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Washington Wizards entführen Sieg gegen die neuen Cleveland Cavaliers

Freitag, 23.02.2018 | 04:44 Uhr
LeBron James erzielte 32 Punkte gegen die Washington Wizards
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Die Cleveland Cavaliers (34-23) haben erstmals seit der Trade Deadline wieder verloren. Gegen die Washington Wizards (34-24) setzte es eine 103:110-Niederlage (BOXSCORE). Über weite Strecken war es ausgeglichen, bis sich die Gäste im vierten Viertel entscheidend absetzen konnten.

Die Trades der Cavaliers sind nun schon fast zwei Wochen her, doch das neuformierte Team spielte nun erstmals daheim, es herrschte deswegen eine gute Stimmung - und auch die Mannschaft legte gut los. Dabei half es auch, dass die Wizards viele offene Jumper liegen ließen und die Cavs schnell umschalten konnten. So erspielten sich die Cavs schnell eine zweistellige Führung. LeBron James war zu diesem Zeitpunkt überall und hatte bei 20 der 31 Zähler seine Finger im Spiel.

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Zu Beginn des zweiten Viertels räumten beide Coaches komplett die Bank und es spielten ausschließlich Reservisten, es gab einen kleinen Bruch. Für die Cavs schmiss Jordan Clarkson mit Licht und Schatten die komplette Offense. Die Wizards konnten aber ein paar Stops generieren und versenkten mit den gefürchteten Small-Ball-Lineup mit Kelly Oubre statt Marcin Gortat einige Dreier und so führten die Gäste zur Pause plötzlich mit 57:54.

Nach der Pause konnte sich dann zunächst kein Team absetzen, auch wenn es so wirkte, als ob die Wizards leichter punkten könnten. Die Cavs trafen zwar immer noch über die Hälfte ihrer Würfe, leisteten sich aber auch zu viele Ballverluste. Im vierten Viertel penetrierten die Gastgeber zu wenig, stattdessen segelten zahlreiche Dreier auf den Ring, während Washington die Führung Mitte des Abschnitts auf 8 Punkte ausbauen konnte (97:89).

James ging nun wieder aggressiver zu Werke, doch es gelangen fast keine Stops mehr - bis 3:38 Minuten vor dem Ende. Danach blieben die Wizards über zwei Minuten ohne Punkte, während LeBron einen Drive nach dem anderen vollendete. Erst Otto Porter konnte bei noch 57 Sekunden auf der Uhr per Layup die Führung wieder auf 5 Zähler ausbauen. LeBron verkürzte erneut, doch Bradley Beal konterte auf der anderen Seite. Nachdem James aber zwei Freiwürfe in Folge vergab, war die Partie entschieden.

James war mit 32 Punkten (13/18 FG), 9 Rebounds und 8 Assists bester Scorer der Cavs, dazu steuerte J.R. Smith 15 Zähler bei. Ansonsten kam lediglich Tristan Thompson (12, 9 Rebounds) auf eine zweistellige Ausbeute. Die Wizards hatten dagegen fünf Akteure in Double Digits. Beal führte seine Farben mit 18 Punkten (8/19 FG) und 9 Assists an, Tomas Satoransky und Oubre Jr. kamen auf 17.

Cleveland Cavaliers vs. Washington Wizards: Die wichtigsten Statistiken

  • Die Wizards sind ohne Wall das Team, welches die meisten Assists pro Spiel auflegt (letzte 9 Spiele, Bilanz: 7-2, 30,4 Assists). Der Ball lief auch gegen die Cavs wie am Schnürchen (29 direkte Vorlagen). Immer wieder erspielte sich Washington gute und offene Würfe, teilweise haperte es aber an der Exekution. Es wären deutlich bessere Quoten als 47,8 Prozent aus dem Feld und 40 Prozent von Downtown möglich gewesen.
  • Dafür sammelten die Gäste zu Beginn auch einige Fehlversuche ein, da die Cavs häufiger die Ordnung verloren und Mismatches unter dem eigenen Korb hatten. Zur Pause verbuchten die Wizards bereits 8 Offensiv-Rebounds und hatten 13 Würfe mehr als die Gastgeber genommen. Danach waren die Cavs disziplinierter und boxten besser aus. Es kam nur noch ein offensives Brett hinzu, dennoch gewannen die Wizards das Rebound-Duell deutlich mit 43:36.
  • Die Cavs konnten derweil nicht an die guten Auftritte in Boston und Oklahoma City anknüpfen. Nach einem guten ersten Viertel leisteten sich die Gastgeber jede Menge Ballverluste, dazu fehlte es an Ball Movement. So waren viele Punkte Schwerstarbeit und die Cavs hatten mit einigen And-Ones auch ein wenig Glück. Von draußen ging dagegen recht wenig (8/35). Vor allem Hill (0/4) und Jeff Green (0/3) hatten mehrmals freie Sicht, konnten aber nicht profitieren.
  • Die sonst so schwache Bank der Gäste hatte einen guten Job und war mal kein Minus. Alle Spieler produzierten und wurden nicht von der tiefen Cavs-Bank dominiert. Im Gegenteil: Oubre und Co. erzielten sogar 11 Zähler mehr als die Cavs-Reservisten (45:34). Oubre sowie Jodie Meeks und Ian Mahinmi (!) spielten sogar bis tief ins vierte Viertel wichtige Minuten für die Gäste.

Cavaliers vs. Wizards: Hier geht's zum BOXSCORE!

Cleveland Cavaliers vs. Washington Wizards: Die Stimmen zum Spiel

LeBron James (Cavs): "Ich denke, wir haben trotz der Niederlage gut gespielt. Ich hasse es zu verlieren, aber sie haben einfach besser gespielt. Der Start hat mir sehr gut gefallen."

Bradley Beal (Wizards): "Es war eine tolle Teamleistung. Diese Spiele nach langen Pausen sind immer schwer, aber wir haben es heute richtig gut gemacht."

Der Star des Spiels

Tomas Satoransky. Der Tscheche zeigte als Ersatz für John Wall wieder eine gute und unaufgeregte Vorstellung und fügte sich gut in eine homogene Wizards-Mannschaft ein. Er überdrehte nie, führte erfolgreich mit 8 Assists Regie und traf zuverlässig seine Jumper. Außerdem schenkte er nicht einmal den Spalding her.

Der Flop des Spiels

George Hill. Satoransky war ein ganz schlechtes Matchup für den neuen Cavs-Guard. Der Tscheche war schlicht und einfach zu groß für Hill, der defensiv diesmal kaum Einfluss nehmen konnte. Im Angriff wollte dann auch sein Sprungwurf nicht fallen, auch wenn er teilweise Pech mit In-and-Outs hatte. 6 Punkte (2/10 FG) und 3 Assists sind dann aber doch ein bisschen wenig.

Coaching Move des Spiels

Das Small-Ball-Lineup der Wizards war kaum zu stoppen. Mit Oubre anstatt Gortat starteten die Gäste einen gewaltigen Run im zweiten Viertel. Dabei begann alles mit der Defense. Diese Formation kann quasi alles switchen, da auch Tomas Satonransky genügend Länge mitbringt. So hatten die Gäste gleich vier Spieler, die James halbwegs verteidigen konnten (was nicht immer gelang). Im Angriff stiftete diese Fünf aber so viel Unruhe, dass die Cavs-Defense ständig kollabierte und massenhaft offene Dreier zuließ, die Washington dann auch versenkte.

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