Freitag, 17.03.2017

Die Chicago Bulls nach dem Saisonaus von Dwyane Wade

Das passende Ende keiner Ära?

Das bittere Saisonaus von Dwyane Wade passt zur traurigen Saison der Chicago Bulls. Die kurze Ära von Wade in seiner Heimatstadt könnte schon wieder beendet sein. Es scheint, als könne der 35-Jährige mit seiner Zukunfts-Entscheidung nur verlieren, während auf die Bulls so oder so harte Zeiten zukommen.

Eigentlich war es ein ganz normaler Kampf um einen Rebound, wie es ihn in jedem Spiel unzählige Male gibt. Doch irgendwie verhakte sich Dwyane Wades Ellenbogen so unglücklich in den kräftigen Armen von Zach Randolph, dass es leicht knackte - und D-Wade mit schmerzverzerrtem Gesicht in die Katakomben schlich.

Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand, dass es sich tatsächlich um eine kleine Fraktur handeln, die das Saisonaus für den 35-Jährigen bedeuten würde. Und dass es gut möglich ist, dass die sehr kurze Ära des Hometown Heroes in diesem Moment ein schnelles, unglückliches Ende genommen hatte.

Als später am Tag die MRT-Ergebnisse Gewissheit brachten, dass "The Flash" in dieser Saison nicht mehr aufs Parkett zurückkehren werde, trat der Verwundete mit einem klaren Statement vor die Kamera: "It sucks."

Eine Kampfansage folgte umgehend. In den nächsten Wochen werde er Jimmy Butler dabei zuschauen, wie er "in Ärsche tritt" und im Saisonendspurt über sich hinauswächst, um doch noch irgendwie die Playoffs zu erreichen. Doch obwohl der Kampf um Platz 8 einem Schneckenrennen gleicht, ist das wohl etwas zu viel Optimismus.

Dwyane Wade wird in dieser Saison nicht mehr für die Bulls spielen
Dwyane Wade wird in dieser Saison nicht mehr für die Bulls spielen
© getty

Zum Scheitern verurteilt

Als Wade im vergangenen Sommer für eine riesige Überraschung sorgte und sich als Free Agent den Bulls anschloss, sorgte das vielerorts für Stirnrunzeln. Dass er mit seiner Heimatstadt nicht die Chance haben würde, um Titel zu spielen, wird er gewusst haben. Doch dass gleich die komplette Playoffteilnahme in akute Gefahr gerät? Vermutlich hat er damit nicht gerechnet - obwohl vieles darauf hingedeutet hatte.

Der ohne Shooting zusammengestellte Kader startete vielversprechend in die Saison, da Wade einfach selbst im Sommer an seinem Wurf feilte und für Spacing sorgte. Nach einigen Spielen hatten das allerdings auch die Gegner mitbekommen und stellten sich entsprechend darauf ein, sodass sich die Dreierquote des Guards dem eigenen Karrierewert wieder annäherte (31 Prozent in dieser Saison, 29 Prozent insgesamt).

Erlebe die NBA Live auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

Mit 18,6 Punkten war er hinter Butler trotzdem der zweite Topscorer des Teams und damit gleichzeitig einer der beiden Spieler, die mehr als zehn Punkte auflegen. Wirklich vermissen wird man ihn auf dem Parkett trotzdem nicht - zumindest, wenn die Statistiken zurate gezogen werden. Die besagen nämlich, dass sein Team offensiv wie defensiv ohne ihn besser dran ist.

Welche Optionen hat Wade?

Was nicht heißen soll, dass das seine Schuld ist. Der komplette Kader passt einfach nicht zu seinem Spiel, vor allem als per Trade in Doug McDermott auch noch einer der wenigen Shooter weggeschickt wurde. Taj Gibson wird ebenfalls vermisst, der allerdings wollte die Franchise im Sommer ohnehin verlassen. Seit dem Deal mit OKC steht die Bilanz bei 4-7.

Unabhängig davon, ob doch noch ein Wunder geschieht und das Team die Postseason erreicht: Wade wird sich im Sommer sehr genau fragen müssen, was er eigentlich will. Er besitzt für die kommende Saison eine Spieleroption im Wert von 23,8 Millionen Dollar. Zieht er die nicht, wird er erneut zum Unrestricted Free Agent.

Die wertvollsten Franchises der NBA
Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat die Rangliste der wertvollste NBA-Franchises herausgebracht. Platz 30: New Orleans Pelicans - 750 Millionen Dollar
© getty
1/30
Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat die Rangliste der wertvollste NBA-Franchises herausgebracht. Platz 30: New Orleans Pelicans - 750 Millionen Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers.html
Platz 29: Minnesota Timberwolves - 770 Millionen Dollar
© getty
2/30
Platz 29: Minnesota Timberwolves - 770 Millionen Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=2.html
Platz 28: Charlotte Hornets - 780 Millionen Dollar
© getty
3/30
Platz 28: Charlotte Hornets - 780 Millionen Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=3.html
Platz 27: Milwaukee Bucks - 785 Millionen Dollar
© getty
4/30
Platz 27: Milwaukee Bucks - 785 Millionen Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=4.html
Platz 26: Memphis Grizzlies - 790 Millionen Dollar
© getty
5/30
Platz 26: Memphis Grizzlies - 790 Millionen Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=5.html
Platz 25: Philadelphia 76ers - 800 Millionen Dollar
© getty
6/30
Platz 25: Philadelphia 76ers - 800 Millionen Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=6.html
Platz 24: Indiana Pacers - 880 Millionen Dollar
© getty
7/30
Platz 24: Indiana Pacers - 880 Millionen Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=7.html
Platz 23: Atlanta Hawks - 885 Millionen Dollar
© getty
8/30
Platz 23: Atlanta Hawks - 885 Millionen Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=8.html
Platz 22: Denver Nuggets - 890 Millionen Dollar
© getty
9/30
Platz 22: Denver Nuggets - 890 Millionen Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=9.html
Platz 21: Detroit Pistons - 900 Millionen Dollar
© getty
10/30
Platz 21: Detroit Pistons - 900 Millionen Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=10.html
Platz 20: Utah Jazz - 910 Millionen Dollar
© getty
11/30
Platz 20: Utah Jazz - 910 Millionen Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=11.html
Platz 19: Orlando Magic - 920 Millionen Dollar
© getty
12/30
Platz 19: Orlando Magic - 920 Millionen Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=12.html
Platz 18: Washington Wizards - 1 Milliarde Dollar
© getty
13/30
Platz 18: Washington Wizards - 1 Milliarde Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=13.html
Platz 17: OKC Thunder - 1,025 Milliarden Dollar
© getty
14/30
Platz 17: OKC Thunder - 1,025 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=14.html
Platz 16: Portland Trail Blazers - 1,05 Milliarden Dollar
© getty
15/30
Platz 16: Portland Trail Blazers - 1,05 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=15.html
Platz 15: Sacramento Kings - 1,075 Milliarden Dollar
© getty
16/30
Platz 15: Sacramento Kings - 1,075 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=16.html
Platz 14: Phoenix Suns - 1,1 Milliarden Dollar
© getty
17/30
Platz 14: Phoenix Suns - 1,1 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=17.html
Platz 13: Toronto Raptors - 1,125 Milliarden Dollar
© getty
18/30
Platz 13: Toronto Raptors - 1,125 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=18.html
Platz 12: San Antonio Spurs - 1,175 Milliarden Dollar
© getty
19/30
Platz 12: San Antonio Spurs - 1,175 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=19.html
Platz 11: Cleveland Cavaliers - 1,2 Milliarden Dollar
© getty
20/30
Platz 11: Cleveland Cavaliers - 1,2 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=20.html
Platz 10: Miami Heat - 1,35 Milliarden Dollar
© getty
21/30
Platz 10: Miami Heat - 1,35 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=21.html
Platz 9: Dallas Mavericks - 1,45 Milliarden Dollar
© getty
22/30
Platz 9: Dallas Mavericks - 1,45 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=22.html
Platz 8: Houston Rockets - 1,65 Milliarden Dollar
© getty
23/30
Platz 8: Houston Rockets - 1,65 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=23.html
Platz 7: Brooklyn Nets - 1,8 Milliarden Dollar
© getty
24/30
Platz 7: Brooklyn Nets - 1,8 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=24.html
Platz 6: Los Angeles Clippers - 2 Milliarden Dollar
© getty
25/30
Platz 6: Los Angeles Clippers - 2 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=25.html
Platz 5: Boston Celtics - 2,2 Milliarden Dollar
© getty
26/30
Platz 5: Boston Celtics - 2,2 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=26.html
Platz 4: Chicago Bulls - 2,5 Milliarden Dollar
© getty
27/30
Platz 4: Chicago Bulls - 2,5 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=27.html
Platz 3: Golden State Warriors - 2,6 Milliarden Dollar
© getty
28/30
Platz 3: Golden State Warriors - 2,6 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=28.html
Platz 2: Los Angeles Lakers - 3 Milliarden Dollar
© getty
29/30
Platz 2: Los Angeles Lakers - 3 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=29.html
Platz 1: New York Knicks - 3,3 Milliarden Dollar
© getty
30/30
Platz 1: New York Knicks - 3,3 Milliarden Dollar
/de/sport/diashows/1702/nba/wertvollste-franchises/lakers-knicks-warriors-mavericks-bulls-cavaliers,seite=30.html
 

Dass er mit den Bulls nächste Saison um die Championship spielen kann, ist nahezu ausgeschlossen. Allerdings betonte Wade immer wieder, dass er es nicht nötig habe, "Ringen hinterherzujagen", schließlich habe er schon drei Stück davon. Konkurrenzfähig will er sicherlich trotzdem bleiben. Und da hängt das Problem: Es ist äußerst fragwürdig, ob er dem Management zutraut, das Team entscheidend zu verbessern.

Geld oder Erfolg?

Der Schlingerkurs von Vizepräsident John Paxson und General Manager Gar Forman lässt überhaupt keine Prognosen zu, wo es für die Bulls in der nächsten Saison hingehen soll. Vieles deutet zwar auf einen Rebuild um Jimmy Butler herum hin, aber sicher scheint man sich da nicht zu sein. Zumal Butler auch schon 27 ist und in naher Zukunft oben mitspielen will.

Macht es aus sportlicher Sicht für Wade also wenig Sinn, die Option zu ziehen, sieht es aus finanzieller Sicht ganz anders aus. Denn: Knapp 24 Millionen Dollar wird ihm wohl niemand anders mehr bezahlen. Ob das für ihn eine Rolle spielt? Eigenen Aussagen zufolge nicht. Doch das Scharmützel mit den Heat im vergangenen Sommer lässt zumindest die Vermutung zu, dass das nicht zu 100 Prozent stimmen mag.

Fest steht, dass die Teams nicht mehr so viel Cap Space haben werden, wie es in der verrückten Free Agency 2016 der Fall war. Damals waren die Nuggets sehr an einer Verpflichtung Wades interessiert, um den Jungspunden einen Veteranen-Star an die Seite zu stellen. Ob der Entwicklung von Nikola Jokic erscheint es unwahrscheinlich, dass sie Wade erneut umgarnen werden.

Doch ein paar Teams mit Cap Space wird es auch 2017 geben. Da wären die Brooklyn Nets zu nennen, die es letztes Jahr auch schon versucht haben sollen. Oder auch die New York Knicks, sofern sich diese von Derrick Rose trennen. Allerdings: Dass es dort in der nahen Zukunft erfolgreicher zugehen wird als in Chicago... nun ja.

Er kann nur verlieren...

Bleibt also die allseits beliebte Option, sich für wenig Geld einem Contender anzuschließen. Eine Wiedervereinigung mit Buddy LeBron James bei den Cavs wurde schon letztes Jahr heiß diskutiert und auch die Los Angeles Clippers würden auf ihrer verzweifelten Jagd nach einem Contender-Status sicherlich nicht abgeneigt sein. Beide Teams könnten mit einer Midlevel Exception um die fünf Millionen Dollar offerieren.

Genügt das den Ansprüchen von Wade, der es in der Tat nicht mehr nötig hat, sich irgendwo einen Ring zu "erschleichen"? Es scheint, als könne er im öffentlichen Meinungsbild nur verlieren: Zieht er seine Monster-Option, wird er aus vielen Ecken als geldgierig hingestellt werden, zumal er den Bulls entscheidende Optionen im Rebuild wegnimmt. Und wie Spieler bei vielen Fans ankommen, die zum Minimum bei einem Contender unterschreiben, ist hinlänglich bekannt.

All-Time Dreier: Wie sagt man "kassiert" auf Serbisch?
Platz 17: Dale Ellis traf unter anderem für die Seattle SuperSonics aus allen Lagen. Er beendete seine Laufbahn mit 1.719 Dreiern
© getty
1/17
Platz 17: Dale Ellis traf unter anderem für die Seattle SuperSonics aus allen Lagen. Er beendete seine Laufbahn mit 1.719 Dreiern
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki.html
Platz 16: Er stand schon höher, doch seine aktuelle Verletzung warf J.R. Smith zurück. Der exzentrische Shooter der Cavs steht bei 1.733 getroffenen Longballs (Stand: 14.03.2017)
© getty
2/17
Platz 16: Er stand schon höher, doch seine aktuelle Verletzung warf J.R. Smith zurück. Der exzentrische Shooter der Cavs steht bei 1.733 getroffenen Longballs (Stand: 14.03.2017)
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=2.html
Platz 15: Peja Stojakovic warf und warf - und hatte dabei das wohl weichste Handgelenk der Liga. Bevor er mit Dallas den Titel holte, sorgte er für die Kings der 2000er für Furore von Downtown (1.760 Dreier)
© getty
3/17
Platz 15: Peja Stojakovic warf und warf - und hatte dabei das wohl weichste Handgelenk der Liga. Bevor er mit Dallas den Titel holte, sorgte er für die Kings der 2000er für Furore von Downtown (1.760 Dreier)
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=3.html
Platz 14: Dirk Nowitzki hat Peja Stojakovic überholt. Der Dirkster traf in seiner Mavs-Karriere bisher 1.762 Dreier (Stand: 14.03.2017)
© getty
4/17
Platz 14: Dirk Nowitzki hat Peja Stojakovic überholt. Der Dirkster traf in seiner Mavs-Karriere bisher 1.762 Dreier (Stand: 14.03.2017)
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=4.html
Platz 13: Rashard Lewis war ein Typ für die ganz wichtigen Würfe. Mit 1.787 genetzten Jumpern vom Perimeter steht er nach seiner 16-jährigen NBA-Karriere da
© getty
5/17
Platz 13: Rashard Lewis war ein Typ für die ganz wichtigen Würfe. Mit 1.787 genetzten Jumpern vom Perimeter steht er nach seiner 16-jährigen NBA-Karriere da
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=5.html
Platz 12: Kobe Bryant hat es nicht ganz geschafft. Einige mickrige Dreier fehlten ihm, um auch in dieser Rangliste in die Top 10 einzuziehen. 1.827 Longballs waren aber nicht genug
© getty
6/17
Platz 12: Kobe Bryant hat es nicht ganz geschafft. Einige mickrige Dreier fehlten ihm, um auch in dieser Rangliste in die Top 10 einzuziehen. 1.827 Longballs waren aber nicht genug
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=6.html
Platz 11: Chanuncey Billups war eine Macht von Downtown. 1.830 Mal klingelte es, nachdem Mr. Big Shot von draußen abgedrückt hatte
© getty
7/17
Platz 11: Chanuncey Billups war eine Macht von Downtown. 1.830 Mal klingelte es, nachdem Mr. Big Shot von draußen abgedrückt hatte
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=7.html
Platz 10: Stephen Curry ist bekanntlich nicht ganz blind aus der Distanz. So langsam klettert er die Liste der Legenden nach oben. Dank 1.842 Dreiern (Stand: 14.03.2017) hat er es bereits in seiner achten Saison in die Top 10 geschafft
© getty
8/17
Platz 10: Stephen Curry ist bekanntlich nicht ganz blind aus der Distanz. So langsam klettert er die Liste der Legenden nach oben. Dank 1.842 Dreiern (Stand: 14.03.2017) hat er es bereits in seiner achten Saison in die Top 10 geschafft
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=8.html
Platz 9: Joe Johnson hat noch ein bisschen was im Tank, wie er aktuell in Utah unter Beweis stellt. Mittlerweile ist Iso-Joe schon bei 1.908 Treffern für Drei angekommen (Stand: 14.03.2017)
© getty
9/17
Platz 9: Joe Johnson hat noch ein bisschen was im Tank, wie er aktuell in Utah unter Beweis stellt. Mittlerweile ist Iso-Joe schon bei 1.908 Treffern für Drei angekommen (Stand: 14.03.2017)
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=9.html
Platz 8: Jason Kidd kam ohne jegliche Dreier-Skills in die Liga und erarbeitete sich einen der tödlichsten Würfe der Historie. Kidd netzte in seiner Karriere insgesamt 1.988 Mal ein
© getty
10/17
Platz 8: Jason Kidd kam ohne jegliche Dreier-Skills in die Liga und erarbeitete sich einen der tödlichsten Würfe der Historie. Kidd netzte in seiner Karriere insgesamt 1.988 Mal ein
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=10.html
Platz 6: Auch mit mittlerweile 40 Jahren hat Vince Carter die Lust an der NBA noch nicht verloren - mit dem Laufe der Zeit hat er sein Spiel von krachenden Dunks auf weiche Dreier umgestellt, von denen er bereit 2.025 netzte (Stand: 14.03.2017)
© getty
11/17
Platz 6: Auch mit mittlerweile 40 Jahren hat Vince Carter die Lust an der NBA noch nicht verloren - mit dem Laufe der Zeit hat er sein Spiel von krachenden Dunks auf weiche Dreier umgestellt, von denen er bereit 2.025 netzte (Stand: 14.03.2017)
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=11.html
Platz 6: Jamal Crawford ist berühmt für seine Shooting-Skills, vor allem seine Vierpunktspiele sind berüchtigt. Darin führt er die NBA-Geschichte an, bei den versenkten Dreiern reicht es mit 2.025 aktuell zu Rang 6 (Stand: 14.03.2017)
© getty
12/17
Platz 6: Jamal Crawford ist berühmt für seine Shooting-Skills, vor allem seine Vierpunktspiele sind berüchtigt. Darin führt er die NBA-Geschichte an, bei den versenkten Dreiern reicht es mit 2.025 aktuell zu Rang 6 (Stand: 14.03.2017)
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=12.html
Platz 5: Kyle Korver spielte für die Hawks Three-and-D in Perfektion, neuerdings tut er selbiges bei den Cavs. Mit der ersten Komponente war er schon 2.026 Mal erfolgreich (Stand: 14.03.2017)
© getty
13/17
Platz 5: Kyle Korver spielte für die Hawks Three-and-D in Perfektion, neuerdings tut er selbiges bei den Cavs. Mit der ersten Komponente war er schon 2.026 Mal erfolgreich (Stand: 14.03.2017)
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=13.html
Platz 4: Paul Pierce spielt für die Clippers nur noch wenige Minuten, dennoch gehörte er in seiner Prime bei den Celtics zu den Clutch-Shootern schlechthin. 2.138 Dreier sind ein mehr als ausreichernder Beweis (Stand: 14.03.2017)
© getty
14/17
Platz 4: Paul Pierce spielt für die Clippers nur noch wenige Minuten, dennoch gehörte er in seiner Prime bei den Celtics zu den Clutch-Shootern schlechthin. 2.138 Dreier sind ein mehr als ausreichernder Beweis (Stand: 14.03.2017)
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=14.html
Platz 3: Jason Terry hob ab - und zwar jedes Mal, wenn er einen Dreier durch die Reuse geschickt hatte. Der Jet startete demnach wohl öfter als mancher Airbus in seiner Karriere: 2.222 Mal (Stand: 14.03.2017)
© getty
15/17
Platz 3: Jason Terry hob ab - und zwar jedes Mal, wenn er einen Dreier durch die Reuse geschickt hatte. Der Jet startete demnach wohl öfter als mancher Airbus in seiner Karriere: 2.222 Mal (Stand: 14.03.2017)
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=15.html
Platz 2: Reggie Miller hat mit 2.560 Dreiern noch ein gutes Polster, um den zweiten Rang eine Zeit lang zu verteidigen. Doch von hinten rauschen Wunder-Shooter wie Steph Curry (Platz 18, 1.636 Dreier) heran. Ob Killer-Miller in drei Jahren noch Vize ist?
© getty
16/17
Platz 2: Reggie Miller hat mit 2.560 Dreiern noch ein gutes Polster, um den zweiten Rang eine Zeit lang zu verteidigen. Doch von hinten rauschen Wunder-Shooter wie Steph Curry (Platz 18, 1.636 Dreier) heran. Ob Killer-Miller in drei Jahren noch Vize ist?
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=16.html
Platz 1: Ray Allen steht unangefochten an der Spitze. Der begnadete Shooter zog 2013 an Miller vorbei und krönte sich zum erfolgreichsten Dreierschützen aller Zeiten. Bis zu 2.973 Treffern muss es erstmal ein Spieler schaffen
© getty
17/17
Platz 1: Ray Allen steht unangefochten an der Spitze. Der begnadete Shooter zog 2013 an Miller vorbei und krönte sich zum erfolgreichsten Dreierschützen aller Zeiten. Bis zu 2.973 Treffern muss es erstmal ein Spieler schaffen
/de/sport/diashows/1611/nba/meiste-dreier/curry-allen-terry-kobe-kidd-miller-nowitzki,seite=17.html
 

Chicagos Lose-Lose-Situation

Während Wade seine Zukunft allerdings zumindest selbst in der Hand hat, ist die Lage der Bulls unglücklicher. Sie können erstmal nur abwarten, zu welchem Schritt sich der Spieler entscheidet, bevor über die nächsten Umbaumaßnahmen entschieden werden kann.

Die Variante ohne Wade wäre für die Zukunft sinnvoller. Ohne dessen Millionen und angenommen der Tatsache, dass Rondo entlassen und seine drei verbleibenden, garantierten Millionen gestretcht werden, hätte man plötzlich 50 Millionen Dollar an Cap Space zur Verfügung (wenn eigene Free-Agent-Rechte nicht wahrgenommen werden).

Doch natürlich gibt es auch hier einen Haken. Sollte es tatsächlich so kommen, stünden nur noch Jimmy Butler und Robin Lopez als gestandene Starter in den eigenen Reihen, während die Entwicklungen von Spielern wie Bobby Portis, Jerian Grant oder Denzel Valentine nicht besonders viel Hoffnung wecken. Auf Paul Zipser als soliden Rollenspieler könnte man immerhin bauen.

Dieser XXL-Rebuild würde einige Jahre in Anspruch nehmen, denn künftige Free Agents werden von der laufenden Chaos-Saison und dem Hin und Her bezüglich der Franchise-Ausrichtung nicht gerade magisch angezogen. Es scheint also nur die Erkenntnis zu bleiben, dass die Hometown-Hero-Ära mit Wade in die Hose gegangen ist - egal, ob sie bei einem Rebound-Duell ihr Ende fand, oder erst im nächsten Jahr ausläuft.

Die Bulls in der Übersicht

Thorben Rybarczik
Das könnte Sie auch interessieren
Devin Booker legte unfassbare 70 Punkte gegen die Celtics auf

70 Punkte! Booker mit magischer Rekord-Show

Kobe Bryant genießt sein Privatleben

Kobe lehnt Lakers-Posten ab

Giannis Antetokounmpo und Dennis Schröder waren Topscorer ihrer Teams

Schröder verliert elektrisierendes Euro-Duell


Diskutieren Drucken Startseite

Thorben Rybarczik(Redaktion)

Thorben Rybarczik, Jahrgang 1992, ist seit 2015 bei SPOX.com. Der gebürtige Bremer studierte in seiner Heimatstadt Journalistik und sammelte währenddessen erste Erfahrungen im Online-Journalismus und in der Öffentlichkeitsarbeit. Bei SPOX.com Mitglied der NBA-Redaktion.

Trend

Wer wird 2016/17 MVP?

James Harden
Russell Westbrook
ein anderer Spieler

www.performgroup.com

Copyright © 2017 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.