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Boogie behält gegen Davis die Oberhand

Von SPOX
Montag, 13.02.2017 | 06:59 Uhr
DeMarcus Cousins behielt im Duell mit Anthony Davis die Oberhand
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DeMarcus Cousins überragt gegen die Pelicans und hat auch Anthony Davis gut im Griff. Die Raptors geben gegen die Pistons eine große Führung aus der Hand und die dezimierten Bulls haben in Minnesota nicht den Hauch einer Chance

Minnesota Timberwolves (21-34) - Chicago Bulls (26-29) 117:89 (BOXSCORE)

Kein Jimmy Butler, kein Dwyane Wade, kein Paul Zipser und kein Nikola Mirotic. Die Bulls reisten mit einer Rumpftruppe von zehn Mann in den Winter von Minnesota. Die anschließende Leistung war dann auch wenig erwärmend. Bereits zur Pause hatten die Gäste 57 Punkte kassiert und zehn Turnover produziert. Ein Rückstand von 17 Punkten war die Folge.

Entsprechend hatte das Team von Tom Thibodeau gegen dezimierte Bulls leichtes Spiel. Schadenfreude gab es bei Thibs aber keine, der nun auch das zweite Spiel gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber gewonnen hat. "Ich fiebere immer noch mit den Jungs, vor allem mit denen, die ich früher gecoacht habe", erklärte Thibodeau. "Es ist eine tolle Basketball-Stadt und eine tolle Organisation. Ich hatte dort fünf tolle Jahre."

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Doch auch das Potenzial seines jetzigen Teams ist nicht von schlechten Eltern. Andrew Wiggins markierte 27 Punkte, Karl Anthony Towns steuerte weitere 22 hinzu. Ricky Rubio setzte seine Kollegen mit 11 Assists wunderbar ein (dazu 17 Punkte). Als Team traf man gute 54,3 Prozent aus dem Feld.

Die Gäste waren dagegen in jeglicher Hinsicht unterlegen. Das beste Rebounding-Team der Liga verlor das Duell unter den Brettern deutlich (35:46) und auch in der Zone gab es für Minnesota zu viele leichte Abschlüsse (38:56). Doug McDermott verwandelte immerhin vier Dreier für 16 Punkte und auch Bobby Poris sendete mit der gleichen Ausbeute mal wieder ein Lebenszeichen.

Toronto Raptors (32-23) - Detroit Pistons (26-29) 101:102 (BOXSCORE)

Zehn von elf Würfen von Downtown verfehlte Kentavious Caldwell-Pope bis tief ins vierte Viertel. Dann bekam der Shooting Guard 13,2 Sekunden vor dem Ende den Ball von Ish Smith am Perimeter und drückte erfolgreich ab. 102:101 Pistons. DeMar DeRozan (21) vergab im Anschluss aus der Midrange mit dem Buzzer.

Dabei sprach nur noch wenig für die Gäste aus Detroit. Zwischenzeitlich lag das Team von Stan van Gundy mit 16 Punkten hinten, am Ende reichte es dennoch. "Sie haben gekämpft, gekämpft, gekämpft. Es war kein Run, wo man drei, vier Dreier am Stück trifft. Es wurde stattdessen gekratzt und gebissen", war SvG nach dem Spiel hochzufrieden.

Enttäuschung dagegen auf der Gegenseite."Alles ist schief gelaufen im vierten Viertel", bilanzierte Point Guard Kyle Lowry (15 Punkte, 6 Assists). "Wir kommen immer wieder in die gleichen Situationen. Es muss sich etwas ändern." Dies tat Coach Dwane Casey vor dem Spiel, wenn auch gezwungenermaßen. Für Patrick Patterson (Knieprobleme) startete Rookie Jakob Pöltl. Der Österreicher stand bei seinem dritten Start knapp 20 Minuten auf dem Court und verbuchte 5 Punkte und 4 Rebounds.

Bei den Pistons war es vor allem die Bank, die den Unterschied ausmachte. Tobias Harris (24) und Ish Smith (15) standen schließlich in der Crunchtime auf dem Feld. während der schwache Reggie Jackson (6 Punkte, 1 Assist, 1/5 FG) den Schlussabschnitt komplett auf der Bank verbrachte.

Sacramento Kings (23-32) - New Orleans Pelicans (21-34) 105:99 (BOXSCORE)

Gelungener Abschluss einer kleinen Serie an Heimspielen für die Kings. Gegen die Pelicans wurde der vierte Sieg im sechsten Spiel verbucht. DeMarcus Cousins stach dabei im Duell der Big Men Anthony Davis mit 28 Punkten, 14 Rebounds und 7 Assists (7/14 FG) aus.

Allerdings holte sich Boogie im ersten Viertel das fast schon obligatorische technische Foul ab. Bereits beim nächsten Vergehen wäre der Center schon wieder gesperrt. Buddy Hield musste dagegen schon in der ersten Halbzeit mit einem Flagrant Two runter, nachdem er Blocksteller Cousins in die Kronjuwelen geschlagen hatte.

So hatte Davis (32 Punkte, 10 Rebounds) noch einmal weniger Hilfe an seiner Seite. Jrue Holiday legte zwar neben AD ein Double-Double auf (16 Zähler, 11 Dimes), doch ansonsten erzielte lediglich Dante Cunningham mehr als zehn Punkte (14).

Entschieden war die Partie dennoch erst sehr spät. Boogie setzte Barnes mit einem schönen Flip Pass in Szene, um dann wenig später zwei Freiwürfe zur Acht-Punkte-Führung zu netzen. Davon erholten sich die Pelicans letztlich nicht mehr.

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