Atlanta Hawks - Portland Trail Blazers 97:113

Hawks und Schröder verzweifeln an Horrorstart

Sonntag, 19.03.2017 | 01:29 Uhr
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Die Atlanta Hawks (37-32) erleben ohne Paul Millsap ein erstes Viertel zum Vergessen und rennen den Portland Trail Blazers (31-37) lange einem großen Vorsprung hinterher. Der war am Ende eine zu große Bürde, auch für einen schwachen Dennis Schröder. Am Ende siegen die Gäste mit 113:97.

Kurz vor dem Spiel wurde bekannt, dass Hawks-Star Paul Millsap wegen einer leichten Knieverletzung nicht würde antreten können. Geschockt vom Ausfall ihres besten Spielers gaben die Hawks das erste Viertel mit 18:40 ab. Portland verwaltete das beruhigende Polster und fuhr einen Start-Ziel-Sieg ein, ohne ein einziges Mal in Rückstand zu geraten.

Dennis Schröder erlebte einen grauenhaften Abend und kam lediglich auf 8 Punkte (2/14 FG) sowie 7 Assists. Normalform zeigten bei Atlanta lediglich Dwight Howard (14 Punkte, 10 Rebounds, 5 Steals) sowie Millsap-Ersatz und Topscorer Ersan Ilyasova (23 Punkte, 7/11 FG).

Bei den Trail Blazers, wo Evan Turner sein Comeback nach einem Handbruch feierte, punkteten gleich sechs Spieler zweistellig. Der effiziente Damian Lillard war mit 27 Punkten (9/17 FG) Topscorer, C.J. McCollum kam auf 22 Zähler. Während Noah Vonleh ein Double-Double auflegte (10 Punkte, 10 Rebounds), machte auch Center Jusuf Nurkic mit 12 Punkten, 9 Rebounds, 6 Assists und 5 Blocks ein bärenstarkes Match.

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Die Reaktionen:

Damian Lillard (Blazers): "Wir haben den Gegner nun schon oft nach einem guten Start zurückkommen lassen, aber heute haben wir es endlich mal geschafft. den Fokus zu behalten."

Mike Budenholzer (Trainer Hawks): "Als Team muss man sich zeigen, wenn ein Kollege ausfällt und für ihn einspringen. Das haben wir heute gerade im ersten Viertel nicht gemacht."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Die Hawks mussten kurzfristig den verletzungsbedingten Ausfall von Millsap verkraften. Der angeschlagene Forward wurde durch Ilyasova ersetzt, der neben Schröder, Sefolosha, Bazemore und Howard startete. Portland wie schon zuletzt beim Sieg gegen die Spurs mit Lillard, McCollum, Harkless, Vonleh und Nurkic.

1. Viertel: Denkbar schlechter Start der Hawks, die Lillard direkt heißlaufen ließen. Nach drei Minuten hatte der Blazers-Guard neun Punkte auf seinem Konto, es stand 3:11 und Budenholzer nahm die erste Auszeit. Doch Portland baute die Führung über Vonleh und Nurkic sogar auf 5:21 aus, ehe Bud das erste Mal wechselte. Auch danach wurde es nicht besser. Die Hawks vergaben reihenweise Layups, die Blazers trafen Dreier am laufenden Band, bis es am Ende des Viertels 18:40 stand.

2. Viertel: Howard hauchte den Hawks wieder etwas Hoffnung , indem er gemeinsam mit der Second Unit den 8:0-Lauf zu Beginn initiierte. Atlanta war vor allem defensiv auf der Höhe und fand so den Anschluss. Die Hawks ließen mit der Einwechslung von Schröder aber wieder nach und ein Harkless-Layup sorgte für den 21-Punkte-Rückstand. Am Ende leistete sich ein schimpfender Hardaway Jr. schließlich auch noch ein unnötiges Technical. Auch da war Lillard zur Stelle. Mit ging 46:63 es in die Pause.

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3. Viertel: Coach Bud hatte seinem Team in der Pause immerhin vermitteln können, vernünftige Defense zu spielen. Weil die Hawks offensiv aber weiter nicht heiß liefen, pendelte sich der Rückstand bei 15 Zählern ein. Kurz vor dem Ende des Viertels rackerte sich Atlanta vor allem dank des emsigen Rookies Prince etwas weiter heran. Mit 73:85 ging es ins Schlussviertel.

4. Viertel: Atlanta kämpfte zwar, musste aber am eigenen Leib erfahren, dass die Blazers-Offensive immer dazu in der Lage ist, zu punkten. Lillard stellte per Dreier und mit zwei Freiwürfen sieben Minuten vor Schluss wieder auf 21 Punkte Vorsprung. Die Vorentscheidung, denn die Hawks ließen etwas die Köpfe hängen. Zweieinhalb Minuten vor Schluss wurde auf beiden Seiten die zweite Garde gebracht. Die gingen am Ende mit 97:113 vom Feld.

Hawks vs. Blazers im BOXSCORE

Der Star des Spiels: Damian Lillard. Der Blazers-Guard bereitete Gegenüber Schröder enorme Probleme, hatte bereits ganz früh im ersten Viertel eine zweistellige Punkteausbeute vorzuweisen und punktete danach immer wieder zur rechten Zeit. So nahm er Atlanta jegliche Hoffnung. Dieses Mal überzeugte Lillard aber auch nicht nur als Scorer und kam zusätzlich auf 5 Rebounds und 5 Assists. Auch stark: Center Nurkic.

Der Flop des Spiels: Dennis Schröder. Eines der schlechtesten Saisonspiele des Deutschen, der erst nach 30 Minuten und sieben Fehlwürfen seinen ersten Treffer aus dem Feld setzte. Auch ansonsten wirkte der Point Guard von der Rolle. Zwar sammelte er gleich im ersten Viertel drei Steals, positionierte sich defensiv aber oft falsch. Er schaffte es so nie, sein Team ohne Millsap anzuführen und hatte nicht umsonst das mit Abstand schlechteste Plus-Minus-Rating (-25).

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Das fiel auf:

  • Das erste Viertel war wohl das schlechteste, das die Hawks in dieser Saison gezeigt haben. Gerade einmal vier von 25 Versuchen fanden den Weg ins Ziel, wobei unzählige Layups aus dem Korb fielen. Gerade die Fahrlässigkeit im Fastbreak war eklatant. Die Blazers leisteten sich zwar sieben Turnover, doch Atlanta schloss im Gegenzug ständig überhastet ab.
  • Das Debakel im Angriff wäre nicht so schlimm gewesen, wenn die Hawks stattdessen verteidigt hätten oder Rebounds geholt hätten. Doch auch das war nicht der Fall. Portland traf 76,2 Prozent der Feldwürfe im ersten Durchgang. Das Reboundduell im ersten Viertel ging auch mit 18:6 deutlich an die Gäste, die eben auch von der schwachen Wurfquote der Hawks profitierten und am Ende mit 54:35 im Zweikampf unter den Brettern dominierten. Die Leistung der Hawks in der Defense wurde zwar im Spielverlauf immer besser, doch die Unzulänglichkeiten zu Beginn waren schließlich eine zu große Hypothek.
  • Den Hawks wurde deutlich vor Augen geführt, wie wichtig Millsap für das Team ist. Ohne den am linken Knie verletzten Power Forward marschierten die Guards der Blazers reihenweise ungestört in Richtung Korb, weil Howard mit dem starken Nurkic alle Hände voll zu tun hatte. Ilyasova konnte Millsap gerade defensiv in keinster Weise ersetzen und auch vorne fehlte seine vielseitigen Fähigkeiten als Playmaker und Finisher.
  • Die Offensive der Blazers ist so stark, dass sie einen 22-Punkte-Vorsprung nicht so leicht hergibt, da gerade Lillard und McCollum immer irgendwie eine Möglichkeit zum Punkten finden. Immer wenn die Hawks mal am Comeback schnupperten, waren die Blazers-Guards zur Stelle. Zudem zeigten die defensiv eher mauen Blazers auch insgesamt eine der besseren Defensivleistungen in dieser Saison.

Der Spielplan im Überblick

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