NBA

Russ auf sich allein gestellt, Clips marschieren

Von SPOX
Russell Westbrook konnte die nächste Thunder-Pleite nicht verhindern
© getty
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Houston Rockets (6-4) - Philadelphia 76ers (1-9) 115:88 (BOXSCORE)

Nachdem James Harden in den vergangenen beiden Spielen jeweils ein Triple-Double aufgelegt hatte, überlegte er sich für die Sixers eine andere Besonderheit: den Bitzstart.

Der Bart hatte offenbar keine Lust auf ein enges Spiel und machte mit den Gästen entsprechend kurzen Prozess. 23 Punkte, 8/8 Treffer aus dem Feld, 5/5 von der Freiwurflinie und dazu 4 Rebounds und 3 Assists - all das gelang ihm in den ersten 12 Minuten. Da seine Kollegen sich ebenfalls nicht lumpen ließen, stand nach besagtem Durchgang eine 38:26-Führung in den Büchern, an der die Sixers nicht mehr rütteln konnten.

Harden kühlte im zweiten Viertel zwar etwas ab, doch eine erneute Leistungssteigerung nach dem Pausentee räumte alle Zweifel am Sieger dieses Spiels beiseite. Am Ende kam Houstons Anführer auf 33 Punkte, 9 Assists und 7 Rebounds. Bei den Sixers kehrte Joel Embiid zurück, nachdem er zuletzt geschont wurde. Sein Double-Double (13 Punkte, 10 Rebounds) reichte aber bei Weitem nicht aus, um die Dominanz der Texaner zu gefährden.

San Antonio Spurs (8-3) - Miami Heat (2-7) 94:90 (BOXSCORE)

94:90 - was nach einem äußerst knappen Spiel klingt, war unter dem Strich ein nicht wirklich gefährdeter Heimsieg für die Spurs. Diese hatten gleich doppelten Grund zur Freude: Mit Tony Parker, Danny Green, Kawhi Leonard, LaMarcus Aldridge und Pau Gasol konnte Head Coach Gregg Popovich erstmals bei einem Heimspiel auf seine bevorzugte Starting Five zurückgreifen, nachdem er diese in den ersten neun Spielen aufgrund von Verletzungen fünfmal hatte ändern musste.

Nach einem 0:4-Start aus Sicht der Spurs nahm das Elite-Lineup auch Fahrt auf und stellte mit einem 21:6-Run die Weichen früh auf Sieg. Die daraus resultierende Führung gaben die Texaner nie mehr ab, obwohl sie sich ein sehr fahriges drittes Viertel erlaubten, in welchem sie gerade mal 26,1 Prozent aus dem Feld warfen. Glück für sie: Miami machte es nicht wirklich besser (34 Prozent).

Leonard glänzte mit einem Double-Double aus 24 Punkten und 12 Rebounds, Aldridge kam auf 18 Zähler. Auf der anderen Seite präsentierte sich Hassan Whiteside zwar in dominanter Form (23 Punkte, 9/11 FG, 17 Rebounds), doch da neben ihm lediglich Dion Waiters konstant punktete (27 Punkte, 12/26 FG), konnte dies die fünfte Niederlage in Folge nicht verhindern.

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