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NBA: James Harden von den Rockets stellt beim Sieg gegen die Jazz einen neuen persönlichen Rekord auf

"The Beard" on fire! Rekordnacht für Harden

Von SPOX
Montag, 06.11.2017 | 07:46 Uhr
James Harden erzielt gegen die Jazz 56 Punkte - Karrierebestwert!
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Überragender Auftritt von James Harden! Dem Shooting Guard gelingt beim Blowout-Sieg der Rockets gegen die Jazz nahezu alles. 56 Punkte stehen am Ende für ihn im Boxscore - neuer Karrierebestwert! Die Hawks gewinne dank eines starken Dennis Schröder überraschend bei den Cavaliers . Die Heat verspielen eine Führung bei den Clippers, gewinnen am Ende aber trotzdem. Auch Kristaps Porzingis führt die Knicks zu einem Mega-Comeback - und auch das Einhorn stellt dabei einen neuen persönlichen Rekord auf!

Cleveland Cavaliers (4-6) - Atlanta Hawks (2-8) 115:117 (BOXSCORE)

Nach seiner 57-Punkte-Gala gegen die Wizards richtete sich der Fokus natürlich wieder auf LeBron James. Würde er die nächste Ein-Mann-Show abliefern oder würden es die Cavs mal wieder schaffen, als Kollektiv zu gewinnen? Ein Gegner aus Atlanta, der am Ende der Tabelle steht, schien wie gemacht dafür.

Daraus wurde dann allerdings absolut nichts. Denn die Jungs aus Ohio stellten eindrucksvoll unter Beweis, warum sie die schlechteste (!) Defense der Liga stellen und öffneten mit dem Tip-Off alle Türen in die eigene Zone. So kamen die Hawks zu schnellen und einfachen Punkten, was zu 12:5- und 25:11-Führungen führte. Auszeiten von Tyronn Lue verschafften zwar kurz Abhilfe, konstante Besserung war aber nicht in Sicht. Lediglich Mitte des zweiten Viertels konnte Cleveland verkürzen - nur, um sich dann doch wieder überrumpeln zu lassen.

In der Schlussphase stand das Spiel dann plötzlich aber doch noch auf Messers Schneide. Da die Hawks an der Freiwurflinie Nerven zeigten, hatte Cleveland wie aus dem Nichts nur noch zwei Punkte Rückstand und den letzten Angriff des Spiels - doch insgesamt drei Abschlüsse fanden nicht ihr Ziel

Besonders gegen Dennis Schröder hatte der Cavs-Backcourt um J.R. Smith, Derrick Rose und Dwyane Wade meistens keine Mittel. Der Deutsche schlug seine Gegner beliebig im Eins-gegen-Eins und nutzte dies sowohl für eigene Punkte (28 bei 9/13 FG) als auch für 9 Assists. Seine 6 Ballverluste seien ihm da verziehen. Unterstützung erhielt DS17 von Taurean Prince und Luke Babbit (4/8 3FG), die jeweils 17 Punkte auflegten. Rookie John Collins war mit einem starken Double-Double (12 Punkte, 13 Rebounds) zur Stelle.

Bei den Cavs legte LeBron James 26 Punkte und 13 Assists auf, Dwyane Wade (25 Punkte) und Kyle Korver (23 Punkte, 5/11 3FG) führten die Second Unit an.

Los Angeles Clippers (5-4) vs. Miami Heat (4-5) 101:104 (BOXSCORE)

War es die für Westküstenverhältnisse (Ortszeit: 12:30 Uhr!) frühe Tip-Off-Zeit? Oder doch die Tatsache, dass die Clips hier Back-to-Back ran mussten? Oder doch eine Mischung aus beidem?

Wie dem auch sei: Die Clips wirkten zu Beginn des Spiels enorm platt und starteten entsprechend. Die Wurfquote war niedrig und das Team von Doc Rivers leistete sich ungewöhnlich viele Ballverluste. Diese nutzten die Heat - die spontan ohne Dion Waiters auskommen mussten, da dieser Vater geworden ist - gnadenlos aus. So gab es zahlreiche Fastbreak-Punkte, viele davon per Dreier, was L.A. natürlich doppelt wehtat.

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So hatte es im Verlauf der ersten drei Viertel den Anschein, als würden die Heat einen souveränen Auswärtssieg feiern - sie führten lange Zeit mit über 20 Punkten. Dann kam allerdings das vierte Viertel. Die Clippers sahen sich offenbar an der Ehre gepackt und legten - Patrick Beverley war der Antreiber - vor allem defensiv eine Schippe drauf. So initiierten sie einen 27:4-Run, der eine packende Crunchtime garantierte.

8,7 Sekunden vor Schluss traf James Johnson zwei Freebies für die Heat zum 102:101, sodass der letzte Ballbesitz L.A. gehörte. Der Spalding ging dann natürlich zu Blake, der seinen Versuch aus der Halbdistanz aber nicht traf. Den Endstand besorgte dann Josh Richardson von der Freiwurflinie.

Bester Mann der Heat war Hassan Whiteside mit 21 Punkten und 17 Rebounds, Tyler Johnson kam auf 19 Zähler. Für die Clippers legte Blake Griffin 23 Punkte auf, Lou Williams steuerte 22 von der Bank bei. Danilo Gallinari musste das Feld im dritten Viertel mit einer Hüftverletzung verlassen. Eine Diagnose gibt es noch nicht.

Orlando Magic (6-4) - Boston Celtics (8-2) 88:104 (BOXSCORE)

Im Duell der bisher stärksten Teams der Eastern Conference behielten die Celtics die Oberhand - dieses Mal jedoch nicht dank Kyrie Irving. Der Point Guard der Kelten kam nur auf 11 Punkte und 5 Assists, dabei hatte er das komplette Spiel über große Probleme mit seinem Wurf (4/13 FG). Vielmehr war es an diesem Abend die Bank, angeführt von Marcus Smart und Terry Rozier, die die Partie zu Gunsten der Celtics entschied.

"Ihr Einfluss auf unser Spiel ist riesig", lobte auch Head Coach Brad Stevens. "Ein großer Teil unseres Playoff-Erfolges im vergangenen Jahr lag daran, dass wir Smart und Rozier auf der Bank hatten. Das zeigt sich auch in den ersten Wochen der neuen Saison." Gerade im vierten Viertel, als Boston einen 8-Punkte-Vorsprung schnell ausbaute und davon zog, überzeugte das Duo mit viel Einsatz und Kampfesgeist.

Smart war schließlich einer von sechs Kelten, die eine zweistellige Punkteausbeute vorzuweisen hatten (11, 4/12 FG), dazu sammelte der 23-Jährige noch 8 Rebounds und 8 Assists. Rozier steuerte 6 Punkte (2/9 FG) und 7 Rebounds bei. Bester Scorer war Jaylen Brown mit 16 Zählern (dazu 7 Rebounds). Al Horford kam auf ein Double-Double (14 Punkte, 10 Rebunds, 3/3 Dreier).

Vor allem Bostons starke Defense machte den Magic zu schaffen. Sonst ziemlich zielsicher von Downtown, kam Orlando an diesem Abend auf gerade einmal 20,7 Prozent aus der Distanz (6/29 Dreier). Da halfen letztlich auch die 18 Punkte und 12 Rebounds von Aaron Gordon wenig. Jonathon Simmons kam in seiner Rolle als Starter für den am Oberschenkel verletzten D.J. Augustin auf 14 Zähler.

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