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NBA

Dreier-Spezialist Theis hilft Boston und ein eiskalter Dennis Schröder überrascht mit ATL

Von SPOX
Daniel Theis erzielte gegen die Denver Nuggets 11 Punkte

Die Boston Celtics haben einen Krimi in Denver für sich entschieden. Eine wichtige Rolle spielte auch Daniel Theis, der gleich drei Dreier versenkt. Dennis Schröder und seine Atlanta Hawks überraschten gegen Minnesota, während die Dallas Mavericks gegen die Miami Heat keine Chance hatten.

Indiana Pacers (28-23) - Charlotte Hornets (20-29) 105:96 (BOXSCORE)

Es war ein hartes Stück Arbeit für die Pacers, aber am Ende stand der vierte Sieg in fünf Spielen. Bei lediglich 18 Punkten hielten die Gastgeber die Hornets im vierten Viertel und konnten so eine enge Angelegenheit für sich entscheiden. 18-mal wechselte dabei die Führung, 16-mal stand es unentschieden.

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Das lag auch daran, dass Indiana über drei Viertel nicht zum berüchtigten schnellen Basketball fand. Stattdessen musste bei diesem Tempo das Spiel über die Defense entschieden werden, was sie dann auch schafften. Vor allem Victor Oladipo ging voran. Der Shooting Guard erzielte nicht nur 25 Punkte (11/15 FG), sondern setzte auch mit einem Block gegen Dwight Howard (22, 11 Rebounds) ein Ausrufezeichen.

"Wir haben heute kollektiv gute Team-Defense gespielt", freute sich 'Dipo im Anschluss. Ein 13:4-Run zu Beginn des vierten Viertels sorgte erstmals für Luft für die Gastgeber, ein weiterer 7:0-Run Mitte des Abschnitts, initiiert von einem Dreier von Myles Turner, sorgte für die Entscheidung. Es war nur einer einer von sechs verwandelten Distanzwürfen für die Pacers (28,6 Prozent). Lediglich Turner (22, 4/6 Dreier) zeigte bei seinem Comeback nach einer Ellenbogenverletzung einen guten Touch.

Bei den Hornets verbuchte Howard das 697. Double-Double seiner Karriere, kein anderer aktiver Spieler kann auf mehr zurückblicken. Dazu zeigten auch Kemba Walker (23) und Nicolas Batum (22) gute Partien. Mehr als dieses Trio hatten die Gäste aber nicht zu bieten. Kein weiterer Hornets-Akteur erzielte mehr als 8 Punkte.

Atlanta Hawks (15-35) - Minnesota Timberwolves (32-21) 105:100 (BOXSCORE)

Das hatten sich die Wolves sicher anders vorgestellt. Nachdem sie vor einigen Tagen schon in Orlando Federn gelassen hatten, stolperte das Team von Tom Thibodeau auch beim schlechtesten Team der Liga. Die Hawks stellten dabei mal wieder ihre Comeback-Qualitäten unter Beweis.

Im dritten Viertel lagen die Gastgeber noch mit 11 Zählern zurück, doch die Bank machte zu Beginn des Schlussabschnitts wieder eine offene Angelegenheit aus der Partie. Zwei Minuten vor dem Ende war es dann Kent Bazemore (22, 8/14 FG), der per Dreier die Führung Atlantas (99:96) besorgte, die sie dann nicht mehr abgaben. Die Timberwolves hatten aber noch einmal die Chance auf den Sieg.

Bei noch 14 Sekunden auf der Uhr und beim Stand von 101:100 hatten die Gäste nach einer Auszeit den Ball, doch Jeff Teague (2, 1/12 FG, 10 Assists) fand innerhalb von fünf Sekunden keinen Mitspieler, wodurch die Hawks dank ihrer guten Defense wieder an den Spalding kamen. Dennis Schröder (18, 5/15 FG, 10 Punkte im vierten Viertel, 11 Assists) blieb eiskalt und versenkte alle seine vier Versuche von der Freiwurflinie zum Sieg.

Den Ausschlag machte aber vor allem die Bank der Hawks. 45 Punkte generierten die Reservisten von Mike Budenholzer (Minnesota: 24). Vor allem Tyler Dorsey (8) machte mit zwei wichtigen Dreiern im vierten Viertel auf sich aufmerksam. John Collins steuerte 8 Punkte und 11 Rebounds bei. Für Minnesota war Jimmy Butler mit 24 Punkten der Topscorer. Karl-Anthony Towns (15, 13 Rebounds) wurde dagegen zu selten gesucht und nahm nur acht Würfe aus dem Feld. Andrew Wiggins steuerte weitere 18 Zähler bei.

Memphis Grizzlies (18-31) - Phoenix Suns (17-34) 120:109 (BOXSCORE)

Ohne Devin Booker (Rippe) reisten die Suns nach Memphis, doch davon war zunächst nichts zu spüren. Dank 11 Punkten von T.J. Warren erspielten sich die Gäste im ersten Viertel zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Danach war es aber vorbei mit der Herrlichkeit der Suns. Memphis explodierte mit 42 Punkte (17/21 FG) im nächsten Abschnitt und stellte die Weichen so früh auf Sieg. Nach dem Wechsel dehnten sie das Polster gar auf bis zu 25 Zähler aus.

Schön anzusehen war die Partie aber nicht. Es war offensichtlich, dass beiden Teams Spieler auf Schlüsselpositionen fehlten. Satte 39 Ballverluste leisteten sich beide Mannschaften zusammen. Die erfreuliche Ausnahme war bei den Gastgebern Tyreke Evans. Der Sixth Man verbuchte 27 Punkte (11/17 FG) und 4 Assists und war ein wichtiger Faktor in der Offense der Grizzlies. Auch Wayne Selden (17) hatte vor allem im zweiten Viertel einige gute Momente. Marc Gasol (12, 10 Rebounds, 3 Blocks) kam auf ein Double-Double.

Phoenix tat dagegen das, was junge Teams am besten können - nämlich rennen. 29 Fast Break Points kaschierten so die großen Probleme im Halbfeld. Neben Warren (24) rehabilitierte sich Josh Jackson nach seiner 0/13-Stinkbombe gegen die Rockets mit guten 20 Punkten und 8 Rebounds. Dazu lieferte Tyler Ulis von der Bank kommend 13 Zähler und 7 Assists.

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