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NBA-News: Auch Gregg Popovich legt sich mit Donald Trump an

Coach Pop: Die USA sind „eine Peinlichkeit“

Von SPOX
Dienstag, 26.09.2017 | 09:52 Uhr
Gregg Popovich kritisierte den US-Präsidenten Donald Trump
© getty
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Der Streit zwischen der NBA und dem US-Präsidenten Donald Trump schlägt weiter hohe Wellen. Nun schaltete sich auch Spurs-Coach Popovich ein und erklärte die USA zu einer "Peinlichkeit". Zudem verglich er Trump mit einem Sechstklässler.

Die USA seien eine "Peinlichkeit für die Welt" geworden, seit Donald Trump im Amt sei, erklärte Popovich beim Media Day der Spurs. Er bezeichnete den US-Präsidenten als "wahnhaft" und warf diesem vor, Angst zu schüren und ohne Grund "rassenhetzerisch" zu agieren.

"Wir wissen, wer die Macht in unserem Land hat. Wir wissen, dass Rassismus existiert. Aber es geht leider längst darüber hinaus. Was mir Sorgen macht, sind die Leute, die den Präsidenten umgeben. Denn das sind intelligente Menschen, die genau wissen, was passiert und die dem Handeln des Präsidenten eigentlich auch kritisch gegenüberstanden. Aber inzwischen scheint es, dass diese Leute das Verhalten Trumps einfach hinnehmen", erklärte Pop.

Popovich: Trump wie ein Sechstklässler

Deshalb sei es umso wichtiger, dass andere Personen von großem Einfluss - wie die NBA- und NFL-Spieler - zu Protest aufrufen und Probleme ansprechen. Denn: "Wir wissen, dass es diesen Elefanten im Raum gibt, der den Rassismus darstellt. Aber das Problem wird nicht gelöst, bis wir alle genug darüber reden und unsere Stimmen erheben."

"Ich frage mich zudem", führte Pop weiter aus, "wo für die Leute, die ihn gewählt haben, die Grenze ist. Was werden sie noch alles dulden? Wann taucht auch bei ihnen so etwas wie Moral und Anstand auf?"

Auch nahm Pop Stellung zum expliziten Streit Trumps mit den Warriors. Nachdem diese erklärt hatten, der Einladung ins Weiße Haus nicht zu folgen, zog Trump die Einladung kurzerhand zurück. Dies sei, so Pop, "wie das Verhalten eines Sechstklässlers, der in seinem Garten einen Kindergeburtstag feiert und merkt, dass keiner kommt. Und dann lädt er einfach alle aus. Dieses Verhalten ist einerseits widerwärtig, andererseits aber auch einfach nur lächerlich."

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