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Dreierregen bei CP3-Debüt - Zipser stark

Von SPOX
Mittwoch, 04.10.2017 | 08:00 Uhr
Chris Paul gab sein Debüt für die Houston Rockets
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Oklahoma City Thunder (0-1) - Houston Rockets (1-0) 97:104 (BOXSCORE)

Der erste Blick auf die neue Big Three musste verschoben werden. Russell Westbrook kam in Tulsa nicht zum Einsatz, dafür aber Carmelo Anthony und Paul George. Vor allem Melo war schnell heiß und scorte die ersten zehn Punkte der Thunder und stand am Ende bei 19 (7/13 FG) in knapp 20 Minuten. PG-13 brauchte ein wenig länger, beendete das Spiel aber auch immerhin mit 15 Zählern (6/13 FG).

Richtig zufrieden war in OKC aber niemand. "Wir haben vielleicht zu viel überlegt und waren manchmal zu selbstlos", meinte Melo. "Aber das wird sich bessern und unser Spiel wird flüssiger werden." Neben Westbrook fehlten auch Patrick Patterson und Alex Abrines mit Knieverletzungen. Sich empfehlen konnten sich stattdessen die Guards Isaiah Canaan und Daniel Hamilton mit je 11 Zählern. Jerami Grant kam auf 10 Punkte und 6 Rebounds.

Auch beim Gegner, den Rockets, gab es natürlich ein prominentes Debüt. Chris Paul spielte sogar 24 Minuten und begnügte sich mit 11 Punkte (2/5 FG) und 7 Assists. Backcourt-Kollege James Harden kam auf 16 Zähler (5/16 FG, 3/12 Dreier) und 10 Vorlagen. CP3 genoss es trotzdem. "Es macht so viel Spaß. Ich habe immer die Möglichkeit, einen freien Mitspieler zu finden."

Topscorer der Rockets war mit Eric Gordon (21 Punkte, 6/8 Dreier) aber ein anderer Spieler aus dem Backcourt. Trevor Ariza traf ebenfalls fünfmal von Downtown für insgesamt 18 Zähler. Einmal mehr trieben die Rockets es mit dem Werfen von Dreiern auf die Spitze. 55 der 79 Feldwürfe kamen von jenseits der Dreipunktelinie. 24 Treffer bedeuteten eine starke Ausbeute von 43,6 Prozent. Zum Vergleich: Aus dem Zweierbereich fanden nur neun der 24 Versuche de Weg in den Korb.

Portland Trail Blazers (0-1) - Phoenix Suns (1-0) 112:114 (BOXSCORE)

24 Punkte betrug der Vorsprung der Blazers im ersten Durchgang, zum Sieg reichte dies aber nicht. Devin Booker führte das Comeback mit 19 Punkten (4/12 FG) an, dazu kam TJ Warren auf 15 Zähler. Rookie Josh Jackson kam zunächst einmal von der Bank und erzielte 14 Punkte. Allerdings leistete er sich in 27 Minuten auch satte 6 Turnover.

Ansonsten boten die Suns ein ähnliches Lineup wie in der Vorsaison auf, auch wieder mit dem fitten Eric Bledsoe, der in gut acht Minuten 9 Punkte und 3 Assists verbuchte.

Bei den Blazers war vor allem Jusuf Nurkic das Gesprächsthema. Der Bosnier hat in der Offseason deutlich abgenommen und verbuchte auch im ersten Spiel wieder 16 Punkte und 3 Rebounds. "Ich bin einfach zu schnell", sagte der Bosnier nach dem Spiel mit einem Augenzwinkern.

Damian Lillard toppte den Center mit 18 Zählern (8/15 FG), verwarf aber fünf seiner sechs Versuche von Downtown. Allgemein lief nicht gut für die Blazers von draußen. Nicht einmal ein Drittel der Versuche fand den Weg in den Korb. Dazu waren 24 Turnover (Suns: nur 4) natürlich viel zu viel.

Los Angeles Clippers (1-1) - Toronto Raptors (1-1) 97:84 (BOXSCORE)

Nach dem Sieg der Raptors vor drei Tagen haben die Clippers auf Hawaii nun zurückgeschlagen. Blake Griffin sah dabei erneut sehr gut aus. Der Franchise-Spieler verbuchte 17 Punkte und wieder einen Dreier. Optimal lief natürlich noch nicht alles. 6 Turnover bei 3 Assists sind noch zu viel. Frontcourt-Partner DeAndre Jordan spielte ebenfalls ansprechend und kam auf 15 Zähler und 8 Rebounds.

Milos Teodosic startete diesmal anstatt des pausierenden Austin Rivers und verzauberte die Fans erneut mit seinen präzisen Zuspielen. Den eigenen Wurf forcierte der Serbe aber nicht. 3 Punkte (1/3 FG) und 5 Assists in 23 Minuten waren sein Arbeitszeugnis. Willie Reed machte als Backup-Center auf sich aufmerksam, scorte 12 Punkte und blieb perfekt aus dem Feld (4/4 FG. 4/4 FT).

Bei Toronto war dagegen mehr Sand im Getriebe. 25 Turnover, nur 17 Prozent von der Dreierlinie, es ist eben noch Preseason. Geschont wurden Kyle Lowry und Norman Powell, dafür bekam Delon Wright seine Chance als Starter. Der Guard spielte aber eher unauffällig (6 Punkte, 3 Assists). DeMar DeRozan verbuchte in 23 Minuten 15 Zähler und war damit bester Punktesammler der Kanadier.

Backup-Guard Fred VanVleet machte mit 13 Punkten auf sich aufmerksam und auch Big Man Pascal Siakam nutze seine Minuten für 9 Punkte und 5 Rebounds. Jakob Pöltl hatte erneut Probleme von der Freiwurflinie (1/4 FT), schnappte sich aber drei Offensiv-Rebounds und machte zudem noch 3 Punkte.

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