Samstag, 18.03.2017

Washington Wizards - Chicago Bulls 112:107

Career High von Wall zu viel für Zipser und Co.

Die Washington Wizards haben im Kampf um Platz zwei im Osten einen wichtigen Sieg eingefahren. Beim 112:107-Erfolg (BOXSCORE) gegen die Chicago Bulls sahen sie lange wie der sichere Sieger aus, doch in der Schlussphase musste noch einmal gezittert werden. Paul Zipser startete derweil für Chicago

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Nach zwei Niederlagen am Stück haben die Washington Wizards zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nachdem das Team von Scott Brooks in der ersten Halbzeit dominierte und mit bis zu 19 Punkten führte, kämpften sich die Bulls um den starken Robin Lopez (25 Punkte, 12/16 FG, 12 Rebounds) wieder zurück in die Partie.

Im Schlussviertel konnten die Hauptstädter sich aber erneut auf John Wall (14 Punkte, 4/13 FG) verlassen, auch wenn der Wurf nicht fallen wollte. Der Point Guard stellte einen neuen Karrierebestwert in Assists auf (20) und fütterte seine Mitspieler entsprechend vorbildlich. So legten Rollenspieler wie Jason Smith (17) oder Ian Mahinmi (16) gute Zahlen auf.

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Bradley Beal (24) erwischte einen guten Start, doch nach der Pause kam nur noch sehr wenig. Im vierten Viertel war er dann aber wieder für einige wichtige Körbe verantwortlich. Auch Walls Backup Brandon Jennings (8 Assists) machte einen guten Job und hatte seinen Anteil, dass die Wizards einen neuen Saison-Rekord für Assists aufstellten (34).

Bei Chicago schwang sich Jimmy Butler (28 Zähler, 10/17 FG) zum Topscorer auf, sein Dreier für die Verlängerung wollte aber nicht fallen. Rajon Rondo glänzte mit 10 Assists. Paul Zipser durfte mal wieder starten und legte 8 Punkte (4/11 FG), 7 Rebounds und 2 Assists in 27 Minuten auf.

Für Chicago war es die siebte Pleite in den letzten acht Spielen. Der Rückstand auf den letzten Playoff-Spot beträgt nun zwei Spiele.

Die Reaktionen:

Scott Brooks (Head Coach Wizards) über Wall: "Ich wusste gar nicht, dass dies ein neuer Rekord für ihn war. Ich denke,er hätte heute auch 25 Assists spielen können."

Fred Hoiberg (Head Coach Bulls): "Ich war zur Pause richtig sauer. Wir sind nicht zurückgelaufen, haben den Ball verloren und haben nicht gereboundet. Das musste sich ändern, um in der Partie zu bleiben."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Veränderungen auf beiden Seiten. Bei den Wizards fehlte Markieff Morris wegen einer Grippe, für ihn startete Jason Smith. Der Rest blieb gleich. Scott Brooks vertraute auf Wall, Beal, Porter und Gortat. Bei den Bulls fehlte natürlich Wade, für ihn bekam Paul Zipser, wie von Coach Fred Hoiberg bereits angedeutet, eine Chance. An seiner Seite standen zu Beginn Rondo, Butler, Portis und Lopez.

1. Viertel: Verteiltes Spiel zu Beginn. Für die Bulls machten Butler und Lopez die ersten zwölf Punkte für die Bulls, bei Washington führte Wall Regie (5 Assists nach 6 Minuten). Beal profitierte davon und stand schnell bei zehn Zählern mit zwei Triples. Die Wizards versuchten dabei immer wieder das Tempo zu erhöhen, ohne Wall gelang dies nicht mehr. Chicago blieb auch dank Lopez (13 Zähler) dran. 29:23 Wizards.

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2. Viertel: Nicht die schönste Phase der Partie, es wurde ruhig im Verizon Center. Das Duell zwischen den Reserven beider Teams plätscherte ein wenig dahin. Die Bulls sammelten unterdessen fleißig Turnover. Zipser sammelte dann seine ersten vier Zähler ein. Im Anschluss weckte Oubre Jr. das Publikum, als er Valentine per Chasedown abräumte. Smith bekam zahlreiche offene Würfe und die Führung war zweistellig. Wall sammelte weiter fleißig Dimes (12 zur Pause) und traf per Buzzer-Dreier zum Schluss seinen ersten Wurf. 59:40 Wizards.

3. Viertel: Die Wizards kamen sehr träge aus der Kabine, wodurch Chicago auch durch einige Punkte von Zipser wieder ein wenig verkürzen konnte. Nach einem Dreier von Mirotic Mitte des Viertels waren es gar nur noch elf Zähler. Lopez blieb weiter aktiv unter den Körben und konnte bereits ein Double-Double verbuchen. Auch 21 Zähler stellten sein Season High ein. So schlichen sich die Bulls durch zahlreiche zweite Chancen wieder ein wenig in die Partie. 84:72 Wizards.

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4. Viertel: Ging da noch was? Valentine verkürzte aus der Ecke auf sechs Zähler, es war ein 8:0-Run der Bulls. Es wurde unruhig in der Halle, da die Messe ja eigentlich gelesen schien. Chicago bekam nun leichtere Abschlüsse, doch Wall war zurück und das war sofort zu merken. Doch auch Beal taute nun wieder auf. Doch die Bulls blieben auch zwei Minuten vor dem Ende dran. Mirotic verkürzte auf zwei per Triple. Wall scorte an der Linie, Butler traf ebenso von draußen. Beals Turnaround klatschte auf den Ring, doch Valentine foulte Porter beim Boxout. Der Forward machte beide bei noch 18 Sekunden. Butlers Dreier war aber zu kurz. Wall machte von der Charity Stripe den Deckel drauf. Die Wizards gewannen mit 112:107.

Wizards vs. Bulls im BOXSCORE

Wer hätte das nur kommen sehen?
Timofey Mozgov (Los Angeles Lakers): Der Inbegriff des Verbrennens von Kohle. 64 Millionen für 4 Jahre war der Russe den Lakers wert. Dafür bekam Purple and Gold bislang 7,4 Punkte und 4,9 Rebounds in 20 Minuten pro Spiel
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Chandler Parsons (Memphis Grizzlies): 4 Jahre, 94 Millionen. Muss man mehr sagen? Immerhin bringt der Ex-Maverick angesagte Hollywood-Schauspielerinnen ins Grindhouse - wenn er denn mal fit ist. Bislang stehen 33 Einsätze zu Buche
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Bismack Biyombo (Orlando Magic): Wenn man schon Nikola Vucevic hat (und zu dem Zeitpunkt auch noch Serge Ibaka), warum dann nicht 72 Millionen für 4 Jahre für einen Backup-Center ausgeben? Knaller-Idee, dachten da wohl die Magic
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Jeff Green (Orlando Magic): Doch die Florida-Franchise setzte noch einen drauf. 15 Millionen für ein Jahr Jeff Green hätte man sonst nur den Kings zugetraut. 39,4 Prozent aus dem Feld, 27,6 von Downtown. Läuft!
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Evan Turner (Portland Trail Blazers): Wir wechseln die Küste. Auch Portland stieg das Geld wohl zu Kopf. 4 Jahre ET für 70 Millionen. Nicht so stark
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Allen Crabbe (Portland Trail Blazers): Mit Lillard und McCollum waren die Blazers schon vor der Saison gut aufgestellt. Trotzdem matchte man das Angebot der Nets und zahlte für 10,5 Punkte pro Spiel 75 Millionen über 4 Jahre
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Meyers Leonard (Portland Trail Blazers): Und nochmal Portland. Auch diese 41 Millionen für 4 Jahre waren kein Ruhmesblatt. Die Stats des Centers: 16,4 MPG, 5,7 Punkte und 3,2 Rebounds
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Luol Deng (Los Angeles Lakers): Zurück nach L.A. Auch 4 Jahre und 72 Millionen für Deng erschienen nicht sehr sinnvoll, wenn man Brandon Ingram und Julius Randle im Kader hat. 7,6 Punkte und 31 Prozent von Downtown bestätigen das
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Andrew Nicholson (Washington Wizards): Immerhin - die Wizards haben den 26 Millionen schweren Fehler (4 Jahre) schon eingesehen. Der Power Forward wurde bereits nach Brooklyn verschifft
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Ian Mahinmi (Washington Wizards): Dafür ist noch Mahinmi da. Der Franzose war lange verletzt, aber warum man ihm als Gortat-Backup 64 Millionen für 4 Jahre in den Rachen wirft, bleibt weiter ein Rätsel
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Joakim Noah (NY Knicks): Wir bleiben auf dem Center-Markt. Dass Noah verletzungsanfällig ist, war anscheinend nicht bis NYC durchgedrungen, es wurden 72 Mio für 4 Jahre auf den Tisch gelegt. Triangle und Noah, passt super!
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Courtney Lee (NY Knicks): Nicht ganz so verheerend, aber 4 Jahre (50 Millionen) für einen Shooter, der 10 Punkte pro Partie auflegt? Das geht besser
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E'Twaun Moore (New Orleans Pelicans): Auch die Pels bekleckerten sich nicht gerade mit Ruhm. 34 Millionen für 4 Jahre Moore sind dennoch nicht das größte Verbrechen
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Solomon Hill (Pelicans): Denn da gibt es noch den Kollegen Hill. 48 Millionen für 4 Jahre? Der gute Solomon konnte es wohl selbst kaum glauben. 6,0 Punkte, 3,7 Rebounds in knapp 29 Minuten. Was ein Deal!
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Miles Plumee (Milwaukee Bucks): Tja, 52 Millionen für einen Plumlee namens Miles. Die Bucks sahen den Fehler schnell ein und verschifften den Vierjahresvertrag nach Charlotte
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Rajon Rondo (Chicago Bulls): Was die Bulls mit Rondo wollten, kann wohl niemand erklären. Der Point Guard kommt nun von der Bank, kassiert aber über 2 Jahre schlappe 28 Millionen Dollar
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Arron Afflalo (Sacramento Kings): Schlechte Deals ohne die Kings? Keine Sorge, einen haben wir noch. Für den alternden Shooter Afflalo latzten die Kings für 2 Jahre 25 Millionen hin
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Der Star des Spiels: John Wall. DCs Point Guard war der Beginn aller Probleme für die Bulls. Im Pick-n-Roll und im Fastbreak nicht zu kontrollieren und stets mit präzisen Pässen nach draußen oder unter den Korb zum abrollenden Big Man. Satte 20 Assists (bei nur 2 Turnover) waren ein Career High. Im Schlussviertel nicht mehr so dominant, dafür aber wichtigen Freiwürfen. Auch stark im vierten Viertel: Bradley Beal.

Der Flop des Spiels: An dieser Stelle könnten gleich mehrere Bulls-Akteure stehen, aber der Auftritt von Bobby Portis stach noch einmal heraus. Rotierte in der Defense katastrophal, wodurch vor allem Smith immer wieder offen stand. Zudem unkonzentriert und bei Ballverlusten, die absolut hanebüchen waren. Coach Hoiberg verlor schnell die Geduld mit ihm. Nach 15 Minuten Spielzeit war Schluss. Nicht ohne Grund kamen die Bulls dann zurück in die Partie.

Das fiel auf:

  • Wall nahm in der ersten Halbzeit nur vier Würfe und machte erst mit der Sirene vor der Pause seine ersten Punkte. Die Bulls versuchten den Point Guard unter allen Umständen nicht scoren lassen. Dabei wurde die Zone verstopft, was aber auch die Schützen offen ließ. Morris-Ersatz Smith profitierte extrem und netzte einen freien Jumper nach dem nächsten. Nach der Pause machte Chicago dann einen besseren Job, speziell die Closeouts waren konsequenter, offene Jumper seltener.
  • Es ist kein Geheimnis. Das Spacing der Bulls ist mehr als ausbaufähig. Auch das heutige Spiel brachte dabei keine neuen Ansichten. Allerdings war die Wurfauswahl einiger Akteure mehr als fragwürdig. Gerade Valentine und Mirotic suchten fast ausschließlich den eigenen Abschluss, produzierten dabei aber teils sehr hässliche Backsteine. Allerdings: Sie waren nicht die Einzigen. Als Team netzten die Bulls magere 12,5 Prozent von Downtown zur Halbzeit. Nach dem Wechsel war es annehmbar, es fielen sogar einige wilde Würfe.
  • Das schlechte Shooting machten die Bulls in der Saison häufig mit starkem Rebounding wett. So auch an diesem. Zwar hatten die Wizards zur Pause schon 10 Offensiv-Rebounds, doch nach der Pause dominierte vor allem Lopez die Zone und scorte bei zahlreichen Putbacks. Mit dessen Energie fand Chicago tatsächlich zurück ins Spiel. Mit 52:41 ging das Duell unter den Brettern an die Bulls.
  • Zipser machte derweil ein ordentliches Spiel, wenn auch nicht alles gelang. Offensiv cuttete er einige Male klug zum Korb und versuchte sich auch einige Male per Drive. Teilweise wollte er es aber auch zu sehr erzwingen. Insgesamt zeigte er sich aber deutlich aktiver als zuletzt. Auch defensiv einer der besseren Bulls, wenn auch nicht alles Gold war, was glänzte. In der Crunchtime vertraute Hoiberg dann aber Valentine.

Der Spielplan im Überblick

Robert Arndt
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