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NBA

Silver nimmt Stellung zur Trump-Thematik

Von SPOX
Adam Silver und LeBron James
© getty

Commissioner Adam Silver hat sich nun auch in den Streit zwischen US-Präsident Donald Trump, den Warriors und einigen NBA-Spielern eingeschaltet. Auch die Spielergewerkschaft NBPA brachte ein Statement heraus.

"Ich war dafür, dass die Warriors das Weiße Haus besuchen - weil ich dachte, dass dies eine gute und wertvolle Möglichkeit gewesen wäre, sich direkt mit dem Präsidenten auszutauschen und verschiedene Ansichten darzulegen. Ich bin enttäuscht, dass dies nun nicht geschieht. Wichtiger ist mit jedoch zu betonen, dass ich stolz auf unsere Spieler bin, die in der Gesellschaft eine aktive Rolle einnehmen und wichtige Dinge in der Öffentlichkeit ansprechen", hieß es in einem Statement Silvers.

Damit reagierte er darauf, dass die Warriors um Stephen Curry der Einladung Trumps ins Weiße Haus nicht folgen würden, woraufhin Trump Stephen Curry via Twitter einfach wieder auslud. Daraufhin schaltete sich unter anderem auch LeBron James ein und twitterte Richtung Trump: "Du Penner. Stephen Curry hat schon gesagt, dass er nicht kommt. Also gibt es keine Einladung. Ins Weiße Haus zu kommen, war eine große Ehre, bis du aufgetaucht bist."

Auch die Spielergewerkschaft NBPA veröffentlichte mittlerweile ein Statement zu der Thematik. Darin heißt es: "Die Spielergewerkschaft verteidigt ihre Mitglieder, die von der Meinungs- und Redefreiheit Gebrauch machen gegen diejenigen, die versuchen, diese zu unterdrücken. Das Ausleben der Meinungsfreiheit - und nicht die Verachtung dieser - ist das, was Amerika wirklich großartig macht."

Letzteres Statement spielt auch auf die Tatsache an, dass einige Spieler - die NFL war in dieser Hinsicht der Vorreiter - sich weigern, beim Erklingen der Nationalhymne mitzusingen und sich stattdessen hinknien. Solche Spieler hatte Trump scharf beleidigt.

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