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NBA: James Harden verbucht ein Triple-Double beim Sieg über die Cleveland Cavaliers

Harden wie MJ - Cavs verlieren erneut

Freitag, 10.11.2017 | 04:57 Uhr
James Harden legte gegen die Cleveland Cavaliers ein Triple-Double auf
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Die Houston Rockets (9-3) haben den Cleveland Cavaliers (5-7) die nächste Niederlage zugefügt. James Harden glänzte dabei mit einem Triple-Double. In der Schlussphase konnten sich die Rockets dann auch auf Clint Capela verlassen. Houston gewann mit 117:113.

Anfang des zweiten Viertels sah es bedenklich aus für die Cavs. Eric Gordon lief von draußen heiß und die Führung der Gastgeber wuchs auf 18 Punkte an. Dann schlich sich jedoch der Schlendrian ein und Cleveland legte ein 42-Zähler-Viertel auf. Und wer belebte die Offense der Cavs? Na klar, Jeff Green, der 20 Punkte (8/9 FG) in diesem Abschnitt erzielte.

Nach dem Wechsel dominierten aber wieder die Rockets, die bereits nach wenigen Minuten im Bonus waren und so in Person von James Harden (35 Punkte, 8/21 FG, 13/14 FT, 11 Rebounds, 13 Assists, 5 Steals) regelmäßig an die Linie marschierten. Auch LeBron James (33 Punkte, 15/24 FG, 7 Assists) hatten die Gastgeber nun besser im Griff und so ging es mit einem kleinen Polster in den Schlussabschnitt (100:93). Dort setzte sich Houston weiter ab, doch die Cavs kamen mit einem späten Run noch einmal zurück. 100 Sekunden vor dem Ende verkürzte Green auf einen Punkt, doch die Rockets hatten mit einem Alley Oop auf Clint Capela die richtige Antwort und Houston gewann.

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Für Houston waren Capela (19 Punkte, 13 Rebounds, 4 Blocks) und PJ Tucker (11 Zähler, 8 Rebounds) in der Crunchtime mit ihrem Hustle am offensiven Brett entscheidend. Trevor Ariza (17) und Gordon (20) steuerten über das Spiel zudem insgesamt 7 Dreier bei.

Bei Cleveland war es Green (27 Zähler, 11/15 FG), der James entlastete. Kevin Love (17) hatte gute Momente, foulte aber in der Schlussphase aus und fehlte damit unter den Körben, was Houston in der Crunchtime gnadenlos bestrafte. J.R. Smith kam auf 13 Punkte.

Houston Rockets vs. Cleveland Cavaliers: Die wichtigsten Statistiken

  • Die Cavs sind das älteste Team der Liga, also drückte Houston auf die Tube. Dabei wurden die Ecken gut besetzt und Platz für den Ballhandler geschaffen. Cleveland auf der anderen Seite ging mit dem schlechtesten Defensiv-Rating in die Partie. Dazu genehmigten sie 41,2 Prozent aus der Distanz. Das alles bestätigte sich in den ersten 14 Minuten des Spiels, als es düster für die Cavs aussah. Durch bessere Pick-n-Roll-Defense der Gäste wurden in der Folge aber weniger offene Dreier zugelassen. Stattdessen trug Harden mehr und mehr Last. Seine Distanzwürfe brachte er ausschließlich nach Isolationen an.
  • Nach einem guten Start ließen sich die Rockets von der Hektik im Spiel anstecken. 11 Turnover im zweiten Viertel brachten die Cavs zurück in die Partie. Dazu war die Defense am Korb mangelhaft. Cleveland hatte schon zur Pause 32 Punkte in der Zone erzielt. Nach der Pause dämmten die Rockets dies ein und so erlahmte die Offensive der Cavs ein wenig. Die Gäste trafen insgesamt 55,6 Prozent ihrer Würfe (Houston: 46,8 Prozent).
  • Cleveland traf also deutlich besser aus dem Feld, doch Houston bestimmte das Geschehen unter den Körben. Vor allem die langen Rebounds nach den zahlreichen Dreiern landeten regelmäßig in den Händen der Gastgeber. Im vierten Viertel hielt Houston so in einer Sequenz den Ball für 90 Sekunden. Das Rebound-Duell ging mit 44:26 mehr als deutlich an Houston. Die Rockets griffen sich starke 17 Offensiv-Rebounds (Cleveland: 4).
  • James leistete sich an diesem Abend satte 9 Turnover. Nur einmal in seiner Karriere verlor der King häufiger den Ball. Dies war am 28. März 2005, als er gegen die New Orleans Hornets sogar 10 Ballverluste hatte. Damals gewannen die Cavs das Spiel dennoch. Der Star der Cavs knickte bereits im ersten Viertel böse um, konnte aber weitermachen.
  • Mindestens 30 Punkte, 10 Rebounds, 10 Assists und 5 Steals? Das gelang zuletzt im Jahr 1989 - Michael Jordan. Harden begab sich damit in eine illustre Gesellschaft.
  • Es war das Jeff-Green-Spiel. In den vergangenen drei Spielen hatte der Forward zusammen 20 Punkte erzielt. Diesmal benötigte er dafür lediglich das zweite Viertel für diese Ausbeute. So viele Punkte hatte der Wandervogel noch nie in seiner Karriere in einem Abschnitt erzielt.

Rockets vs. Cavs: Hier geht's zum BOXSCORE!

Houston Rockets vs. Cleveland Cavaliers: Die Stimmen

James Harden (Rockets): "Ich versuche ständig mein Spiel zu erweitern, um besser zu werden. Ich höre auf die Leute um mich herum, die mich pushen und motivieren. Es ist ziemlich einfach."

LeBron James (Cavs): "Wir haben hier ziemlich gut gespielt. Allerdings halte ich nichts von Siegen für die Moral. Das zählt für mich nicht."

Der Star des Spiels

James Harden. Dank ihm verhinderten die Rockets das Comeback der Cavs. Die Offense war nach dem starken ersten Viertel nicht immer flüssig, doch der Bärtige nahm sein Team auf den Rücken und versenkte allein im dritten Viertel gleich vier Dreier aus dem Dribbling. Nahm er nicht den Distanzwurf, zog er in die Zone und erschummelte sich so zahlreiche Freiwürfe wie es wohl nur er kann. Stand letztlich genauso oft an der Linie wie das komplette Cavs-Team (14 FT).

Der Flop des Spiels

Jae Crowder. Wirkt weiter wie ein Fremdkörper bei seinem neuen Team. Blieb im ersten Durchgang ohne einzigen Wurfversuch und nahm auch mit seiner Defense kaum Einfluss auf das Spiel, auch weil er meist nur die Schützen in den Ecken bewachen musste. Verlor in der Crunchtime einige wichtige Duelle um den Rebound, wodurch Houston durch Second Chance Points überlebte.

Coaching Move des Spiels

Für den verletzten Derrick Rose entstaubte Cavs-Coach Ty Lue Iman Shumpert. Der Shooting Guard sollte den Spielmacher geben und tatsächlich: LeBron ließ ihn größtenteils gewähren. Shump machte dabei eine mehr als ordentliche Figur und überdrehte zum keinem Zeitpunkt. 7 Punkten (3/6 FG) und 5 Assists stand kein einziger Ballverlust gegenüber. Erst gegen Ende des Spiels war er wieder nur Nebendarsteller, James schmiss dann die Show.

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