NBA

Dallas Mavericks siegen erneut – Rajon Rondo pulverisiert Assist-Rekord!

Von SPOX
Yogi Ferrell könnte die Mavericks nun doch verlassen.
© getty
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Sacramento Kings (12-22) - Cleveland Cavaliers (24-11) 109:95 (BOXSCORE)

Vintage-Vince hat zugeschlagen! Sein neuestes Opfer: Die Cavaliers. Der letztjährige Eastern Conference Champion hat diesen Ausrutscher in Sacramento sicherlich nicht auf dem Zettel gehabt. Doch wer kann auch schon mit so einer Performance von Vince Carter rechnen?

Im zarten Alter von 40 Jahren legte der Shooting Guard gegen die Cavs mit 24 Punkten einen persönlichen Saisonbestwert auf - in seinen 19 vorigen Partien erzielte er nie mehr als 8 Zähler! Dabei versenkte Carter von der Bank kommend starke 10 seiner 12 Feldwurfversuche, inklusive 4 von 5 Dreiern. Nachdem er zuvor drei Spiele verletzt pausieren musste, zeigte Carter in 30 Minuten eine wahre Fabelleistung - und sorgte für eine Menge Probleme auf Seiten der Cavs.

Zwar legte LeBron James sein 62. Karriere-Triple-Double auf (16 Punkte, 14 Assists, 10 Rebounds, 5 Steals), der King präsentierte sich genau wie seine Kollegen allerdings ungewohnt ineffizient (6/17 FG). Insgesamt lief die Offense der Gäste zu unrund. Als Carter im vierten Viertel mit einem Dreier für die 101:87-Führung sorgte, fand Cleveland keine Antwort mehr.

Kevin Love kam noch auf 23 Punkte, J.R. Smith erzielte 15 Zähler. Auf Seiten der Kings bekam Carter vor allem von seinen Kollegen von der Bank Unterstützung. Willie Cauley-Stein steuerte 17 Punkte und 9 Rebounds bei, Bogdan Bogdanovic legte 16 Punkte und 8 Assists auf. Damit fügten die Kings Cleveland die zweite Niederlage in Folge zu.

Golden State Warriors (28-7) - Utah Jazz (15-21) 126:101 (BOXSCORE)

Warriors-Coach Steve Kerr scheint in der Halbzeitpause immer wieder die richtigen Worte an sein Team zu finden. So auch beim Spiel gegen Utah. Wie schon nahezu die gesamte Saison zu beobachten, drehten die Dubs nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte (48:47 für GSW) im dritten Durchgang so richtig auf und überrannten die Jazz.

Mit 42:22 entschied Golden State diesen Abschnitt für sich - das war schon das fünfte Mal in der aktuellen Spielzeit, dass die Warriors das dritte Viertel mit einer Differenz von mindestens 20 Punkten gewannen. Damit war die Partie dann auch wenig überraschend gelaufen. Utah war gebrochen und konnte trotz 26 Zählern von Rodney Hood und 17 von Donovon Mitchell keinen Lauf mehr starten.

Auf Seiten der Warriors war Kevin Durant mit 21 Punkten, 6 Rebounds und 4 Assists bester Mann. Der Finals-MVP von 2017 stand allerdings auch nur 30 Minuten auf dem Parkett. Auch Klay Thompson (15 Punkte) und Draymond Green (14 Punkte, 8 Rebounds, 8 Assists) konnten im vierten Viertel geschont werden, sodass Patrick McCaw mit 18 Zählern sowie 4 Rebounds auf sich aufmerksam machen konnte.

Los Angeles Lakers (11-22) - Memphis Grizzlies (11-24) 99:109 (BOXSCORE)

Nach dem wilden und aus Grizzlies-Sicht vor allem schockierenden Finish der Suns am Vortag, als Tyson Chandler per Alley-Oop-Buzzer-Beater das Spiel entschied, wollte Memphis in der Stadt der Engel unbedingt einen Sieg einfahren. Das bekamen die Lakers vor allem mit der Defense der Grizzlies zu spüren.

Die Gäste ließen eine Wurfquote von gerade einmal 37,6 Prozent zu. Kyle Kuzma, der Held für die Lakers bei den Christmas Games, versenkte sogar nur 4 seiner 24 Wurfversuche für 9 Punkte. Besser machte es da noch Brandon Ingram (23 Punkte) oder Jordan Clarkson (22). Den spielentscheidenden Lauf der Grizzlies zu Beginn des vierten Viertels konnten sie allerdings auch nicht verhindern.

Zu Beginn des Schlussabschnitts war die Partie noch unentschieden, doch dann startete Memphis einen 13:3-Lauf, mit dem die Gäste die Kontrolle übernahmen. Tyreke Evans wurde dabei mit 32 Punkten, 7 Rebounds sowie 7 Assists eine tragende Rolle zuteil. Jarell Martin steuerte 20 Zähler und 8 Rebounds bei. Aufgrund der offensiven Probleme der Lakers wurde es nicht mehr allzu spannend, die Grizzlies brachten den Sieg sicher nach Hause.