Dienstag, 22.11.2016

NBA-Schlaglichter

Warriors-Blowout, Beal-Gala und Freak-Trip-Dub

Die Golden State Warriors haben den Indiana Pacers die höchste Heimpleite ihrer Geschichte zugefügt. In Washington brannte Bradley Beal ein Feuerwerk ab und Joel Embiid hat das Duell gegen Hassan Whiteside gewonnen. Außerdem: Giannis Antetokounmpo hat beim Sieg seiner Bucks ein Triple-Double aufgelegt.

Philadelphia 76ers (4-10) - Miami Heat (4-9) 101:94 (BOXSCORE)

Das Matchup zwischen Joel Embiid und Hassan Whiteside war mit Spannung erwartet worden. Und es hielt, was es versprach. Während Whiteside Career High 32 Punkte (13/19 FG) auflegte und sich 13 Rebounds griff, kam The Process ebenfalls auf eine neue Bestmarke (26 Punkte, 7/13 FG in 23 Minuten).

Doch Embiid leistete noch mehr: Er führte sein Team zum Sieg. Nachdem die Heat die erste Hälfte für sich entscheiden konnten, drehte Philly nach dem Pausentee auf. Es entstand eine enge Kiste, bei der schließlich Embiid den Ausschlag zugunsten der Sixers gab.

Seine vier Treffer von der Linie besiegelten den Sixers-Erfolg, die nun erstmals seit langem nur noch einen Sieg davon entfernt sind, nicht mehr das schlechteste Team der Eastern Conference zu sein. Trotz 21 Offensivrebounds vermochte es Miami ohne Justise Winslow nicht, das Spiel zu gewinnen. Zu unterirdisch waren die Wurfquoten.

Washington Wizards (4-9) - Phoenix Suns (4-9) 106:101 (BOXSCORE)

Wow, was für ein Spiel. Die Wizards und Suns schenkten sich aber auch gar nichts und lieferten den Zuschauern in der Hauptstadt einen spannenden Leckerbissen. Besonders heraus stach Bradley Beal.

Im zweiten Spiel nach seiner Rückkehr knüpfte der Wizards-Shooter nahtlos an seine 34 Punkte gegen die Heat an und legte sogar noch einen drauf. 42 Punkte (14/22 FG, 5/10 Dreier) standen am Ende für ihn im Boxscore.

"Er kann einer der besten Two-Way-Player der Liga sein", so Coach Scott Brooks: "Und mein Job ist es, dafür zu sorgen, dass er weiter versucht, großartig zu sein." John Wall (18 Punkte, 15 Assists, 4 Steals, 3 Blocks) schüttelte in der Schlussphase einen bis dato unterirdischen Shooting-Abend ab (6/24 FG) und erzielte 7 wichtige Zähler.

Auf Seiten der Suns, die sich 21 Ballverluste leisteten und Washington 34 Mal an die Linie schickten, machte Devin Booker mit 30 Punkten (6/9 Dreier) ein starkes Spiel, Eric Bledsoe kam auf 29 Zähler, 9 Rebounds und 6 Assists.

Charlotte Hornets (8-5) - Memphis Grizzlies (9-5) 90:105 (BOXSCORE)

Mike Conley hatte seine Arbeit getan: 31 Punkte, 11/21 FG, 5/8 Dreier, 4 Rebounds, 2 Assists, 3 Steals, 0 Turnover. So führte er seine Grizzlies zu einem Prestige-Erfolg gegen die ebenfalls defensivstarken Hornets.

"Coach Fiz wollte, dass ich aggressiver bin", so der Matchwinner nach dem Spiel: "Ich glaube, ich bin einer der besseren Point Guards der Liga und er denkt das auch. Er hat mir die Möglichkeit gegeben, rauszugehen und es zu zeigen."

Charlotte war dank der Verteidigung von Memphis offensiv ziemlich abgemeldet, einzig Frank Kaminsky fand seinen Rhythmus. Mit 23 Punkten (9/11 FG) legte der Sophomore ein neues Career High auf. Allerdings musste er drei Minuten vor dem Ende mit einem verstauchten Knöchel vom Feld. Für die Grizzlies überzeugte neben Conley Marc Gasol, der viele Plays initiierte und am Ende auf 13 Punkte, 8 Rebounds und starke 9 Assists kam.

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