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NBA: Was bedeutet der Trade von Eric Bledsoe zu den Milwaukee Bucks?

Lieber ein Ende mit Schrecken ...

Mittwoch, 08.11.2017 | 11:29 Uhr
Eric Bledsoe
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Was bedeutet der Deal für die Suns?

Kaum zu glauben: Es ist nicht einmal drei Jahre her, dass die Suns Bledsoe, Dragic und Thomas im Kader stehen hatten. Seit Dienstag sind sie nun alle weg und es wird somit noch stärker auf den Aufbau junger Talente gesetzt: Wichtig sind in Phoenix Devin Booker, Josh Jackson, Dragan Bender und T.J. Warren, mit Abstrichen vielleicht auch noch Alex Len. Dazu natürlich auch noch die altbekannten Superstars "Draft-Picks" und "Future Cap Space".

Dass die Suns bei Bledsoe die Reißleine gezogen haben, ist dabei vollkommen richtig, auch die Rebuild-Ausrichtung ist korrekt. Man muss ihnen aber vorwerfen, dass sie so lange gewartet haben - Bledsoe hätte schon im Sommer getradet werden müssen, bevor die Situation eskalierte. Die letzten Wochen haben seinen Trade-Wert logischerweise in den Keller getrieben.

Der Erstrundenpick ist logischerweise nett, aufgrund der zahlreichen Protections ist es aber gut möglich, dass man ihn erst in einigen Jahren bekommen wird, je nachdem, wie gut die Bucks in den nächsten Saisons abschneiden werden. Es fällt schwer zu glauben, dass man vor wenigen Monaten nicht etwas mehr bekommen hätte - es ist für Phoenix allerdings nicht das erste Mal in den letzten Jahren, dass eine solche Situation nicht optimal gelöst wurde.

Unterm Strich stehen für die Suns so (noch) mehr Draft-Picks, die Option, Monroe direkt weiterzutraden (siehe Frage 5) und mehr Cap-Space im kommenden Sommer sowie vor allem 2019, wenn die Langzeit-Verträge der Veteranen Tyson Chandler und Jared Dudley auslaufen. Unter ebendiesem Strich steht aber auch die Frage, wer dann bei den Suns unterschreiben soll.

Wenngleich Bledsoe sich sicherlich nicht ideal verhalten hat, ist er doch nur ein weiterer Spieler, der in Phoenix unglücklich wurde - in den letzten Jahren waren dies außerdem Dragic, Thomas, die Morris-Brüder, Channing Frye und auch Marcin Gortat. Wo Rauch aufsteigt, ist üblicherweise auch irgendwo Feuer.

Dass McDonough es zudem für richtig hielt, mehrfach explizit gegen Power-Agent Rich Paul zu ledern, der bekanntlich unter anderem einen gewissen LeBron James vertritt, könnte die Suns bei einigen Meetings in der Zukunft noch in den Allerwertesten beißen. Der Trade an sich ist also in Ordnung für Phoenix, die begleitenden Umstände sind es höchstwahrscheinlich nicht.

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Seite 2: Was bedeutet der Deal für Eric Bledsoe?

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Seite 4: Was bedeutet der Deal für die Suns?

Seite 5: Was geschieht nun mit Greg Monroe?

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