Detroit Pistons - Dallas Mavericks 98:91

Starker Dirk nach Katastrophen-Halbzeit nutzlos

Donnerstag, 16.02.2017 | 04:01 Uhr
Dirk Nowitzki
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Die Dallas Mavericks (22-34) haben Moral bewiesen und nach einer beängstigenden ersten Halbzeit noch einmal für Spannung gesorgt. Für einen Comeback-Sieg reichte es bei den Detroit Pistons (27-30) allerdings nicht. Bei der 91:98-Niederlage (BOXSCORE) erinnerte Dirk Nowitzki phasenweise an seine besten Tage - zumindest offensiv.

Nach zwei katastrophalen Vierteln ging es für die Texaner mit einem 35:62-Rückstand in die Halbzeit. Sie hatten bis dato erst einen einzigen Dreier getroffen und in der Defense keine Antwort auf das Pick-and-Roll der Pistons.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten die Mavs aber ein völlig anderes Gesicht: Angeführt von einem offensiv bärenstarken Dirk Nowitzki (24 Punkte, 4/6 3FG, 10 Rebounds) konnten sie noch einmal für Spannung sorgen. Auf mehr als 7 Punkte kamen sie allerdings nicht mehr ran, da Reggie Jackson (22 Punkte, 4 Assists) Verantwortung für Detroit übernahm.

Im Zusammenspiel mit Jon Leuer (20 Punkte, 8 Rebounds) war er der Hauptgarant für den Sieg, während bei den Mavs neben Dirk auch Seth Curry (13 Punkte) und Harrison Barnes (16 Punkte, 5 Rebounds) Akzente setzten. Center Andrew Bogut feierte nach überstandener Oberschenkel-Verletzung sein Comeback, war aber kein Faktor (4 Punkte, 4 Fouls).

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Die Reaktionen:

Dirk Nowitzki: "Wir hatten in der ersten Halbzeit überhaupt keine Energie. Das war unsere schlechteste Halbzeit der ganzen Saison."

Rick Carlisle (Mavs-Coach): "Die erste Halbzeit war eine komplette Enttäuschung. Das ist uns allen bewusst. Die zweite Halbzeit hingegen darf für uns als Maßstab dienen."

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Vor dem Tip-Off: Die Mavs starteten wie üblich mit einem Drei-Guard-Lineup bestehend aus Williams, Curry, Matthews, Barnes und Nowitzki. Sie bekamen es mit Jackson, Caldwell-Pope, Morris, Leuer und Drummond zu tun.

1. Viertel: Ganz schwacher Start der Mavs. Zwei Ballverluste und 0/4 Treffern aus dem Feld standen 8 recht einfachen Pistons-Punkten gegenüber. Nach einer Carlisle-Auszeit erlöste Dirk sein Team aus dem Pick-and-Pop mit den ersten Gäste-Zählern. Doch auch anschließend blieb die Offense Stückwerk, während auf der anderen Seite Jackson und Drummond mächtig Dampf machten und sich viele optimale Abschlüsse erarbeiteten: 27:17 Detroit.

2. Viertel: Es blieb dabei: Bei Dallas waren erfolgreiche Abschlüsse die Ausnahme, während die Pistons mit simplen Pick-and-Rolls und klugem Ball Movement wenig Probleme mit der Mavs-Defense hatten. Obwohl Jackson und Drummond lange draußen saßen, setzte sich Motor City deutlich ab (40:21). Die Wurfquote der Texaner sank zwischenzeitlich auf 36 Prozent aus dem Feld und 12 Prozent von Downtown. Die Folge: Eine mehr als komfortable 62:35-Führung für Detroit.

3. Viertel: Diesmal gehörte der Start den Texanern, die mit einem 7:0-Run aus der Kabine kamen. Stan van Gundy war fuchsteufelswild und schrie seine Jungs in einer frühen Auszeit zusammen. Kurze Zeit später konterte Jackson einen Triple von Dirk, der wiederum aus der Halbdistanz nachlegte - und dann zwei weitere Dreier traf! Mit nur noch 13 Punkten Rückstand schien ein Comeback wieder möglich. Mit dem Dirkster auf der Bank normalisierte sich die Offense allerdings wieder, trotzdem gehörte dieser Durchgang klar den Mavs, die wieder Hoffnung schöpfen durften: 78:63 Detroit.

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4. Viertel: Ein ganz wilder Dreier von Ferrell ließ den Rückstand der Mavs einstellig werden! Wie nervös wurden die Pistons? Nicht besonders - das galt zumindest für Jackson, der einen Dreier von Curry umgehend zum 89:78 konterte. Sein Team leistete sich allerdings zahlreiche Ballverluste, wodurch die Mavs im Spiel blieben. Doch: Nach einem In-and-Out von Barnes traf KCP einen Dreier aus der Ecke, der das Spiel drei Minuten vor Schluss entschied. Am Ende hieß es 98:91 für Detroit.

Pistons vs. Mavericks: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Reggie Jackson. Als sich die Mavs anschickten, ein Mega-Comeback zu starten, war er der Einzige, der die Pistons-Offense in Bewegung hielt. Zudem konterte er zahlreiche Treffer der Mavs im Schlussdurchgang mit eigenen Punkten, wodurch er verhinderte, dass es noch einmal richtig eng wurde. Und: Seine Defense war ebenfalls beachtlich.

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Der Flop des Spiels: Wesley Matthews. Er stand symbolisch für eine unglückliche Mavs-Offense, die von Downtown einfach nicht auf Betriebstemperatur kam (Ausnahmen: Dirk & Curry). Matthews traf keinen seiner 7 Triples. Zudem gelang es dem besten Guard-Verteidiger der Texaner nicht, den Pistons-Run über die komplette erste Halbzeit einzudämmen.

Das fiel auf:

  • Das war zu erwarten: Die Pistons liefen ein Pick-and-Roll nach dem anderen und sorgten dafür, dass immer Nowitzkis Gegenspieler involviert wurde, sofern der Deutsche auf dem Feld stand. Das hatte Erfolg, denn oft blieb schon der Guard an den sauber gesetzten Screens von Drummond oder Leuer hängen, sodass sich Dirk einer Eins-gegen-Zwei-Situation ausgesetzt sah. Da die restliche Helpside in der ersten Halbzeit praktisch überhaupt nicht reagierte, hagelte es einfache Punkte. Der größte Profiteur war Jon Leuer (14 Punkte zur Pause).
  • In den seltenen Sequenzen, in denen die Hausherren nicht aufs Blocken und Abrollen setzten, profitierten sie von ihren Mismatches auf den beiden Forward-Positionen. Ob Morris gegen Barnes oder Harris gegen Matthews: Spielten die Mavs mit ihrem Drei-Guard-Lineup, gab es stets die Chance auf einen einfachen Detroit-Abschluss aus dem Post. Aus diesem Grund griff Carlisle schnell auf eine Aufstellung mit einem "klassischen" Center zurück (Bogut oder Mejri), darunter litt jedoch die ohnehin schon zähe Offensive.
  • Die Defense von Detroit war deutlich besser eingestellt als ihr Pendant auf der anderen Seite. Die schnellen Ballhandler der Gäste konnten ihren ersten Gegenspieler zwar oft schlagen, sahen sich aber einer flinken Helpside ausgesetzt, die die Zone versperrte. Aus zwei Gründen hatte die Verteidigung es allerdings auch recht einfach: Die Drives waren wenig konsequent (die ersten Freiwürfe gab es erst 4 Minuten vor der Halbzeit!) und die halbwegs offenen Dreier nach Kickout-Pässen waren komplett ungefährlich (1/10 zum Pausentee).
  • Im dritten Viertel präsentierten sich die Texaner plötzlich von einer ganz anderen Seite. Angeführt von Vintage-Dirk, der innerhalb weniger Minuten 13 Punkte erzielte, kamen sie gegen plötzlich träge Pistons wieder in Schlagdistanz. Diese trugen auch selber zu ihrem Dilemma bei, indem sie die Offense lahmlegten und nur noch auf Einzelaktionen am Ende der Shotclock setzten. Sie spielten im kompletten dritten Durchgang keinen einzigen Assist! Dabei hatten sie noch Glück, dass die Mavs viele offene Dreier liegenließen, ansonsten wäre es in der Crunchtime sehr haarig geworden.

Der Spielplan im Überblick

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