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NBA

Isaiah Thomas gibt starkes Debüt für die Cleveland Cavaliers

Von SPOX
Isaiah Thomas hat sein Debüt für die Cleveland Cavaliers gegeben

Phoenix Suns (15-24) - Atlanta Hawks (10-27) 104:103 (BOXSCORE)

Was für ein Einbruch der Hawks! 150 Sekunden vor dem Ende führten die Gäste noch mit 10 Punkten, doch dann kollabierte die Mannschaft von Mike Budenholzer und ließ noch den entscheidenden 15:4-Run der Suns zu. Devin Booker erzielte dabei 8 Punkte in den letzten 37 Sekunden. Der Star der Suns kam insgesamt auf 34 Zähler (9/17 FG, 14/15 FT), 7 Assists und 8 Turnover.

Vor allem an der Freiwurflinie blieb der Shooting Guard eiskalt. 12 Sekunden vor dem Ende foulte der ansonsten gute Kent Bazemore (20) den Shooter beim Dreierversuch und Booker netzte alle drei, wodurch Phoenix mit 102:101 in Führung ging. Die Hawks suchten dann nicht Dennis Schröder, sondern Taurean Prince, der beim Dunkversuch von Marquese Chriss (17, 11 Rebounds) abgeräumt wurde. Booker erledigte den Rest und blieb an der Charity Stripe erneut eiskalt. Die Punkte 19 und 20 von Schröder 0,9 Sekunden vor dem Ende waren nur noch Ergebniskosmetik. Es darf jedoch die Frage gestellt werden, warum der Braunschweiger nicht den Dreier versuchte, der die Overtime hätte bringen können.

Atlanta schenkte dieses Spiel aber unnötig her. Schon in der ersten Halbzeit führten die Gäste mit bis zu 14 Punkten. Ersan Ilyasova war dabei mit 21 Zählern der beste Punktesammler. Marco Belinelli (16) führte die Bank an. Probleme hatten die Hawks aber nicht nur mit Booker. Auch T.J. Warren (31, 15/21 FG) hatte einen großen Anteil daran, dass Phoenix die Hawks nie komplett davonziehen ließ.

Sacramento Kings (12-24) - Charlotte Hornets (13-23) 111:131 (BOXSCORE)

Das sieht doch nach einem guten Roadtrip für die Hornets aus. Nach dem überraschenden Sieg bei den Golden State Warriors waren auch die Kings kein Problem für das Team von Interimscoach Stephen Silas. Dabei stellten die Hornets Saisonbestwerte in den Kategorien Scoring und Scoring in einer Halbzeit (72) auf.

Es war also einseitige Angelegenheit in der Hauptstadt Kaliforniens. Die Kings verloren aber spätestens nach einem 18:4-Run Charlottes Mitte des zweiten Viertels den Anschluss. Im dritten Viertel verkürzte Sacramento noch einmal auf 65:76, doch Michael Kidd-Gilchrist (10) erzielte in gut zwei Minuten 8 Punkte und sorgte wieder für klare Verhältnisse.

Kemba Walker (12, 10 Assists) führte stark Regie und hatte einen großen Anteil, dass Charlotte sich nur 3 Ballverluste leistete. Nicolas Batum (21) und Dwight Howard (20) übernahmen dagegen den Großteil des Scorings. Für Sacramento war die Leistung von De'Aaron Fox erfreulich. Nach acht Spielen Verletzungspause legte der Rookie 17 Punkte (5/12 FG) auf. Skal Labissiere (17, 15 Rebounds) kam ebenso wie Zach Randolph (24, 10 Boards) auf ein starkes Double-Double.

Los Angeles Clippers (17-19) - Memphis Grizzlies (12-26) 113:105 (BOXSCORE)

Die Clippers nähern sich wieder einer ausgeglichenen Bilanz. Dabei profitieren sie natürlich auch von einem recht leichten Spielplan, aber eben auch von der Rückkehr von Blake Griffin. Der Power Forward war in der Crunchtime die erste Option und leistete mit einem Dreier und einem Layup in den letzten zwei Minuten einen wichtigen Beitrag zum Sieg der Clippers.

21 Punkte (9/18 FG) und 8 Assists wurden für den Big notiert. Topscorer war aber wieder Lou Williams (33, 8/15 FG, 15/15 FT), der bereits zum achten Mal in dieser Spielzeit mindestens 30 Zähler auflegte, wenn er von der Bank kam. So wirkte die Offense sehr flüssig. L.A. traf fast 55 Prozent der Würfe und hatte zur Pause schon 67 Punkte auf die Anzeigetafel gebracht.

Die Grizzlies wehrten sich aber lange und ließen die Clippers nie davonziehen. Das gelang mit einer ausgeglichenen Teamleistung. In der entscheidenden Phase fehlte dann aber der Go-to-Guy. Tyreke Evans war mit 18 Zählern (5/13 FG) noch der Beste, doch seine Schwächen an der Freiwurflinie (7/13 FT) waren auch in der Schlussphase ein Faktor. Marc Gasol (11, 3/10 FG) enttäuschte dagegen auch ganzer Linie.

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