Samstag, 12.11.2016

NBA: Früherer No.1-Pick Oden blickt zurück

Oden: "Der größte Draft-Bust aller Zeiten"

Die Karriere des früheren No.1-Picks Greg Oden hat aufgrund von etlichen Verletzungen nie richtig begonnen. In einem Gespräch mit Outside The Lines sagte Oden nun, dass er der größte Draft-Bust aller Zeiten gewesen sei.

Oden, der seine Profikarriere nach wenigen Einsätzen in der chinesischen CBA im letzten Sommer offiziell beendete, studiert derzeit wieder in Ohio State und fungiert dort gleichzeitig als Assistant Coach. Der Center hatte bei den Buckeyes auch seine einzige College-Saison absolviert, bevor er 2007 von den Blazers an 1. Stelle gedraftet wurde.

Aufgrund seiner vielen Verletzungen kam er dort aber nie in Tritt, insgesamt stand er zwischen 2007 und 2014 nur 105mal auf einem NBA-Court. "Man wird mich als größten Draft-Bust aller Zeiten in Erinnerung behalten", sagte Oden, "aber ich kann daran leider nichts ändern."

KD macht es schlimmer

Alter, was mache ich hier eigentlich?
PLATZ 15: Jonathan Bender - Indiana Pacers (5. Pick 1999). Er sollte das Gegenstück zu Garnett werden, schöpfte sein Potential aber nie aus (Karriere: 5,5 Punkte, 2,2 Rebounds). Nach ihm gedraftet: Rip Hamilton, Shawn Marion, Ron Artest
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PLATZ 15: Jonathan Bender - Indiana Pacers (5. Pick 1999). Er sollte das Gegenstück zu Garnett werden, schöpfte sein Potential aber nie aus (Karriere: 5,5 Punkte, 2,2 Rebounds). Nach ihm gedraftet: Rip Hamilton, Shawn Marion, Ron Artest
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Platz 14: Marvin Williams - Atlanta Hawks (2. Pick 2005). Hat zwar ein paar Jahre für die Hawks gespielt (10,5 Punkte, 5,2 Rebounds), wurde den Ansprüchen aber nie gerecht. Nach ihm gedraftet: Chris Paul, Deron Williams
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Platz 14: Marvin Williams - Atlanta Hawks (2. Pick 2005). Hat zwar ein paar Jahre für die Hawks gespielt (10,5 Punkte, 5,2 Rebounds), wurde den Ansprüchen aber nie gerecht. Nach ihm gedraftet: Chris Paul, Deron Williams
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PLATZ 13: Joe Alexander - Milwaukee Bucks (8. Pick, 2008). Big Man mit Athletik plus Sprungwurf - gute Kombination eigentlich. Die bei Alexander für nur 282 Karriere-Punkte reichte. Nach ihm gedraftet: Serge Ibaka, Brook Lopez, Nicolas Batum
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PLATZ 13: Joe Alexander - Milwaukee Bucks (8. Pick, 2008). Big Man mit Athletik plus Sprungwurf - gute Kombination eigentlich. Die bei Alexander für nur 282 Karriere-Punkte reichte. Nach ihm gedraftet: Serge Ibaka, Brook Lopez, Nicolas Batum
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PLATZ 12: Jonny Flynn - Minnesota Timberwolves (6. Pick 2009). Die Wolves wollten einen Point Guard, er war ein Point Guard. Doch nach seiner Rookie-Saison (13,5 Punkte) folgte der Absturz. Nach ihm gedraftet: Stephen Curry, DeMar DeRozan
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PLATZ 12: Jonny Flynn - Minnesota Timberwolves (6. Pick 2009). Die Wolves wollten einen Point Guard, er war ein Point Guard. Doch nach seiner Rookie-Saison (13,5 Punkte) folgte der Absturz. Nach ihm gedraftet: Stephen Curry, DeMar DeRozan
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PLATZ 11: Shawn Bradley - Philadelphia 76ers (2. Pick 1993). Er misst zwar stolze 2,29 Meter, fiel aber vor allem damit auf, dass über ihn gedunkt wurde. Nach ihm gedraftet: Penny Hardaway, Jamal Mashburn
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PLATZ 11: Shawn Bradley - Philadelphia 76ers (2. Pick 1993). Er misst zwar stolze 2,29 Meter, fiel aber vor allem damit auf, dass über ihn gedunkt wurde. Nach ihm gedraftet: Penny Hardaway, Jamal Mashburn
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PLATZ 10: Jay Williams - Chicago Bulls (2. Pick 2002). Er war der beste Guard seines Jahrgangs und überzeugte in der Rookie-Saison. Dann setzte ein Motorrad-Unfall seiner Karriere samt Gehaltszahlungen ein Ende. Nach ihm gedraftet: Amare'e Stoudemire
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PLATZ 10: Jay Williams - Chicago Bulls (2. Pick 2002). Er war der beste Guard seines Jahrgangs und überzeugte in der Rookie-Saison. Dann setzte ein Motorrad-Unfall seiner Karriere samt Gehaltszahlungen ein Ende. Nach ihm gedraftet: Amare'e Stoudemire
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PLATZ 9: Chris Washburn - Golden State Warriors (3. Pick 1986). Der 86-er Jahrgang war nicht gerade ein Erfolg. No.2-Pick Len Bias (Celtics, 2. v.l.) starb zwei Tage nach der Draft an einer Überdosis. Auch Washburn (3. v.l.) hatte Drogenprobleme
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PLATZ 9: Chris Washburn - Golden State Warriors (3. Pick 1986). Der 86-er Jahrgang war nicht gerade ein Erfolg. No.2-Pick Len Bias (Celtics, 2. v.l.) starb zwei Tage nach der Draft an einer Überdosis. Auch Washburn (3. v.l.) hatte Drogenprobleme
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PLATZ 8: Anthony Bennett - Cleveland Cavaliers (1. Pick 2013). Die 2013er Draft-Klasse war ganz schön mies. Durchschnittlich 4,2 Punkte und 3,0 Rebounds als No.1-Pick dürfen in dieser Liste trotzdem nicht fehlen. Nach ihm gedraftet: CJ McCollum
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PLATZ 8: Anthony Bennett - Cleveland Cavaliers (1. Pick 2013). Die 2013er Draft-Klasse war ganz schön mies. Durchschnittlich 4,2 Punkte und 3,0 Rebounds als No.1-Pick dürfen in dieser Liste trotzdem nicht fehlen. Nach ihm gedraftet: CJ McCollum
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PLATZ 7: Adam Morrison - Charlotte Bobcats (3. Pick 2006). Er legte am College als Junior trotz mieser Friese durchschnittlich 28 Punkte auf. In der NBA war er dann hilflos (7,5 Punkte). Nach ihm gedraftet: Brandon Roy, Rudy Gay
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PLATZ 7: Adam Morrison - Charlotte Bobcats (3. Pick 2006). Er legte am College als Junior trotz mieser Friese durchschnittlich 28 Punkte auf. In der NBA war er dann hilflos (7,5 Punkte). Nach ihm gedraftet: Brandon Roy, Rudy Gay
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PLATZ 6: Hasheem Thabeet - Memphis Grizzlies (2. Pick 2009). Er sollte der nächste Dikembe Mutombo werden, landete aber stattdessen in der D-League (ohne zu überzeugen). Nach ihm gedraftet: Stephen Curry, James Harden
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PLATZ 6: Hasheem Thabeet - Memphis Grizzlies (2. Pick 2009). Er sollte der nächste Dikembe Mutombo werden, landete aber stattdessen in der D-League (ohne zu überzeugen). Nach ihm gedraftet: Stephen Curry, James Harden
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PLATZ 5: Kwame Brown - Washington Wizards (1. Pick 2001). Seine Athletik konnte die spielerischen Defizite nie wettmachen (6,6 Punkte). Immerhin traf er mal mit einer Torte Ronny Turiaf. Nach ihm gedraftet: Pau Gasol, Joe Johnson
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PLATZ 5: Kwame Brown - Washington Wizards (1. Pick 2001). Seine Athletik konnte die spielerischen Defizite nie wettmachen (6,6 Punkte). Immerhin traf er mal mit einer Torte Ronny Turiaf. Nach ihm gedraftet: Pau Gasol, Joe Johnson
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PLATZ 4: Greg Oden - Portland Trail Blazers (1. Pick 2007). Man kann den Blazers eigentlich keinen Vorwurf machen, Oden auch nicht. Ein unfassbares Verletzungspech verhinderte seine Karriere. Nach ihm gedraftet: Kevin Durant
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PLATZ 4: Greg Oden - Portland Trail Blazers (1. Pick 2007). Man kann den Blazers eigentlich keinen Vorwurf machen, Oden auch nicht. Ein unfassbares Verletzungspech verhinderte seine Karriere. Nach ihm gedraftet: Kevin Durant
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PLATZ 3: Michael Olowokandi - Los Angeles Clipppers (1. Pick 1998). Die gute Nachricht: Olowokandi wurde immerhin ein guter Shotblocker. Die schlechte Nachricht: Mehr aber auch nicht. Nach ihm gedraftet: Dirk Nowitzki, Vince Carter
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PLATZ 3: Michael Olowokandi - Los Angeles Clipppers (1. Pick 1998). Die gute Nachricht: Olowokandi wurde immerhin ein guter Shotblocker. Die schlechte Nachricht: Mehr aber auch nicht. Nach ihm gedraftet: Dirk Nowitzki, Vince Carter
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PLATZ 2: Darko Milicic - Detroit Pistons (2. Pick 2003). Der Serbe ist fast schon eine Draft-Legende. Immerhin konnte er mit seiner Eminem-Frisur in Detroit punkten. Inzwischen ist er Kickboxer. Nach ihm gedraftet: Dwyane Wade, Carmelo Anthony
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PLATZ 2: Darko Milicic - Detroit Pistons (2. Pick 2003). Der Serbe ist fast schon eine Draft-Legende. Immerhin konnte er mit seiner Eminem-Frisur in Detroit punkten. Inzwischen ist er Kickboxer. Nach ihm gedraftet: Dwyane Wade, Carmelo Anthony
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PLATZ 1: Sam Bowie - Portland Trail Blazers (2. Pick 1984). Der Center kam mit vielen Vorschusslorbeeren, kam insgesamt aber nur auf 139 Spiele für die Franchise. Dass Michael Jordan direkt nach ihm gedraftet wurde, macht ihn zum ultimativen Bust
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PLATZ 1: Sam Bowie - Portland Trail Blazers (2. Pick 1984). Der Center kam mit vielen Vorschusslorbeeren, kam insgesamt aber nur auf 139 Spiele für die Franchise. Dass Michael Jordan direkt nach ihm gedraftet wurde, macht ihn zum ultimativen Bust
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Schon in der Vergangenheit hatte der heute 28-Jährige ähnliches betont und darauf verwiesen, dass sein Status sich mit jedem Erfolg von Kevin Durant, der 2007 direkt nach ihm gedraftet wurde, noch schlimmer werde.

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Oden habe sich jedoch damit abgefunden, dass er nichts daran ändern kann: "Versteht mich nicht falsch: Ich würde es lieben, noch weiterzuspielen, wenn ich gesund wäre. Aber ich bin nicht gesund." Die insgesamt drei Mikrofrakturierungen an seinen Knien sowie diverse andere Verletzungen haben ihre Spuren hinterlassen.

Oden betonte jedoch auch: "Was ich aber sagen würde: Wenn ich gespielt habe, war ich nicht so schlecht. Ich hatte das Gefühl, dass ich mit mehr Zeit deutlich besser hätte werden können."

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