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NBA

IT4! Historisches Viertel lässt Boston jubeln

Von SPOX
Isaiah Thomas war nicht zu stoppen
© getty

Isaiah Thomas hat seine Boston Celtics mit einer historischen Leistung zum Sieg über die Miami Heat geführt. Dennis Schröder und die Atlanta Hawks kommen immer mehr in die Erfolgsspur zurück - im Gegensatz zu den New York Knicks. Die Rockets-Offensive ist außer Rand und Band, während bei den Clippers Vater und Sohn suspendiert werden. Die Spurs gewinnen derweil locker.

Indiana Pacers (16-18) - Chicago Bulls (16-17) 111:101 (BOXSCORE)

Vier Spiele in Folge zu verlieren - das ist nicht schön. Was gegen die Frustration helfen könnte, sind Siege, und genau solch einen gab es für die Pacers gegen den Tabellennachbarn aus Chicago.

Die Hausherren starteten enorm motiviert und mit einem schnellen Ball, wovon sich die Bulls etwas überrumpeln ließen. So trafen Paul George und Co. ihre ersten 7 Würfe aus dem Feld. Die daraus resultierende Führung hielt nahezu das ganze Spiel über. Lediglich 5 Minuten vor dem Ende wurde es knifflig, als Michael Carter-Williams zum 95:95 ausglich. Doch die Schlussminuten gehörten dann wieder klar den Pacers, die das Ding so nach Hause brachten.

"Wir sind ein Team, das im Locker Room viel Spaß hat. Ich habe mein Team gebeten, das auch auf dem Court zu zeigen", erklärte ein zufriedener George. Mit 32 Punkten trug er seinen Teil dazu bei. Jeff Teague legte derweil starke 17 Assists auf und garnierte diese mit 7 Punkten.

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Bei den Bulls waren es Jimmy Butler (25 Punkte, 6 Rebounds) und Dwyane Wade (20 Punkte, 5 Assists), die sich am meisten gegen die Niederlage stemmten. Rajon Rondo verbrachte erneut die komplette zweite Halbzeit auf der Bank.

Washington Wizards (16-16) - Brooklyn Nets (8-24) 118:95 (BOXSCORE)

Dass die Wizards noch vor dem Jahreswechsel bei einer .500-Bilanz stehen würden, schien vor wenigen Wochen noch undenkbar. Doch dank einer plötzlich vorhandenen Heimstärke ist genau dies eingetreten - obwohl Bradley Beal mit leichten Knöchelbeschwerden passen musste.

Gut für die Hauptstadt, dass es Trey Burke gibt. Er kam zwar "nur" von der Bank, übernahm aber trotzdem einen Großteil der Minuten von Beal (30). Dabei machte er seine Sache mehr als ordentlich: Er stellte einen optimalen Partner für John Wall dar und legte 27 Punkte bei perfekter Ausbeute von Downtown auf (5/5 3FG).

"Wir brauchten jemanden, der einspringt. Das hat Trey heute sensationell gemacht", zeigte sich Coach Scott Brooks zufrieden, der schon im ersten Viertel mit ansehen durfte, wie sich sein Team Stück für Stück absetzte und einen nie gefährdeten Sieg einfuhr. Den einzigen Rückstand gab es beim 0:5 in der Anfangsphase.

Wall selber war auch gut drauf und legte sein fast schon obligatorisches Double-Double auf (19 Punkte, 14 Assists). Für Brooklyn teilten sich Rondae Hollis-Jefferson und Trevor Booker die Rolle des Topscorers mit jeweils 16 Zählern.

Boston Celtics (20-14) - Miami Heat (10-24) 117:114 (BOXSCORE)

Vieles deutete auf ein normales Spiel hin, als die Celtics mit einer knappen 82:78-Führung in das letzte Viertel starteten. Isaiah Thomas hatte zu diesem Zeitpunkt 23 Punkte gesammelt - was sehr gut war, aber halt nicht außergewöhnlich.

12 Spielminuten später stand es nach einem offensiven Schlagabtausch 117:114 für sein Team und hinter Thomas' Namen waren im Boxscore 52 Punkte vermerkt (Career High!). Mathematiker werden nun schnell herausgefunden haben, dass er 29 Punkte (9/13 FG) im letzten Viertel erzielt hat - Franchise-Rekord! Darunter waren 6 Dreier, die IT4 so viel Selbstvertrauen verschafften, dass bei ihm quasi alles funktionierte.

Wenn er an der Freiwurflinie stand, hallte es entsprechend "MVP"-Sprechchöre aus den Mündern der euphorisierten Fans des TD Gardens. "Man, in der NBA zu spielen und von den Leuten in der Halle als MVP gefeiert zu werden - davon habe ich als Kind geträumt", erklärte Thomas hinterher. "Es fühlt sich immer noch nicht echt an. So etwas allein im letzten Viertel? Das habe ich noch nie geschafft."

"Das war eine unglaublich willensstarke Performance von ihm", erkannte auch Head Coach Brad Stevens. "Und die haben wir auch gebraucht." Recht hatte er: Die eigentlich eher harmlose Offense der Heat war an diesem Abend gut drauf und nutzte eine schlampige Celtics-Defense für eine 54-prozentige Trefferquote. James Johnson war mit 19 Punkten Topscorer der Gäste vom South Beach.

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