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NBA

Mavs verlieren nach Schlussphase des Grauens

Wesley Matthews und die Mavs bissen sich an den Detroit Pistons die Zähne aus

Die Dallas Mavericks konnten die positive Stimmung nach dem Sieg gegen Denver nicht mitnehmen und haben zu Hause gegen die Detroit Pistons verloren. Bei der 85:95-Niederlage (BOXSCORE) brachte sich Dallas am Ende des Spiels um den Lohn guter Arbeit.

Die Mavs können noch immer nicht aufatmen und warten weiter auf den Start einer Siegesserie. Nach dem Erfolgserlebnis gegen die Nuggets setzte es gegen Detroit wieder einen Dämpfer. Nach der 19. Pleite in 25 Spielen trägt Dallas weiterhin die Rote Laterne der Western Conference.

Dabei verkauften sich die Mavericks in eigener Halle gar nicht schlecht, zeigten über weite Strecken ein gutes Spiel und lagen Mitte des dritten Viertels zu Recht in Front. Doch die Verletzung von Salah Mejri und ein Zitterhändchen in der Offensive brachte Dallas um den Lohn der guten Arbeit.

Topscorer der Gastgeber war Harrison Barnes mit 19 Punkten (9/18 FG), auf Seiten der Pistons überzeugten Reggie Jackson (20 Punkte, 6 Assists) und Jon Leuer (19 Punkte, 8/9 FG).

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Die Reaktionen:

Wesley Matthews (Mavs): "Diese Niederlage war sehr frustrierend. Wir hatten die meiste Zeit die Kontrolle über das Spiel. Aber wir werden daraus lernen und schauen, was falsch gelaufen ist."

Jon Leuer (Pistons): "Reggie Jackson hat gezeigt, was für ein Spieler er für uns sein kann. Wir brauchen ihn, weil er ein großartiger Spielmacher und starker Leader ist."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Dallas startete wie zuletzt mit Deron Williams, Wes Matthews, Barnes, Dorian Finney-Smith und Salah Mejri. Stan van Gundy setzte auf Jackson, Kentavious Caldwell-Pope, Tobias Harris, Marcus Morris und Andre Drummond.

1. Viertel: Barnes durchbrach den Scoring-Bann der Mavs nach zweieinhalb zähen Anfangsminuten und war lange der Einzige, der den Korb traf. Da Dallas aber stark verteidigte und Detroit kaum Punkte erlaubte, erspielte sich das Team von Rick Carlisle dennoch eine Führung. Der zweite Anzug der Mavs hatte Probleme, ins Spiel zu finden. Detroits 8 Ballverluste halfen, die Führung zu halten. 20:17 Mavs.

2. Viertel: Langsam aber sicher wurde die Ausführung in der Offensive auf beiden Seiten besser. Vor allem Jon Leuer trug die Pistons in dieser Phase. Jackson musste mit seinem dritten Foul raus. Dann schlug die Stunde von Mejri, der nacheinander Drummond, Ish Smith und Tobias Harris abräumte. Wow! Da durfte der Mutombo-Finger natürlich nicht fehlen. Dank 20 Bankpunkten glich Dallas kurz vor der Pause aus. 43:43.

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3. Viertel: DFS setzte mit einem Driving Dunk das erste Ausrufezeichen der zweiten Hälfte, das gab Dallas Antrieb. Die Mavs verschafften sich mit einem 10:0-Run etwas Luft. Dafür gab es zwei Gründe: Starke Defense, gute Hilfe und selbstloses Ball Movement in der Offensive. Erneut war es Leuer, der die Gäste im Spiel hielt. 64:60 Dallas.

4. Viertel: Die Mavs verloren ein wenig den Faden und verzettelten sich im Halfcourt mit einigen schlechten Entscheidungen. Dwight Powell beendete einen 16:2-Lauf der Pistons, die nun Oberwasser hatten. Da die Dallas-Bank bei ihrem zweiten Auftritt nicht überzeugen konnte, setzte Dallas früh wieder auf seine Starter. Mejri verletzte sich am Knöchel, das schwächte die D enorm. Aber auch vorne wollte nun kaum noch etwas fallen. Obwohl Detroit nicht besonders gut spielte, setzte sich der Gast Punkt für Punkt ab. Am Ende verlor Dallas mit 85:95.

Mavericks vs. Pistons: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Jon Leuer. Der Power Forward der Pistons füllte seine Bankrolle perfekt aus. Er brachte Instant Offense und sorgte mit seinen 19 Punkten (Season High) dafür, dass Detroit das Duell in der Zone mit 40:28 gewann. Bemerkenswert seine Quote (8/9 FG), dazu sammelte Leuer 5 Rebounds, 2 Assists, 1 Steal und 1 Block.

Der Flop des Spiels: Wes Matthews. Der Mavs-Flügel ging eigentlich mit einer Menge Selbstbewusstsein in die Partie, hatte er doch in den letzten drei Spielen mehr als 25 Punkte erzielt. Das war zuletzt Dirk Nowitzki im Jahr 2012 gelungen. Gegen die Pistons zeigte er wie gewohnt starke Defense, doch offensiv konnte er den Mavs kein Spacing geben. Traf nach solidem Start nichts mehr (2/10 FG) und konnte auch in der Schlussphase seine Erfahrung als Veteran nicht ausspielen.

Das fiel auf:

  • Salah Mejri zeigte defensiv eine starke Leistung, Mitte des vierten Viertels landete er auf dem Fuß von Reggie Jackson und knickte mit dem linken Knöchel um. Das brach der Dallas-Verteidigung das Genick. Mehrfach gaben die Mavs in der Schlussphase Offensiv-Rebounds auf, auch konnte Powell die Drives der Guards nicht stoppen. 35 Punkte ließen die Mavs im vierten Viertel zu, so war das Spiel nicht zu gewinnen.
  • Dabei reagierte Rick Carlisle direkt nach Mejris Ausfall mit einem starken Move: Er ließ Drummond absichtlich foulen, Stan van Gundy nahm seinen Monster-Athleten ohne auch nur einen Trip an die Linie vom Parkett. Doch auch ohne ihn reichte es für Detroit.
  • Da Drummond offensiv in den Minuten zuvor kaum ein Faktor war (3 Punkte), setzte Dallas nicht eine Sekunde auf seine Zonen-Verteidigung. Angesichts der 29 Prozent, die Detroit von Downtown warf, wäre das im vierten Viertel vielleicht noch eine Option gewesen.
  • Carlisle hat weiterhin 667 Siege in der NBA auf seinem Konto, er liegt gleichauf mit Mike Fratello auf Rang 19 der All Time Coaching Wins List.

Der Spielplan im Überblick

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