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NBA-News: Mavericks-Besitzer Mark Cuban kritisiert Draymond Green

Cuban: Draymond sollte sich entschuldigen

Von SPOX
Samstag, 04.11.2017 | 13:27 Uhr
Mark Cuban
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Mark Cuban hat sich über die Aussagen von Draymond Green zum Begriff "Besitzer" im Sport echauffiert. Der Besitzer der Dallas Mavericks hat vom Warriors-Forward sogar eine Entschuldigung gefordert.

Die Aussagen von Green stammen aus der letzten Woche. Nachdem Bob McNair, der Besitzer der Houston Texans in der NFL, gesagt hatte, die Liga könne nicht "das Gefängnis von den Insassen leiten lassen", reagierte Green bei Instagram: "Zunächst sollten wir aufhören, das Wort Besitzer zu benutzen, und vielleicht stattdessen von Vorsitzenden sprechen. Jemandem zu gehören weckt schlechte Assoziationen. Es ist der falsche Ton und die falsche Einstellung."

Cuban sagte nun, er halte die Aussage von McNair für "falsch und lächerlich", allerdings mochte er auch die Reaktion von Green nicht: "Es ist falsch, wie er versucht, eine Sache daraus zu machen, die es nicht ist", sagte Cuban zu ESPN. "Er schuldet der NBA eine Entschuldigung. So zu tun, als wären Anteile an einer Firma, für die man sich den Arsch aufgerissen hat, das gleiche, wie Personen zu besitzen, ist einfach falsch. Auf jede Art und Weise."

Es gebe einen großen Unterschied: "Wir besitzen Anteile und nicht Menschen", so Cuban. "Das hier ist ein Land mit Firmen, von denen man für Geld Anteile kaufen kann. Wenn man sich den Arsch aufreißt, hart arbeitet und Glück hat, hat man vielleicht irgendwann genug Geld, um genug Anteile zu kaufen, dass es für eine Firma reicht."

"Genau so schlimm wie McNair"

Cuban fuhr damit fort, dass Green an seinem College Michigan State wohl nicht die richtigen Business-Kurse belegt habe, und bot ihm scherzhaft sogar an, ihm Kurse an seiner eigenen Alma Mater Indiana zu bezahlen.

"Wenn man über Sklaverei sprechen will und die Kommentare von einigen Menschen, die andere Individuen nicht respektieren, dann lasst uns diese Konversation gerne haben", stellte Cuban klar. "Aber versuche nicht, anzudeuten, dass wir irgendetwas mit Sklaverei zu tun hätten, nur weil wir Anteile an einem Team besitzen. Das ist genau so schlimm wie die Aussage von McNair."

Cuban fühle sich dadurch persönlich verleumdet: "Fragt nicht mich, fragt alle, die jemals für mich gespielt oder gearbeitet haben. Ich bin bei weitem nicht perfekt, aber diese Assoziation hat bei mir mit Sicherheit niemand, der mich kennt."

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