NBA Playoffs, Game 1: Boston Celtics - Cleveland Cavaliers 104:117

LeBron überpowert müde Celtics

Donnerstag, 18.05.2017 | 05:15 Uhr
LeBron James zog nach Belieben zum Ring und schloss hochprozentig ab
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Die Cleveland Cavaliers haben das erste Spiel der Eastern Conference Finals gewonnen. Gegen Top-Seed Boston Celtics setzten sich LeBron James und Co. mit 117:104 durch. Vor allem der King drückte dem Spiel seinen Stempel auf.

Der 1-Seed gehört Boston, doch noch lange nicht die Favoritenrolle. Die haben die Cavaliers eindrucksvoll mit einem Auswärtssieg im TD Garden untermauert.

Dabei hieß der überragende Mann einmal mehr LeBron James, der mit 38 Punkten (14/24 FG), 9 Rebounds und 7 Assists eine starke Allround-Performance hinlegte. Kevin Love stellte mit 32 Punkten (6/9 Dreier) ein neues persönliches Playoff Career High auf.

Auf der Gegenseite waren Jae Crowder und Avery Bradley mit je 21 Punkten die besten Werfer. Isaiah Thomas enttäuschte und kam lediglich auf 17 Zähler (7/19 FG).

Cleveland ist mit dem Sieg weiterhin ungeschlagen in der Postseason. Spiel 2 findet in der Nacht auf Samstag in Boston statt.

Die Reaktionen:

LeBron James (Cavs): "Unsere Energie und die defensive Intensität haben den Ton vorgegeben. Wir haben den Gameplan gut umgesetzt. Es gab eine Phase im dritten Viertel, die uns nicht gepasst hat. Aber es war ein Spiel, um sich in die Serie reinzufühlen. Nach neun Tagen Pause habe ich mich nicht besonders gut gefühlt. Doch das wird sich in Spiel 2 ändern."

Brad Stevens (Coach Celtics): "Es ist schwer zu glauben, aber LeBron ist inzwischen noch besser als zu der Zeit, in der ich in die Liga gekommen bin."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Keine Veränderungen auf beiden Seiten. Kyrie Irving, J.R. Smith, James, Love und Tristan Thonpson standen Thomas, Bradley, Crowder, Amir Johnson und Al Horford gegenüber.

1. Viertel: LeBron erzielte seine ersten Punkte per athletischem Reverse-Layup, die Antwort kam von Bradley von Downtown. Der Elite-Defender war früh aktiv und machte auch offensiv eine gute Figur (9 Punkte in Serie). Die Fans feierten die Einwechslung von Kelly Olynyk wie eine Rückkehr von Larry Bird. Aber James behielt den Fuß auf dem Gaspedal und scorte mehrfach aus dem Drive (7/8 FG). Schon hatte Cleveland eine zweistellige Führung inne. Boston ließ mehrere offene Dreier liegen, mit 30:19 ging es in die zweiten zwölf Minuten.

2. Viertel: Thomas war noch nicht im Spiel, der nächste Longball klatschte auf den Ring. Ohne LeBron und Kyrie übernahm Love das Scoring für die Cavs und befeuerte einen 12:3-Run der Gäste. Ein paar gute Plays von Marcus Smart halfen Boston, doch die Triples wollte einfach nicht fallen (1/14 Dreier). Der King nahm wieder die Zügel in die Hand und prompt folgte ein 12:0-Lauf von Cleveland. Einen Wimpernschlag vor dem Buzzer stellte Thomas auf 39:61 aus der Sicht von Boston.

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3. Viertel: Olynyk durfte trotz schwacher erster Hälfte für Johnson starten. Im ersten Angriff fakte sich Love zu drei Freiwürfen - und hängte Horford das kostspielige vierte Foul an. Crowder und Love tauschten zwei Dreier aus, während Irving sich mehrfach zum Ring "handelte". Immerhin trafen die C's nun besser vom Perimeter, doch Love hatte stets eine Antwort. Boston versuchte es mit harter Physis und Trash Talk, das führte zu einem 15:3-Lauf. Plötzlich war der Garden wieder da. Nur noch 92:75 Cleveland!

4. Viertel: Das Momentum war bald verflogen, da Korver und James direkt zurückschlugen. Der King und seine Kollegen durften nach einer kleinen Unterhaltung mit Coach Tyronn Lue noch ein wenig draufbleiben, so wechselte erst nur Brad Stevens seine Reservisten ein. Die letzten drei Minuten konnten dann auch die Big Three von der Seitenlinie verfolgen. 117:104 der Endstand.

Der Star des Spiels: LeBron James. In jedem Spiel der Playoffs beeindruckte der King bisher, so auch im ersten Spiel der Conference Finals. Wenn er punkten wollte, punktete er. Seine Drives waren für Boston nicht zu verteidigen. Noch besser war allerdings das Gesicht, das er regelmäßig zog, wenn er anschließend an der Celtics-Bank und am Anschreibetisch vorbei joggte. Mit seinen 38 Zählern ist der erste Spieler seit Shaq (2002/03), der sieben Postseason-Spiele mit mehr als 30 Punkten in Serie beendet hat. Ebenfalls stark: Tristan Thompson (20 & 9).

Der Flop des Spiels: Al Horford. Es war klar: Horford musste ein gutes Spiel zeigen, um seinem Team eine Chance auf den Sieg zu geben. Doch seine offenen Jumper waren allesamt kurz, dazu sah er in der Zone gegen TT keinen Stich. Dass die Cavs 12 Offensiv-Rebounds holten, ging auch auf seine Kappe.

Das fiel auf:

  • Immer wieder gelang es den Cavs, im Pick-and-Roll mit Ballführer James den Switch der Celtics-D zu erzwingen - wobei Crowder bzw. Jaylen Brown oftmals viel zu einfach ihren Mann übergaben. Der King hatte anschließend gegen Horford, Olynyk oder Zeller äußerst leichtes Spiel und zog Angriff um Angriff zum Ring.
  • Beide Teams lieben den Dreier, doch in Hälfte eins fiel er überhaupt nicht. 2/9 für die Cavs, 1/15 für Boston. Nach der Pause wurde es aber quasi zeitgleich besser. Am Ende stand Cleveland bei 11/31 vom Perimter, die Celtics bei 12/38.
  • Die lange Serie der Celtics gegen Washington machte sich bemerkbar. Die Cavs waren nach ihren neun Tagen Pause deutlich frischer und vor allem gegen Ende der Abschnitte hatte Cleveland immer noch genug Körner, um nochmal einen Run aufs Parkett zu bringen.
  • Im dritten Viertel versuchte Boston, die Cavs mit größerer Intensität aus der Komfortzone zu pushen. Das gelang vor allem Smart, der eigenmächtig die Defense von Thompson übernahm und Horford zu Love schickte. Sein Einsatz gab Boston immerhin noch einmal Leben und verhinderte einen totalen Blowout.
  • Der beste Verteidiger an James war: Jaylen Brown. Ihm gelang es am ehesten, das Kraftpaket vor sich zu halten. Zudem nutzte er seine 20 Minuten für 10 Punkte und 9 Rebounds. Definitiv ein Empfehlungsschreiben für Spiel 2.

Das Playoff-Bracket im Überblick

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