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NBA

Tanking? Rick Carlisle und Dirk Nowitzki widersprechen Mavs-Besitzer Mark Cuban

Von SPOX

Mark Cuban, Besitzer der Dallas Mavericks, hat vor kurzem behauptet, dass Tanking von nun an die beste Strategie für sein Team sei. Die NBA brummte Cuban dafür am Mittwoch eine Rekord-Strafe von 600.000 Dollar auf. Auch aus dem eigenen Lager gab es Gegenwind.

Als Dirk Nowitzki mit Cubans Aussage konfrontiert wurde, entgegnete er: "Man kann in dieser Liga nicht spielen, um zu verlieren. Gerade wenn man als junger Spieler da draußen ist, muss man alles geben - sonst verliert man auch an Marktwert. Es gibt alles Mögliche, was passieren kann, wenn man nicht hart spielt. Mein Rat an die jungen Spieler kann deswegen nur sein, dass sie hart spielen und versuchen sollen, besser zu werden. Und dann passiert, was passiert", so Nowitzki.

"Spieler sollten in dieser Liga nie absichtlich verlieren. Es kann natürlich Niederlagen geben, aber dafür spielen wir nicht. Ich liebe immer noch den Wettbewerb", fuhr Nowitzki fort. "Das ist einer der Hauptgründe, warum ich immer noch dabei bin. Ich genieße es, gegen Leute zu spielen, die halb so alt sind wie ich, und meine Erfahrung einzusetzen. Ich werde nie dafür stehen, absichtlich zu verlieren. Das ist nicht wer ich bin."

Rick Carlisle: Aussagen sind Cuban "selbst peinlich"

Mavericks-Coach Rick Carlisle pflichtete Nowitzki bei und sagte, dass er mit Cuban lange über diese Äußerungen gesprochen habe. "Er hat sich aufrichtig entschuldigt. Ich glaube, dass ihm das selbst peinlich ist", so Carlisle. "Das Positive ist, dass er die 600.000 Dollar Strafe verdoppeln wird, indem er ebenfalls 600.000 Dollar an eine gemeinnützige Organisation spendet."

Zu den Mavs sagte Carlisle: "Wir spielen das ganze Jahr über mit viel Herz. Das werden wir auch weiterhin versuchen und so geht es für uns weiter."

Dallas hat bis zum All-Star Break eine 18-40-Bilanz hingelegt. Die Mavericks belegen damit den letzten Platz in der Western Conference.

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