Suche...

Splashing Dirk! Blowout für Dallas

Samstag, 02.12.2017 | 22:22 Uhr
Dirk Nowitzki versenkte gegen die Clippers jeden seiner fünf Dreier
Advertisement
NBA
76ers @ Timberwolves
NBA
Thunder @ Pacers
NBA
Lakers @ Cavaliers
NBA
Spurs @ Rockets
NBA
Jazz @ Cavaliers
NBA
Kings @ Raptors
NBA
Warriors @ Lakers
NBA
Cavaliers @ Bucks
NBA
Lakers @ Rockets
NBA
Celtics @ Knicks
NBA
Lakers @ Warriors
NBA
Mavericks @ Hawks
NBA
76ers @ Knicks
NBA
Cavaliers @ Warriors
NBA
Wizards @ Celtics

Nach der ärgerlichen Niederlage gegen die Brooklyn Nets haben sich die Dallas Mavericks (6-17) rehabilitiert und gegen die dezimierten Los Angeles Clippers (8-13) einen Blowout-Sieg gefeiert. Beim 108:82-Erfolg führten die Mavs über die kompletten 48 Minuten. Dirk Nowitzki lief dabei von der Dreierlinie heiß.

Es war vor allem zu Beginn ein typisches Spiel für einen frühen Tipoff. Beide Teams hatten große Probleme mit ihrem Wurf. Die Mavericks schafften es dann mit ihren kleinen Lineups Offense zu generieren und führten bereits im zweiten Viertel mit bis zu 24 Punkten.

Wach geküsst wurde Dallas dabei von J.J. Barea (21 Punkte, 8/12 FG, 4/5 Dreier 10 Assists), auf den die Clippers keine Antwort fanden. Nach dem Wechsel bäumten sich die Gäste noch einmal ein wenig auf, aber Dallas ließ die Clippers nicht näher als 16 Punkte herankommen. Das vierte Viertel war dann fast ausschließlich Garbage Time.

Das lag auch an Dirk Nowitzki (16, 5/6 FG), der alle seine fünf Dreier versenkte. Dabei profitierte Dirk davon, dass DeAndre Jordan gegen den Würzburger zu sehr absank. Ein fataler Fehler gegen den Seven Footer mit dem besten Händchen der Historie. Maxi Kleber startete erneut, verbuchte aber nur 3 Punkte (1/4 FG) in 23 Minuten. Dennoch hatte auch er einen großen Impact, da er beherzt am Brett arbeitete und sich 8 Rebounds griff, davon 4 offensiv. Dennis Smith Jr. hatte mit seiner Athletik ebenfalls einige gute Moment und kam auf 12 Zähler.

Die NBA live bei SPOX! Alle Spiele im LIVESTREAM-Kalender!

Bei den Clippers hatte vor allem der Backcourt mit dem Wurf zu kämpfen. Sowohl Lou Williams (18, 4/16 FG, 9/10 FT) als auch Austin Rivers (9, 4/15 FG) trafen sehr wenig. So gab es jede Menge Rebounds zu greifen und das macht vor allem Jordan. Der Center legte 14 Punkte (6/7 FG) und 17 Rebounds auf.

Dallas Mavericks vs. Los Angeles Clippers: Die wichtigsten Statistiken

  • Es war ein erschreckend blutleerer Auftritt der Clippers in der ersten Halbzeit. Aus dem Feld trafen die Gäste nur 30 Prozent für 38 Punkte und versenkten keinen einzigen Dreier. Dazu spielten die Clippers magere 5 Assists. Die Offense bestand zumeist aus Isos für Rivers und Williams oder Putbacks von Jordan, der schon zur Pause ein Double-Double hatte (12 Punkte, 10 Rebounds).

  • Mit dem kleinen Lineup spielten die Mavs ein starkes zweites Viertel, in dem sie das Spiel schon quasi entschieden. Mit 35:21 ging es an Dallas, eine 21-Punkte-Führung war die Folge. Die Mavs leisteten sich dabei keinen einzigen Ballverlust und trafen 50 Prozent ihrer Würfe, dazu kamen auch fünf verwandelte Dreier. Allgemein war Dallas brandheiß von draußen. Vor der Garbage Time versenkten die Mavs über 50 Prozent von Downtown. Am Ende waren es 45,7 Prozent (16/35).

  • Dallas zählt zu den schlechtesten Teams der Liga, wenn es darum geht, an die Linie zu gehen. Diesmal hatten die Mavs aber schon zur Pause mit 17 Freebies fast ihren Saisonschnitt erreicht (19,3). Das lag vor allem an den Guards, die aggressiv die Pfiffe der Referees provozierten. Nach 48 Minuten standen 26 Auftritte an der Charity Stripe. Vor allem Harris (10/11 FT) stach dabei positiv heraus.

  • Durch die vielen Verletzungen bei L.A. bekamen zahlreiche Rookies und völlig unerfahrene Spieler viele Minuten. Gegen ein homogenes Mavs-Team war dies ein gefundenes Fressen. Dallas gewann das Duell der Reservisten entsprechend deutlich mit 59:28.

  • Die Formkurve von Nowitzki steigt weiter an. Er hatte ein Plus-Minus von 32 vorzuweisen (Bestwert mit Barea). Über die letzten sieben Spiele macht Dallas nun 92 Punkte mehr als der Gegner, wenn der große Blonde auf dem Court steht.
  • Es war der 700. Sieg für Rick Carlisle als Coach in der NBA. Er ist der 18. Trainer, dem dies gelingt. Unter den aktiven Coaches konnten nur Gregg Popovich und Doc Rivers mehr Spiele gewinnen.

Mavs vs. Clippers: Hier geht's zum BOXSCORE!

Dallas Mavericks vs. Los Angeles Clippers: Die Stimmen zum Spiel

Dirk Nowitzki (Mavs) über...

...Coach Carlisle: "700 Siege sind eine echte Hausmarke. Wir freuen uns für ihn. Er ist großartig für die Liga und weiß einfach so viel über das Spiel. Wir haben ihm den Spielball geschenkt."

...über seine Leistung: "Ich bekomme nun nicht mehr so viele Würfe, also muss ich die machen, die ich bekomme."

Der Star des Spiels

J.J. Barea. Nachdem die Mavs im ersten Viertel noch sehr rostig wirkten, belebte der kleine Guard die Offense sichtlich, traf seine ersten vier Würfe und zog nach Belieben zum Korb. Dazu behielt er immer die Übersicht und fand die offenen Schützen, nachdem die Clippers-Defense immer wieder rasch kollabierte. Schon zur Pause hatte er 15 Punkte und 7 Assists verbucht.

Der Flop des Spiels

Austin Rivers. Ohne Griffin sind die Clippers fast ausschließlich auf gutes Guard-Play angewiesen und das gab es nicht, vor allem in der ersten Halbzeit Gerade Rivers gelang nichts. Während Williams zumindest Fouls zog und einige Freiwürfe traf, hagelte es bei Rivers Backsteine. Auch sein Finishing am Korb war unzureichend. Entsprechend frustriert war der Trainer-Sohn und holte sich wegen eines ausgebliebenen Pfiffs ein Technical ab. Nach dem Wechsel verbessert, doch da war es bereits zu spät. Als Nowitzki ihn bei einem Drive abräumte, musste dann selbst er lachen.

Coaching Move des Spiels

Das Lineup mit drei Guards packte Mavs-Coach Carlisle erneut aus, diesmal aber leicht angepasst. Neben Devin Harris und J.J. Barea war Dennis Smith der dritte Guard und nicht Yogi Ferrell. Das funktionierte Anfang des zweiten Viertels auch hervorragend. Das Ball Movement war endlich da, offene Dreier die Folge. Auch defensiv ging das völlig okay, weil Barea nur dafür sorgen musste, dass Wes Johnson in der Ecke keinen offenen Dreier bekam. Dallas spielte in der Folge fast das komplette Spiel mit kleinen Formationen und drei Guards.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung