NBA: Ex-Cavs GM David Griffin spricht über Kyrie Irving

Griffin: "Irving hat großen Mut bewiesen"

Von SPOX
Dienstag, 08.08.2017 | 08:10 Uhr
Kyrie Irving könnte die Cavs verlassen
© getty
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Vor einigen Wochen trennten sich die Wege der Cleveland Cavaliers und David Griffin. Nun äußert sich der ehemalige General Manager der Franchise zu Kyrie Irvings Trade-Anfrage.

"Er hat die Situation genau so gehandhabt, wie man es besser nicht hätte machen können", sagte Griffin bei ESPN: "Er ist im Vertrauen zu Eigentümer Dan Gilbert gegangen und hat ihm gesagt, dass er denkt, woanders glücklicher zu sein."

Weiter sagte Griffin: "Das Schlimmste, das er hätte tun können, wäre, vorzugeben, hinter der Sache zu stehen und dann die Organisation von innen zu zerstören. Irving hat großen Mut bewiesen. Den hätten die meisten anderen nicht gehabt."

Der Ex-GM glaubt, dass Irving schlussendlich getradet wird, da es besser für die Franchise und besser für den Spieler wäre.

"Er möchte in seiner Karriere den nächsten Schritt machen Ich denke, er ist jemand, der wissen möchte, wie gut er sein kann. LeBron wirft einen sehr großen Schatten auf eine Organisation. Und der Großteil davon ist positiv", so Griffin: "Man weiß, dass von einem erwartet wird, eine Championship zu gewinnen. Aber das ermöglicht einem Spieler wie Kyrie nicht, seine Grenzen auszutesten und zu schauen, ob er wirklich die Nummer eins in einem Team sein kann."

Dennoch gab es auch Kritik an Irving: "Ich denke, Kyrie hat nicht herausgefunden, wie er das Team tragen und Spiele in der speziellen Umgebung gewinnen kann. Kein Spieler konnte das, bevor LeBron zu ihnen gekommen ist. Sie sind nicht organisch gewachsen und haben nicht gemeinsam gelernt, zu gewinnen."

Und Griffin sieht die Schuld auch teilweise bei sich selbst: "Nicht, dass Irving diese Last nicht hätte tragen können - aber er hatte vermutlich einfach keine großen Erwartungen an sich selbst. Denn jeder hat angenommen, dass es ok ist, ein Spiel ohne LeBron zu verlieren. Das ist zum Großteil mein Fehler. Wir hätten die Jungs mehr darauf einschwören müssen, dass es eine Chance für sie ist, wenn LeBron mal ausfällt."

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