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NBA: Was bedeutet der Trade von Eric Bledsoe zu den Milwaukee Bucks?

Lieber ein Ende mit Schrecken ...

Mittwoch, 08.11.2017 | 11:29 Uhr
Eric Bledsoe
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Was bedeutet der Deal für Eric Bledsoe?

In seinen eigenen Worten (gegenüber ESPN): "Es bedeutet mir viel. Ich befinde mich in meinen besten Jahren und gehe zu einem konkurrenzfähigen Team in der Eastern Conference. Ich hatte das Gefühl, dass ich eine andere Richtung einschlagen musste."

Das könnte man so stehen lassen. Die Suns haben in den letzten Jahren zwei ziemlich deutlich gemacht, dass sie einen langsamen Wiederaufbau präferieren, was für den 27-jährigen Bledsoe nicht allzu sinnvoll war. Insbesondere in der letzten Saison verärgerte die Franchise ihn, als sie ihn vor den letzten 15 Saisonspielen de facto heimschickten, um möglichst wenige davon zu gewinnen. Die Draftposition war ihnen wichtiger.

Das habe ihm die Augen geöffnet, sagte Bledsoe, zumal das Team dann durchsickern ließ, Bledsoe würde wegen Knieproblemen pausieren. "Ich war zu dem Zeitpunkt zu 100 Prozent gesund", stellte der Point Guard nun abermals klar. Vor allem deshalb hatte er bereits in der Offseason um einen Trade gebeten.

Mit etwas Verspätung wurde ihm dieser Wunsch nun erfüllt. Nachdem er nun beinahe zwei Wochen auf dem Abstellgleis verbrachte, wird er bei den Bucks sofort gebraucht und soll seine Qualitäten einbringen.

Milwaukee hat mit Giannis Antetokounmpo einen der aufregendsten jungen Spieler der gesamten Liga, zuletzt geriet das Team nach gutem Saisonstart aber ins Stocken und verlor gleich vier Spiele in Folge. Dabei sind die Playoffs in der Bierstadt nicht mehr nur ein Ziel, sondern eigentlich Pflicht.

So eine Situation hatte Bledsoe zuletzt 2013 erlebt, als er noch bei den Clippers spielte. Mit Phoenix erreichte er in vier Jahren keinmal die Playoffs, knapp war es auch lediglich 2014. "Ich hatte eine tolle Zeit in Phoenix, aber es war an der Zeit weiterzuziehen", sagte Bledsoe.

Auf die Vorwürfe von Suns-GM Ryan McDonough, Bledsoe sei schlecht beraten, nicht immer ehrlich und kein guter Anführer, wollte dieser derweil nicht groß eingehen: "Die Situation ist abgeschlossen, was vorbei ist, ist vorbei. Ich freue mich auf die Bucks. Aber ich bin kein Lügner."

Wenngleich die Suns in der ganzen Angelegenheit wohl das schlechteste Bild abgaben, zumal bei ihnen schon einige Spieler "vergrault" wurden, hat auch Bledsoes Ruf zuletzt ein wenig Schaden genommen. In Milwaukee erhält er nun die Chance, diesen zu rehabilitieren, indem er sich in den Dienst der Mannschaft stellt und endlich wieder Basketball spielen kann.

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Seite 4: Was bedeutet der Deal für die Suns?

Seite 5: Was geschieht nun mit Greg Monroe?

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