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NBA

Warriors geben sich in Washington keine Blöße - Houston Rockets siegen weiter

Von SPOX
Kevin Durant schenkte den Washington Wizards 32 Punkte ein

Die Golden State Warriors geben sich auch in der Hauptstadt keine Blöße und drehen erneut im dritten Viertel auf. Die Houston Rockets gewinnen auch ihr 14. Spiel in Folge. Die Celtics feiern einen überzeugenden Blowout, während die Pelicans auch in San Antonio überraschen.

Detroit Pistons (29-32) - Milwaukee Bucks (33-28) 110:87 (BOXSCORE)

Die Pistons sind noch am Leben und das lag gegen die Bucks an einem überragenden Frontcourt. 56 Punkte markierten die Gastgeber in der Zone (Milwaukee: 36), der entscheidende Faktor dieser Partie. "Unsere zahlreichen Cuts sorgten dafür, dass ihr Center helfen musste", analysierte ein zufriedener Stan Van Gundy. "Wenn dann die Würfe nicht fielen, hatten wir mit Andre Drummond und Eric Moreland Spieler, die die Rebounds einsammelten."

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Vor allem Drummond (15, 16 Rebounds) war mal wieder ein Biest und griff sich gleich 10 Offensiv-Rebounds. Die Pistons sammelten insgesamt 22 eigene Fehlwürfe ein und gewannen das Duell unter den Brettern mit 57:35. Einen Anteil daran hatte auch Moreland, der mit 10 Punkten, 12 Rebounds und 6 Assists in 21 Minuten das wohl beste Spiel seiner Karriere machte.

Da fiel es auch nicht ins Gewicht, dass der Wurf von Blake Griffin (8, 3/10 FG) nicht fallen wollte. Stattdessen gab der neue Star der Pistons den Spielmacher und verteilte 7 Assists. Stanley Johnson (19) kam diesmal nur von der Bank, für ihn durfte James Ennis III auf dem Flügel starten.

Nach einem ausgeglichen Beginn spielten nur noch die Gastgeber und führten mit bis zu 32 Punkten. Milwaukee enttäuschte auf ganzer Linie, Giannis Antetokounmpo eingeschlossen. Der Grieche fand überhaupt nicht statt und beendete das Spiel mit mageren 11 Zählern (5/13 FG) und 3 Boards. Die besten Scorer der Bucks, die nur 38,4 Prozent aus dem Feld warfen, waren Khris Middleton (17, 3/10 FG) und Eric Bledsoe (19).

Orlando Magic (18-43) - Toronto Raptors (43-17) 104:117 (BOXSCORE)

Das war teilweise ein bisschen zu lässig, was die Raptors zu Beginn in Orlando veranstalteten. Die Gastgeber erwischten einen guten Start und schenkten dem Spitzenreiter der Eastern Conference im ersten Viertel 37 Zähler (16/21 FG) ein. Blöd nur, dass Toronto die gleiche Quote warf und dazu sieben Dreier für insgesamt 42 Punkte versenkte.

So ging es bis ins Schlussviertel hin und her, bevor die Kanadier noch einmal die Intensität erhöhten und sich Mitte des vierten Viertels mit einem 13:2-Run eine zweistellige Führung erspielten, die sie nicht mehr hergaben. Alle diese Punkte wurden dabei von Reservisten erzielt, die Starter mussten das Ding nur noch nach Hause schaukeln.

"Wir haben am Ende noch einmal einen Gang hochgeschaltet", stellte Kyle Lowry (17, 11 Assists) fest. "Davor war es ein langer Abend für uns." Letztlich konnte Coach Dwane Casey sich wieder auf die Breite des Kaders verlassen. Jakob Pöltl (13 Punkte, 8 Rebounds, 5 Assists) machte in 29 Minuten ein solch gutes Spiel, dass Jonas Valanciunas auf der Bank bleiben musste.

Bester Scorer der Raptors war mal wieder DeMar DeRozan mit 21 Punkten. Diese Ehre gebührte bei den Gastgebern Evan Fournier (17) und Mario Henzonja (5/7 FG), wobei gleich sieben Magic-Spieler zweistellig scorten. Aaron Gordon (11, 10 Rebounds) kam zudem auf ein Double-Double.

Atlanta Hawks (19-43) - Indiana Pacers (34-27) 107:102 (BOXSCORE)

Es war lange nicht der Abend von Dennis Schröder, der in der ersten Halbzeit ohne Punkte blieb, sich dafür aber in der Defense aufrieb. "Ich wollte Verantwortung übernehmen und das begann mit meiner Verteidigung", sagte Schröder, der 5 Steals verbuchen konnte. Die Hawks machte allgemein eines ihrer besten Spiele am hinteren Ende des Courts und forcierten 24 Ballverluste der Pacers.

Im dritten Viertel hielt Atlanta die Gäste bei nur 15 Zählern und baute die Führung auf bis zu 23 Punkte aus. Doch die Pacers kamen dank vier Dreiern von Bojan Bogdanovic (26) im vierten Viertel noch einmal zurück und plötzlich stand es nur noch 99:101 aus Pacers-Sicht. Dann schlug aber endlich die Stunde von Schröder, der mit zwei Layups konterte und insgesamt 7 der letzten 8 Punkte der Hawks für sich verbuchen konnte.

Der Deutsche beendete das Spiel mit 14 Zählern (4/13 FG) und 5 Assists. Außerdem wussten John Collins (16, 7 Rebounds) und Dewayne Dedmon (15, 9 Rebounds, 4 Blocks) zu gefallen. Für Indiana machte Victor Oladipo 22 Punkte und klaute den Hawks sechsmal den Ball. Lance Stephenson streute von der Bank kommend 18 Punkte und 6 Rebounds ein.

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