
  • Es ist weithin bekannt, dass die Timberwolves nicht unbedingt über den tiefsten Kader verfügen. Gegen ein Team wie die Spurs - bekannt für ihre starke Bank - kann das gravierende Folgen haben. Dies zeigte sich bereits im ersten Viertel, als die Spurs-Reservisten ihr Team zurück ins Spiel brachten. Insgesamt entschied die Bank der Hausherren dieses Duell mit 46:26 für sich.
  • Ein wichtiger Faktor in diesem Spiel waren die zahlreichen Turnover der Timberwolves. Die Gäste aus dem hohen Norden gaben 16 Mal den Spalding aus der Hand, was unter anderem auch an der starken Defense der Spurs lag (11 Steals). Die Hausherren verstanden es zudem sehr gut, Minnesotas Fehler eiskalt auszunutzen (14:8 Fastbreak-Punkte).
  • Gerade in der Zone lieferten sich beide Teams einen heißen Fight. Obwohl die Verteidigungen in den meisten Fällen relativ wenig Platz ließen, erkämpften sich beide Teams einige Zähler in direkter Korbnähe. So kamen die Spurs auf 60 Punkte in der Zone, die Timberwolves auf 52. Zudem wurde um jeden Rebound - auch am offensiven Brett - hart gekämpft. Die Spurs schnappten sich schließlich 14 Offensiv-Rebounds, Minnesota 10.

San Antonio Spurs vs. Minnesota Timberwolves: Die Stimmen

Manu Ginobili (Spurs) über das Playoff-Rennen: "Wir sind in einer guten Position. Vor einer Woche war ich nicht so optimistisch, was das Spiel gegen Minnesota anging. Aber wir haben gewonnen. Darauf müssen wir aufbauen."

Tom Thibodeau (Timberwolves-Coach) über Aldridge: "Er spielt auf einem hervorragendem Level. Momentan geht es nur um Willen. So wir er aktuell spielt, haben wir ihm zu viel angeboten."

Der Star des Spiels

LaMarcus Aldridge. Der Big Man der Spurs lieferte eine überragende Partie ab. Nach seinem schwachen Start meldete sich LMA im zweiten Viertel spektakulär zurück und dominierte fortan das Geschehen. In der Offense war er sowohl mit seinen Post-Moves, mit seinem Midrange-Jumper oder auch nach Fastbreaks erfolgreich. Zudem arbeitete er extrem hart unter den Brettern (4 Offensiv-Rebounds) und in der Defense (2 Blocks).

Der Flop des Spiels

Jamal Crawford. Von Instant Offense von der Bank war bei den Timberwolves an diesem Abend nicht viel zu sehen. Das lag vor allem daran, dass Crawford gegen die Spurs so gut wie kein Faktor war. Der Shooting Guard traf nur 2 seiner 7 Würfe aus dem Feld und steuerte nur 5 Zähler bei.

Coaching Move des Spiels

Eine Vielzahl der Possessions der Spurs startete im Post. Dort bewies Aldridge sein starkes Spielverständnis: Entweder ging der Big Man selbst zu Werke oder er passte den Spalding sobald die Hilfe der Timberwolves kam raus zu einem Mitspieler. Am Perimeter lief der Ball anschließend vorbildlich von einer Ecke in die andere, bis ein offener Wurf gefunden wurde (32 Assists). Das ermöglichte den Spurs einige offene Dreier (die jedoch nur selten erfolgreich waren) oder viel Platz für Drives in die Zone.

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