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NBA

Tim Hardaway schießt Utah ab - Raptors beenden Durststrecke gegen die Spurs

Von SPOX

Utah Jazz (18-27) - New York Knicks (21-25) 115:117 (BOXSCORE)

So langsam ist Tim Hardaway nach seinem Comeback wieder ganz der Alte - und die Knicks hatten ihren Swingman schmerzlich vermisst. 31 Punkte zimmerte er den Jazz in den Korb und war auch in der Schlussphase enorm wichtig: Gut drei Minuten vor Schluss lieferte er erst ein 4-Point-Play und wenig später dann auch noch einen Dunk, um sein Team mit 109:100 in Führung zu bringen. Danach wankten die Knicks zwar noch, aber sie fielen nicht mehr.

Insgesamt kam Hardaway auf überragende 6/7 von Downtown und hatte damit großen Anteil daran, dass sein Team 55 Prozent von der Dreierlinie traf - auch Courtney Lee (18 Punkte, 2/3 3FG) war von draußen erfolgreich. Kristaps Porzingis legte ebenfalls 18 Punkte auf, wenngleich er gegen Rückkehrer Rudy Gobert bei den Jazz nicht immer einen leichten Stand hatte (6/14 FG).

Gobert wiederum legte bei seinem ersten Spiel seit dem 15. Dezember direkt eine tolle Statline von 23 Punkten, 14 Rebounds und 3 Blocks auf, auch wenn er die Niederlage seines Teams nicht verhindern konnte. Rodney Hood kam auf 18 Punkte, Donovan Mitchell und Ricky Rubio erzielten jeweils 17 Zähler.

Los Angeles Lakers (16-29) - Indiana Pacers (24-22) 99:86 (BOXSCORE)

Ohne drei Starter (Brandon Ingram, Lonzo Ball, Kentavious Caldwell-Pope) und mit einem peinlichen Negativ-Rekord von der Freiwurflinie (2/14, 14,3 Prozent!) waren die Lakers in der Lage, zuhause gegen die Pacers zu gewinnen - und das sogar deutlich. Wenn man sich fragt, woran das lag, landet man relativ schnell bei dem Namen Jordan Clarkson.

Der Reserve-Guard zeigte in dieser Partie wohl seine beste Leistung in dieser Saison. 33 Punkte, 7 Rebounds und 7 Assists lieferte Clarkson bei starker Quote (14/19 FG) und war von den Pacers zu keinem Zeitpunkt zu kontrollieren. Abgesehen von ihm fielen nur drei weitere Lakers als Scorer auf - Julius Randle kam auf 14 Zähler, Kyle Kuzma auf 13 und Larry Nance auf 10.

Die Lakers spielten aber insbesondere auch in der Defense stark. Mit den Pacers gastierte das drittbeste Shooting-Team der NBA im Staples Center, vom heißen Händchen war in dieser Partie aber überhaupt nichts zu sehen. Indiana traf bloß 38,1 Prozent aus dem Feld und miserable 2/25 von der Dreierlinie. Insbesondere im zweiten Viertel (29:14) verloren sie den Anschluss.

Daran konnte in dieser Partie auch Victor Oladipo nichts ändern, der zwar auf 25 Punkte kam, dabei aber nur 11/26 aus dem Feld traf. Deutlich besser erging es noch Domantas Sabonis mit 15 Punkten (6/10 FG) und 14 Rebounds.

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