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Warriors mit Saisonrekord - Mitchell elektrisch

Von SPOX
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Oklahoma City Thunder (9-12) - Minnesota Timberwolves (13-10) 111:107 (BOXSCORE)

Drei Spiele in Folge hatte OKC verloren und über die ganze Saison noch kein Spiel für sich entschieden, das in der Crunchtime eng war. Als also in den Schlussminuten alles noch offen war, schrillten bereits die Alarmglocken - aber diesmal platzte endlich der Knoten. "Ich denke, wir haben am Ende alles richtig gemacht", freute sich Paul George. "Wir haben tolle Team-Defense gespielt, um die Partie zu entscheiden. Wir haben unsere Freiwürfe getroffen und hatten die richtige Mentalität."

Das galt dabei vor allem für George selbst, der mit 36 Punkten und 9 Assists ein großartiges Spiel machte. Neben PG-13 war es aber ausnahmsweise mal Steven Adams, der sich ins Rampenlicht spielte: Der Kiwi kam auf 27 Punkte (Career High) und blieb dabei bei elf Würfen perfekt aus dem Feld. Russell Westbrook kam fast auf ein Triple-Double (15 Punkte, 14 Assists, 9 Rebounds), Carmelo Anthony blieb dagegen eher unauffällig (9 Punkte).

Auch er leistete aber seinen Anteil dabei, die Wolves am Ende zu kontrollieren. Bei Minnesota konnte am Ende weder Karl-Anthony Towns noch Andrew Wiggins (beide 23 Punkte) oder Jimmy Butler (22) das entscheidende Play liefern. Coach Tom Thibodeau ärgerte dabei vor allem, dass sein Team den Rebound-Kampf mit 26:42 deutlich verlor. "Man kann einem so guten Team nicht immer zweite und dritte Chancen liefern", schimpfte der Coach. "Sonst bezahlt man den Preis. Das haben wir heute getan."

Utah Jazz (12-11) - New Orleans Pelicans (11-11) 114:108 (BOXSCORE)

Wer hätte es für möglich gehalten, dass Utah zu diesem Zeitpunkt vor den Pelicans stehen würde, als Rudy Gobert sich vor einigen Wochen verletzte? Wahrscheinlich niemand. Aber die Jazz gehören weiter zu den großen Überraschungen der Saison - und das lag an diesem Abend vor allem an einem Grund. Denn Donovan Mitchell spielte sich in Abwesenheit des verletzten Rodney Hood komplett in einen Rausch.

Da die Jazz vor Scoring-Punch nicht unbedingt strotzen, erhielt der Rookie jede Menge Wurfmöglichkeiten (25 FGA), er nutzte sie aber auch. Überragende 41 Punkte standen für Mitchell am Ende zu Buche, es waren die meisten Punkte eines Rookies, seit Blake Griffin diese Zahl im Jahr 2011 mal übertroffen hatte. 29 Punkte machte er allein in der zweiten Hälfte und traf dabei auch in der Schlussphase wichtige Würfe, um das Spiel am Ende zu entscheiden.

Da war Anthony Davis wiederum schon nicht mehr dabei - The Brow verletzte sich Anfang des vierten Viertels an der Leiste und musste mit einem Rollstuhl aus der Halle gefahren werden. Zuvor hatte er 19 Punkte und 10 Rebounds aufgelegt. Topscorer der Pelicans war DeMarcus Cousins mit 23 Zählern und 13 Rebounds.

Bei den Jazz überstrahlte Mitchell zwar alles, aber auch Alec Burks zeigte von der Bank kommend mit 24 Zählern abermals ein gutes Spiel. Derrick Favors lieferte 18 Punkte und 11 Rebounds.

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