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Schröder überrennt die Nuggets

Donnerstag, 09.02.2017 | 04:13 Uhr
Dennis Schröder trug die Hawks zum Sieg gegen Denver
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Die Atlanta Hawks (31-22) sind zurück in der Erfolgsspur. Nach der deftigen Niederlage gegen die Utah Jazz gelang dem Team von Mike Budenholzer zu Hause ein Erfolg gegen die Denver Nuggets (23-29). Beim 117:106 hatten die Gäste zu keiner Zeit eine Antwort auf Dennis Schröder.

Vor dem langen Roadtrip wollten sich die Hawks von den eigenen Fans unbedingt mit einem Sieg verabschieden. Nach dem schwachen Auftritt gegen die Utah Jazz war das aber auch bitter nötig.

Mit 72 Punkten legten die Hawks die beste Halbzeit der Saison hin, das lag vor allem am heißen Dennis Schröder. Seine Schnelligkeit stellte die Nuggets immer wieder vor Probleme. Auch der Jumper fiel richtig gut (10/19 FG). Am Ende stand der Deutsche Point Guard bei 24 Punkten und 10 Assists.

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Für die Nuggets, die im Schlussviertel viele gute Möglichkeiten ausließen, um das Spiel für sich zu entscheiden, war Nikola Jokic der beste Mann. Er kam auf 18 Punkte und 15 Rebounds. Topscorer bei Denver war Wilson Chandler (24 Punkte).

Die Reaktionen:

Kent Bazemore (Hawks): "Es war wichtig, dass wir gleich von Anfang an gut gespielt haben. So müssen wir jeden Abend spielen, um dahin zu kommen, wo wir hin wollen."

Wilson Chandler (Nuggets): "Wenn man einem Rückstand hinterherläuft, dann verbraucht man so viel Energie, nur um wieder ranzukommen, auch durch all die kleine Dinge. Am Ende ist man dann nicht immer so fit."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Die Hawks starteten mit den üblichen Verdächtigen: Schröder, Tim Hardaway, Kent Bazemore, Paul Millsap und Dwight Howard. Mike Malone stellte in Abwesenheit von Danilo Gallinari und Emmanuel Mudiay Jameer Nelson, Gars Harris, Wilson Chandler, Kenneth Faried und Jokic dagegen.

1. Viertel: Atlanta kam gut ins Spiel, einige Nuggets-Ballverluste halfen bei der frühen Führung. Schröder verwandelte seine ersten beiden Midrange-Jumper und auch die ersten vier Longballs der Hawks passten. Nach 8 Spielminuten hatte Atlanta bereits 27 Zähler auf dem Konto. Denver hielt Anschluss, da die Defense der Hausherren nicht mit dem nötigen Einsatz zu Werke ging. Doch die Offense war richtig stark, allen voran Dennis, den bislang niemand stoppen konnte (12 Punkte). 39:30 Hawks.

2. Viertel: Bitter für Denver! Faried musste unter großen Schmerzen vom Court getragen werden. Er war beim Rebound-Kampf auf den Fuß von Mike Dunleavy getreten und umgeknickt. Unterdessen wurde die Verteidigung der Hawks zwar nicht wirklich besser, aber da Denver uninspirierten Iso-Ball spielte, zog Atlanta davon. Die Offensive wurde zudem immer heißer (57 Prozent Trefferquote), Schröders Schnelligkeit bereitete Denver nach wie vor große Probleme. Nach einem Offensivfoul kassierte Coach Malone ein Technisches Foul. Howard beschwerte sich nach seinem dritten Persönlichen und bekam auch ein T oben drauf. 72:55 Atlanta.

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3. Viertel: Jokic hatte sich zu Beginn von Hälfte zwei etwas vorgenommen. Erst der Finger-Roll, dann ein Dreier und ein Floater hinterher. Endlich schien er das Duell mit Howard wirklich aufnehmen zu wollen. Zwei Dreier von Chandler später (schon 23 Punkte) war Denvers Rückstand einstellig. Doch das war es dann auch erstmal wieder mit guter Offensive der Nuggets, sodass Atlanta dank einer soliden Bank in Front bleiben konnte. 98:87.

4. Viertel: Anstatt sich mit strukturiertem Halfcourt-Spiel wieder heranzuarbeiten und die defensiven Unsicherheiten der Hawks auszunutzen, nahmen die Nuggets nun viele wilde Dreier und nutzten auch ihre einfacher Möglichkeiten nicht. So wurde es nichts mit dem Comeback. Stattdessen verwandelte Schröder zwei Freiwürfe und verzeichnete kurz vor dem sein Double-Double. Das brachte das Spiel außer Reichweite der Nuggets. Millsap setzte mit einem schönen And One den Höhepunkt seiner starken zweiten Hälfte und sicherte Atlanta den Sieg. 117:106 der Endstand.

Hawks vs. Nuggets: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Dennis Schröder. Der Braunschweiger kam mit Feuer aus der Kabine und zog vor allem in der ersten Hälfte eine regelrechte Show ab. Ließ seine Verteidiger mit Leichtigkeit stehen und kam so entweder selbst zum Abschluss (24 Punkte) oder setzte seine Teamkollegen ein (10 Assists). Zusätzlich verzeichnete er 5 Rebounds und 3 Steals. Tauchte in Hälfte zwei etwas unter, doch der Grundstein für den Sieg war gelegt.

Der Flop des Spiels: Will Barton. Wie oft kann man eigentlich werfen, wenn man dermaßen kalt ist? Nur 6 von Bartons 19 Würfen fanden ihren Weg durch die Reuse. Abgesehen von der schwachen Quote und der schlechten D kam die Bewegung der Nuggets stetig zum Erliegen, wenn Barton den Spalding bekam. Fast alles wollte er allein machen. Seine 7 Assists hatten wenig mit Playmaking zu tun. Kein Wunder, dass ihn Malone in der Schlussphase vom Feld nahm.

Das fiel auf:

  • Mit Spannug wurde das Duell zwischen dem heißen Youngster Jokic und dem Veteranen Howard erwartet. Der Serbe begann mit zwei unnötigen Fouls, eins an der Dreier- und eins an der Mittellinie. Während Howard lediglich durch Alley-Oops punktete, zeigte Jokic sein gesamtes Repertoire. Dennoch machte im die Physis von D8 zu schaffen. In Hälfte zwei nahm er das Duell dann an und wehrte sich. Der Kampf der Center ging eindeutig an ihn.
  • Wenn Schröder 25 Punkte oder mehr für die Hawks erzielt, hat das Team sieben von acht Spielen gewonnen. Dieses Mal klappte es auch mit 24 Zählern. Auffällig war, wie oft die Nuggets-Bigs Schröder im Pick-and-Roll Platz für den Jumper gaben, um den Drive zu verhindern. Er ließ sich nicht lange bitten und stellte seinen deutlich verbesserten Wurf gleich mehrfach unter Beweis.
  • Beide Teams passten enorm gut auf den Spalding auf. Atlanta leistete sich in der ersten Hälfte lediglich 3 Turnover. Am Ende standen 11 Ballverluste im Boxscore, 10 waren es bei Denver.
  • Die Nuggets nahmen heftige 44 Versuche von Downtown, verwandelten aber lediglich 30 Prozent ihrer Dreier. Dass die Zahl überhaupt so hoch war, lag an den 21(!) Offensivrebounds, die die Hawks erlaubten. Normalerweise verliert man solche Spiele.

Der Spielplan im Überblick

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