NBA-Schlaglichter

Spurs gehen unter, LeBron schreibt Geschichte

Von SPOX
Sonntag, 06.11.2016 | 06:16 Uhr
Chris Paul fuhr mit seinen Clippers einen Sieg ein
© getty
Advertisement
MLB
Twins @ White Sox
MLB
Athletics @ Orioles
MLB
Red Sox @ Indians
MLB
Mariners @ Braves
NFL
Giants @ Browns
MLB
Marlins @ Phillies
MLB
Dodgers @ Pirates
MLB
Blue Jays @ Rays
MLB
Twins @ White Sox
MLB
Marlins @ Phillies
MLB
Blue Jays @ Rays
MLB
Cubs @ Reds
MLB
Twins @ White Sox
MLB
Marlins @ Phillies
MLB
Blue Jays @ Rays
MLB
Yankees @ Tigers
MLB
Red Sox @ Indians
MLB
Mariners @ Yankees
MLB
Cubs @ Phillies
MLB
Twins @ Blue Jays
MLB
Padres @ Marlins
MLB
Orioles @ Red Sox
MLB
Mariners @ Yankees
MLB
Twins @ Blue Jays
MLB
Orioles @ Red Sox
MLB
Padres @ Marlins
NFL
Chargers @ Rams
NFL
Bears @ Titans
MLB
Twins @ Blue Jays
MLB
Padres @ Marlins
MLB
Orioles @ Red Sox
MLB
Cubs @ Phillies
NFL
Bengals @ Redskins
NFL
49ers @ Vikings
MLB
Indians @ Yankees
MLB
Marlins @ Nationals
MLB
Braves @ Phillies
MLB
Red Sox @ Blue Jays
MLB
Pirates @ Cubs
MLB
Indians @ Yankees
MLB
Marlins @ Nationals
MLB
Red Sox @ Blue Jays
MLB
Pirates @ Cubs
MLB
White Sox @ Twins
MLB
Indians @ Yankees
MLB
Marlins @ Nationals
MLB
Pirates @ Cubs
MLB
White Sox @ Twins
MLB
White Sox @ Twins
MLB
Dodgers @ Diamondbacks
MLB
Blue Jays @ Orioles
MLB
Braves @ Cubs

Die San Antonio Spurs haben das Topspiel gegen die Los Angeles Clippers deutlich verloren. LeBron James erreicht derweil einen weiteren Meilenstein, während die Cavaliers in Philly mit einem blauen Auge davon kommen. Die Thunder liefern eine starke Antwort nach der Pleite, die Pacers und Pistons dominieren zu Hause.

Oklahoma City Thunder (5-1) - Minnesota Timberwolves (1-4) 112:92 (BOXSCORE)

Das war dann wohl die Definition einer "beeindruckenden Reaktion" der Thunder. Nach der verheerenden Schlappe bei den Warriors durften sie wieder daheim ran - und machten zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, als würde sie das vergangene Spiel noch in irgendeiner Weise jucken.

Angeführt von Energie-Bündel Russell Westbrook erspielte sich OKC eine frühe 9-Punkte-Führung, auf die zunächst lediglich Karl-Anthony Towns eine Antwort wusste. Dieser legte in den ersten 24 Minuten 25 Punkte bei 10/14 Treffern aus dem Feld auf und sorgte somit dafür, dass der Rückstand seines Teams bis zur Pause erträglich blieb.

Doch im dritten Viertel konnte auch KAT nicht verhindern, dass die Thunder einen beeindruckenden 19:1-Run hinlegten und das Spiel dadurch früh entschieden. "Wir waren von der ersten Sekunde an aggressiv und haben unser Spiel durchgezogen. Wir haben viele talentierte Scorer, von denen einer jederzeit heiß laufen kann", erklärte Andre Roberson nach dem Erfolg.

Erlebe die NBA Live auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

Einer davor war Enes Kanter, der nach seinem enttäuschenden Auftritt stark zurück kam und von der Bank 20 Punkte auflegte (9/14 FG). Westbrook kam auf 28 Zähler (9/18 FG), 6 Rebounds und 8 Assists, während bei den Wolves neben Towns (33 Punkte) lediglich Shabazz Muhammad mit 15 Punkten zweistellig scoren konnte.

Philadelphia 76ers (0-5) - Cleveland Cavaliers (6-0) 101:102 (BOXSCORE)

Mitte des ersten Viertels war es soweit: LeBron James schloss einen einfachen Layup ab und überholte dadurch Hakeem Olajuwon auf der All-Time Scoring List. Der King steht jetzt mit 26.970 Punkten auf Platz 10. "Es ist eine große Ehre", bewertete er anschließend kurz angebunden sein Überholmanöver. Einst hatte er mit The Dream individuell an seinem Game gearbeitet.

Zurück zum Spiel: Zunächst sah es danach aus, als könnte der Champion im Schongang durch die Stadt der brüderlichen Liebe marschieren. Nach dem ersten Durchgang führten die Cavs bereits mit 15 Punkten und auch zur Halbzeit war der Vorsprung noch zweistellig. Allerdings: Die Sixers bewiesen Moral und kamen zurück. Am letzten Schritt scheiterten sie dennoch.

Bei noch 7 verbleibenden Sekunden und der Ein-Punkt-Führung der Cavs hatte Philly den letzten Angriff der Partie und isolierte Gerald Henderson. Dieser zog zum Korb und wollte per Layup abschließen, doch der Ball wurde ihm von J.R. Smith aus der Hand geschlagen. Henderson forderte zwar vehement einen Pfiff, wurde aber von den Refs nicht erhört.

So gehörte der Gamewinner letztlich Channing Frye, der bereits 1:05 Minute vor Schluss von Downtown zum Endstand traf. Mit 4 versenkten Dreiern erwischte er ohnehin einen soliden Abend. James kam auf 25 Zähler und 14 Assists, Kyrie Irving gelang hingegen nicht viel (8 Punkte, 3/17 FG). Bester Mann der Sixers war einmal mehr Joel Embiid (22 Punkte, 6 Rebounds, 4 Blocks).

Orlando Magic (3-3) - Washington Wizards (1-4) 88:86 (BOXSCORE)

Achtung, Floskel: Wenn das Ergebnis stimmt, fragt nach der Art und Weise eines Siegs nach der Schlusssirene niemand mehr. Das gilt auch für die Orlando Magic, die ihren dritten Sieg in Folge einfuhren und nun bei einer ausgeglichenen Bilanz stehen. Mit Ruhm bekleckert haben sie sich gegen die Wizards allerdings nicht.

Mit einer Quote von 39 Prozent aus dem Feld und 31 Prozent von der Dreierlinie gewinnt man in der NBA eigentlich nicht viele Spiele, vor allem, wenn nur zwei Starter eine zweistellige Punktausbeute verbuchen können. Gegen die Gäste aus der Hauptstadt reichte es aber, denen es ohne den geschonten John Wall an Playmaking fehlte.

Die Chance zum Sieg hatte Washington dennoch. 0,8 Sekunden vor Schluss drückte Markieff Morris einen Dreier ab, der zum Sieg gereicht hätte, doch der Spalding wollte nicht durch die Reuse fliegen. So jubelten am Ende die Hausherren vor einer Playoff-würdigen Kulisse, wobei sie sich auf die Second Unit verlassen konnten: Angeführt von Jeff Green (18 Punkte, 5 Rebounds) dominierte sie die Bank der Wizards mit 45:28 Punkten.

"Dass wir nach so einem schlechten Saisonstart zurückkommen, zeigt, dass wir einen guten Charakter haben. Daran müssen wir jetzt anknüpfen und weiter Fortschritte machen", zeigte sich Matchwinner Green zufrieden.

Seite 1: OKC wieder in der Spur, der King schreibt Geschichte

Seite 2: Pistons und Pacers nehmen Fahrt auf - Bulls schwach

Seite 3: Bucks-Show und Clippers-Dominanz

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung