Montag, 28.11.2016

Die Probleme der Minnesota Timberwolves

Wo ist der Erfolg, Jungs?

Noch vor der Saison war der Hype groß um die Minnesota Timberwolves, speziell mit der Verpflichtung von Tom Thibodeau als neuem Mann auf der Kommandobrücke. Nach einem Saisonmonat ist ein wenig Ernüchterung eingekehrt im hohen Norden. Die Wolves stecken schon wieder im Keller der Western Conference fest.

"Der neue Star trägt Plauze" fasste der Kollege Frerks die Offseason der Minnesota Timberwolves etwas überspitzt zusammen. Natürlich waren Karl-Anthony Towns und Andrew Wiggins da bereits im Roster, doch vor allem die Verpflichtung von Tom Thibodeau als Head Coach und General Manager in Personalunion steigerte die Euphorie im kalten Minnesota ins Unermessliche. Nach einer Saison, noch immer überschattet vom Krebstod des Coaches und Architekten Flip Saunders, die viele mit enttäuschten Gesichtern zurückließ.

In Nachfolger Sam Mitchell war der Schuldige schnell gefunden. Der Head Coach musste gehen. Zu veraltet war sein Spielsystem, zu stagnierend die Offensive. Der Dreier wurde eher stiefmütterlich behandelt, stattdessen war man bedacht, Abschlüsse aus dem ineffizienten Mitteldistanzbereich zu nehmen.

Das alles sind Themen, die unter Thibs deutlich besser geworden sind: Der Distanzwurf wurde zur Waffe, im Angriff begeisterte das junge Wolfsrudel in der Mehrzahl seiner Spiele.

Doch das Problem, für dessen Lösung der ehemalige Coach der Chicago Bulls vorrangig geholt wurde, besteht weiterhin: die schwarzen Löcher in der Verteidigung. Platz 21 im Defensivrating (105,3 gegnerische Punkte pro 100 Possessions) belegt die Schwachstelle. Die Bilanz von 5-11 ist die drittschlechteste der Western Conference.

Die Fakten zu den Timberwolves: Die jungen Wilden und KG
Seit der Gründung 1989 nennen die Timberwolves Minneapolis ihr Zuhause. Mit 3,5 Millionen Einwohnern (Stand 2010) ist sie die größte Stadt im Bundesstaat Minnesota
© getty
1/16
Seit der Gründung 1989 nennen die Timberwolves Minneapolis ihr Zuhause. Mit 3,5 Millionen Einwohnern (Stand 2010) ist sie die größte Stadt im Bundesstaat Minnesota
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns.html
Schon fast genauso lange (seit 1990) tragen die Timberwolves ihre Heimspiele im 19.356 Zuschauer fassenden Target Center aus
© getty
2/16
Schon fast genauso lange (seit 1990) tragen die Timberwolves ihre Heimspiele im 19.356 Zuschauer fassenden Target Center aus
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=2.html
Head Coach: Tom Thibodeau (seit April 2016)
© getty
3/16
Head Coach: Tom Thibodeau (seit April 2016)
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=3.html
General Manager: Scott Layden (seit April 2016)
© getty
4/16
General Manager: Scott Layden (seit April 2016)
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=4.html
Topscorer des Teams in der vergangenen Saison war Andrew Wiggins mit 20,7 Punkten pro Spiel
© getty
5/16
Topscorer des Teams in der vergangenen Saison war Andrew Wiggins mit 20,7 Punkten pro Spiel
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=5.html
Über den Titel des Top-Verdieners darf sich dagegen Ricky Rubio freuen. Der Spanier kassiert in der kommenden Saison 13,4 Millionen Dollar
© getty
6/16
Über den Titel des Top-Verdieners darf sich dagegen Ricky Rubio freuen. Der Spanier kassiert in der kommenden Saison 13,4 Millionen Dollar
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=6.html
PG: Ricky Rubio, Saison 2015/16: 10,1 Punkte, 8,7 Assists, 4,3 Rebounds
© getty
7/16
PG: Ricky Rubio, Saison 2015/16: 10,1 Punkte, 8,7 Assists, 4,3 Rebounds
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=7.html
SG: Zach LaVine, Saison 2015/16: 14 Punkte, 3,1 Assists, 2,8 Rebounds
© getty
8/16
SG: Zach LaVine, Saison 2015/16: 14 Punkte, 3,1 Assists, 2,8 Rebounds
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=8.html
SF: Andrew Wiggins, Saison 2015/16: 20,7 Punkte, 2 Assists, 3,6 Rebounds
© getty
9/16
SF: Andrew Wiggins, Saison 2015/16: 20,7 Punkte, 2 Assists, 3,6 Rebounds
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=9.html
PF: Gorgui Dieng, Saison 2015/16: 10,1 Punkte, 7,1 Rebounds, 1,7 Assists
© getty
10/16
PF: Gorgui Dieng, Saison 2015/16: 10,1 Punkte, 7,1 Rebounds, 1,7 Assists
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=10.html
C: Karl-Anthony Towns, Saison 2015/16: 18,3 Punkte, 10,5 Rebounds, 2 Assists
© getty
11/16
C: Karl-Anthony Towns, Saison 2015/16: 18,3 Punkte, 10,5 Rebounds, 2 Assists
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=11.html
All-Time Scoring Leader: Kevin Garnett (1995-2007, 2015- noch aktiv) mit 19.201 Punkten
© getty
12/16
All-Time Scoring Leader: Kevin Garnett (1995-2007, 2015- noch aktiv) mit 19.201 Punkten
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=12.html
All-Time Rebounding Leader: Auch hier ist Kevin Garnett mit 10.718 Rebounds ganz vorne
© getty
13/16
All-Time Rebounding Leader: Auch hier ist Kevin Garnett mit 10.718 Rebounds ganz vorne
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=13.html
All-Time Assists Leader: Zu guter Letzt führt Kevin Garnett auch diese Rangliste mit 4.216 Assists an
© getty
14/16
All-Time Assists Leader: Zu guter Letzt führt Kevin Garnett auch diese Rangliste mit 4.216 Assists an
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=14.html
Die Timberwolves haben aktuell nur eine Nummer, die nicht mehr vergeben wird: Die #2 von Malik Sealy. Allerdings spielte der Small Forward nur eine Saison in Minnesota, bevor er tragischerweise bei einem Autounfall ums Leben kam
© getty
15/16
Die Timberwolves haben aktuell nur eine Nummer, die nicht mehr vergeben wird: Die #2 von Malik Sealy. Allerdings spielte der Small Forward nur eine Saison in Minnesota, bevor er tragischerweise bei einem Autounfall ums Leben kam
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=15.html
Den größten Erfolg feierte die Franchise dank KG im Jahr 2004, als sie ihren bisher einzigen Division-Titel holte und anschließend die Western Conference Finals erreichte. Garnett wurde MVP
© getty
16/16
Den größten Erfolg feierte die Franchise dank KG im Jahr 2004, als sie ihren bisher einzigen Division-Titel holte und anschließend die Western Conference Finals erreichte. Garnett wurde MVP
/de/sport/diashows/1607/nba/timberwolves-fakten/minnesota-timberwolves-fakten-garnett-wiggins-towns,seite=16.html
 

KG wird vermisst

Bereits unter Mitchell waren die Leistungen am hinteren Ende des Feldes mehr als ausbaufähig und ähnlich zum Status Quo. Was aber die Erwartungen schürte: Aus den letzten 33 Saisonspielen vergangene Saison holte Minny anständige 15 Siege. Die einfache Rechnung, dass mit einem Elite-Coach wie Thibs nun die Playoffs angegangen werden können, geht aber noch nicht auf.

Es ist richtig, dass der Plauzen-Träger ein ganz fantastischer Defensiv-Coach ist. Das hat er in Chicago, aber auch als Defensiv-Koordinator bei den Boston Celtics und den New York Knicks unter Beweis gestellt.

Was er aber im hohen Norden nicht zur Verfügung hat, sind gestandene Spieler, die eine Defense dirigieren können und das ganze Konstrukt als Klebstoff zusammenhalten. So taten es Joakim Noah bei den Bulls oder Kevin Garnett in Boston bzw. zuletzt in Minnesota.

Selbst mit 40 Jahren war KG noch in der Lage, den Wolves mit seiner schieren Präsenz die defensive Stütze zu sein, die es braucht. The Big Ticket wies das beste Defensivrating aller Wolves auf, zudem war er einer von nur drei Spielern mit einem positiven Netrating.

Trade-Gerüchte

Doch KG ist Vergangenheit, der beste Verteidiger des Teams hat im Sommer seine Karriere beendet. Im jungen Team muss Minny nun im Verbund eine anständige Defense aufs Parkett bringen, wie auch Thibodeau fordert: "Jede Mannschaft hat zwei, drei Scorer. Die setzen dich unter Druck und darauf müssen wir Antworten finden. Dafür müssen wir alle an einem Strang ziehen und diszipliniert bleiben."

Sicherlich gut tun würde dem Team ein gestandener Veteran an der Seite von Towns. KAT bringt zwar alle Skills mit, um ein herausragender Defender zu sein, doch auf der Entwicklungsstufe ist noch Luft nach oben. Frontcourt-Partner Gorgui Dieng ist zwar ein Kämpfer vor dem Herrn, aber eben auch nicht als defensiver Stopper verschrien.

Das weiß natürlich auch der neue Herrscher im Land der Wölfe. Nicht von ungefähr kursieren daher schon seit dem Draft Gerüchte, dass die Wolves gern einen junger Spieler gegen einen Routinier tauschen würden. Genannt wurden dabei ehemalige Weggefährten von Thibodeau wie Jimmy Butler oder Luol Deng, da sie das taktische Konzept des Coaches bereits kennen.

Es war keine Überraschung, dass der stets getriebene Dauer-Single Thibodeau in Minnesota schnell an seine Frustrationsgrenze stieß. Schon nach dem zweiten Saisonspiel in Sacramento begann Thibs zu motzen: "Wir müssen in allen Aspekten des Spiels härter werden", sagte er gewohnt grimmig.

Das ominöse dritte Viertel

Dabei ging es dem Coach wohl eher nicht darum, dass Spiele verloren gingen, sondern um die Art und Weise. Guten ersten Halbzeiten folgte oft ein katastrophales drittes Viertel. Kein Team agierte bislang in diesen zwölf Minuten so schlecht wie die Timberwolves. Sowohl in Offense und Defense hält Minnesota die Rote Laterne.

"Wir lernen es einfach nicht. Das stört mich extrem", sagte ein wütender Thibs nach der Niederlage gegen die Charlotte Hornets , als man das Viertel nach der Pause mit 18:37 abgab und trotz 12-Punkte-Führung zur Halbzeit wieder keinen Sieg verbuchen konnte.

Auch Towns zeigte sich nach einer Pleite gegen Boston mit ähnlichem Verlauf genervt: "Ich habe keine Lust mehr, vor die Medien zu treten und immer das Gleiche zu sagen. Der Coach stellt uns super ein und wir spielen immer nur drei Viertel guten Basketball. Wir müssen das unbedingt abstellen."

Der Rookie of the Year ist dabei eine der wenigen Konstanten im Spiel der Wolves und verrichtet jeden Abend unter dem Korb gute Arbeit. Ankreiden lassen muss sich KAT aber, dass er bisher noch zu oft in der Schlussphase abtaucht.

Wiggins' Schwankungen

Symbolisch für die Schwankungen steht dabei Andrew Wiggins. Der No.1-Pick von 2014 scorte bereits in drei Spielen 35 Punkte oder mehr, erlebte aber auch rabenschwarze Nächte wie gegen die Pelicans, als er bei 19 Würfen lediglich 2 versenken konnte.

Da Wiggins den Stat Sheet nebem seinem Scoring kaum füllt, ist ein schwacher Shooting-Abend von ihm besonders bitter. Auch er selbst stellte das bereits vor der Saison fest: "Ich bin zu groß und zu athletisch, um nur 3 Rebounds pro Spiel zu holen." In den bisherigen 16 Spielen sind es immerhin schon mal 4,1 pro Partie.

Dabei ist es vor allem der Kanadier, der in engen Spielen die Kohlen aus dem Feuer holen soll. Für den Moment scheint diese Aufgabe aber noch zu groß für den Drittjahresprofi.

Die Causa Rubio

Und dann wäre da ja noch Ricky Rubio. Der Spanier kämpft seit Beginn der Saison mit Problemen am Ellenbogen und verpasste schon einige Spiele. Doch auch mit seiner Anwesenheit schadete der Point Guard seinem Team mehr, als dass er half. 33 Prozent Wurfquote aus dem Feld, schwache Defense und ein Netrating von -11 lassen sich auch mit 7 Assists pro Spiel nicht kaschieren.

Thobodeau will aber keine Kritik an seinem Spielmacher aufkommen lassen: "Er nimmt gute Würfe, von denen viele schon reinschauen. Er wirft mit guter Balance und guter Technik. Ich habe damit kein Problem", so Thibs. Doch in einer von punktenden Guards und Spacing-Fragen dominierten Liga ist ein solcher Spielmacher nur noch schwer zu verkraften.

Big Men unter 24: Die Großen sterben aus? Von wegen!
Willie Cauley-Stein (Kings): Auch wenn er bei einer Chaostruppe spielt: In Sachen Defense macht "Trill" fast niemand etwas vor. Wird er eines Tages der neue Tyson Chandler?
© getty
1/17
Willie Cauley-Stein (Kings): Auch wenn er bei einer Chaostruppe spielt: In Sachen Defense macht "Trill" fast niemand etwas vor. Wird er eines Tages der neue Tyson Chandler?
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner.html
Trey Lyles (Jazz): Am College musste er neben Towns und WCS öfter auf die Drei ausweichen – das hat Lyles eine enorme Vielseitigkeit verschafft. Bisher mangelt es nur an Konstanz, aber das soll bei 20-Jährigen wohl vorkommen.
© getty
2/17
Trey Lyles (Jazz): Am College musste er neben Towns und WCS öfter auf die Drei ausweichen – das hat Lyles eine enorme Vielseitigkeit verschafft. Bisher mangelt es nur an Konstanz, aber das soll bei 20-Jährigen wohl vorkommen.
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=2.html
Jahlil Okafor (Sixers): Okafor muss ständig gedoppelt werden und ist im Post für sein Alter unheimlich versiert. Sein Problem ist, dass er nicht 20 Jahre vorher geboren wurde – und dass die Sixers andere Big Men haben.
© getty
3/17
Jahlil Okafor (Sixers): Okafor muss ständig gedoppelt werden und ist im Post für sein Alter unheimlich versiert. Sein Problem ist, dass er nicht 20 Jahre vorher geboren wurde – und dass die Sixers andere Big Men haben.
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=3.html
Jusuf Nurkic (Nuggets): Nurkic hat die Saison furios eröffnet (16 Punkte, 12 Rebounds), leider funktioniert er nicht wirklich neben Jokic. Sollten sich die Nuggets für einen von beiden entscheiden müssen, wäre es aber eher nicht Nurkic.
© getty
4/17
Jusuf Nurkic (Nuggets): Nurkic hat die Saison furios eröffnet (16 Punkte, 12 Rebounds), leider funktioniert er nicht wirklich neben Jokic. Sollten sich die Nuggets für einen von beiden entscheiden müssen, wäre es aber eher nicht Nurkic.
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=4.html
Clint Capela (Rockets): Nach dem Howard-Abgang ist der Schweizer auf einmal Starter in Houston und offenbart großes Potenzial. Kein Anspiel von Harden ist zu hoch für den Super-Athleten.
© getty
5/17
Clint Capela (Rockets): Nach dem Howard-Abgang ist der Schweizer auf einmal Starter in Houston und offenbart großes Potenzial. Kein Anspiel von Harden ist zu hoch für den Super-Athleten.
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=5.html
Dario Saric (Sixers): Der "Homie" muss sich noch ans NBA-Game gewöhnen und agiert bisher mit der Effizienz eines Vierjährigen, der aus Versehen Kaffee getrunken hat (19 Prozent FG!). Langfristig sollte sich sein Game aber gut mit dem von Embiid ergänzen.
© getty
6/17
Dario Saric (Sixers): Der "Homie" muss sich noch ans NBA-Game gewöhnen und agiert bisher mit der Effizienz eines Vierjährigen, der aus Versehen Kaffee getrunken hat (19 Prozent FG!). Langfristig sollte sich sein Game aber gut mit dem von Embiid ergänzen.
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=6.html
Julius Randle (Lakers): Die Defense muss sich unbedingt steigern. Im Angriff hat Randle jedoch die Chance, eine Art Blake Griffin für arme Linkshänder zu werden.
© getty
7/17
Julius Randle (Lakers): Die Defense muss sich unbedingt steigern. Im Angriff hat Randle jedoch die Chance, eine Art Blake Griffin für arme Linkshänder zu werden.
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=7.html
Aaron Gordon (Magic): Nominell ist Gordon zwar ein Small Forward, irgendwann realisieren die Magic aber hoffentlich noch, dass er auf die Vier gehört. Seine Athletik ist absurd – und neuerdings fällt offenbar sogar der Dreier.
© getty
8/17
Aaron Gordon (Magic): Nominell ist Gordon zwar ein Small Forward, irgendwann realisieren die Magic aber hoffentlich noch, dass er auf die Vier gehört. Seine Athletik ist absurd – und neuerdings fällt offenbar sogar der Dreier.
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=8.html
Nerlens Noel (Sixers): Seit seiner Ankunft in der Liga ist Noel ein Gamechanger in der Defense – offensiv natürlich nicht. Die Situation im überfüllten Philly-Frontcourt ist für seine Entwicklung alles andere als gut.
© getty
9/17
Nerlens Noel (Sixers): Seit seiner Ankunft in der Liga ist Noel ein Gamechanger in der Defense – offensiv natürlich nicht. Die Situation im überfüllten Philly-Frontcourt ist für seine Entwicklung alles andere als gut.
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=9.html
Steven Adams (Thunder): Man käme nicht auf die Idee, aber Adams ist erst 23 Jahre alt. Der Neuseeländer hat sich offensiv wie defensiv beständig gesteigert und ist heuer der wohl wichtigste Nebenmann von Abrissbirne Westbrook.
© getty
10/17
Steven Adams (Thunder): Man käme nicht auf die Idee, aber Adams ist erst 23 Jahre alt. Der Neuseeländer hat sich offensiv wie defensiv beständig gesteigert und ist heuer der wohl wichtigste Nebenmann von Abrissbirne Westbrook.
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=10.html
Nikola Jokic (Nuggets): Neben Towns und Porzingis ging er letzte Saison etwas unter, aber Jokic hat Potenzial – vor allem in der Offensive. Sein Super-PER von 21,5 als Rookie berücksichtigt allerdings nicht die bisher miese Defense.
© getty
11/17
Nikola Jokic (Nuggets): Neben Towns und Porzingis ging er letzte Saison etwas unter, aber Jokic hat Potenzial – vor allem in der Offensive. Sein Super-PER von 21,5 als Rookie berücksichtigt allerdings nicht die bisher miese Defense.
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=11.html
Myles Turner (Pacers): War sein 30-Punkte-16-Rebounds-Auftritt gegen die Mavs ein Vorbote? Falls ja: Heilige Makrele! Turner hat Range und kann den Ring beschützen – die Kombination ist selten.
© getty
12/17
Myles Turner (Pacers): War sein 30-Punkte-16-Rebounds-Auftritt gegen die Mavs ein Vorbote? Falls ja: Heilige Makrele! Turner hat Range und kann den Ring beschützen – die Kombination ist selten.
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=12.html
Joel Embiid (Sixers): Das größte Fragezeichen in dieser Liste. Kann er gesund bleiben? Wenn ja, drängt sich irgendwo ein Hakeem-Vergleich auf – und Embiid müsste in dieser Aufzählung unter die Top 3.
© getty
13/17
Joel Embiid (Sixers): Das größte Fragezeichen in dieser Liste. Kann er gesund bleiben? Wenn ja, drängt sich irgendwo ein Hakeem-Vergleich auf – und Embiid müsste in dieser Aufzählung unter die Top 3.
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=13.html
Andre Drummond (Pistons): Der wohl beste Rebounder der Liga hat sein Potenzial mit 23 noch lange nicht ausgeschöpft. Zum Saisonstart traf er immerhin die Hälfte seiner Freiwürfe – das wäre schon eine große Steigerung (vorher 35 Prozent!).
© getty
14/17
Andre Drummond (Pistons): Der wohl beste Rebounder der Liga hat sein Potenzial mit 23 noch lange nicht ausgeschöpft. Zum Saisonstart traf er immerhin die Hälfte seiner Freiwürfe – das wäre schon eine große Steigerung (vorher 35 Prozent!).
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=14.html
Kristaps Porzingis (Knicks): Der Lette ist ein "Einhorn" und hat den Madison Square Garden fast im Alleingang revitalisiert. Zum Saisonstart legte der Zinger in Sachen Effizienz ordentlich zu – Melo gehört die Gegenwart, Kristaps gehört die Zukunft.
© getty
15/17
Kristaps Porzingis (Knicks): Der Lette ist ein "Einhorn" und hat den Madison Square Garden fast im Alleingang revitalisiert. Zum Saisonstart legte der Zinger in Sachen Effizienz ordentlich zu – Melo gehört die Gegenwart, Kristaps gehört die Zukunft.
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=15.html
Karl-Anthony Towns (Wolves): KAT ist mit 21 schon einer der komplettesten Big Men der Liga. Sein Potenzial schreit nach "Tim Duncan 2.0" – als wäre die erste Version nicht schon bombastisch gewesen!
© getty
16/17
Karl-Anthony Towns (Wolves): KAT ist mit 21 schon einer der komplettesten Big Men der Liga. Sein Potenzial schreit nach "Tim Duncan 2.0" – als wäre die erste Version nicht schon bombastisch gewesen!
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=16.html
Anthony Davis (Pelicans): Der Saisonstart zeigte mal wieder: A.D. vereint Fähigkeiten in sich, die es in dieser Kombination noch nie in der NBA gab. Leider ist sein Team aktuell ein absoluter Trümmerhaufen.
© getty
17/17
Anthony Davis (Pelicans): Der Saisonstart zeigte mal wieder: A.D. vereint Fähigkeiten in sich, die es in dieser Kombination noch nie in der NBA gab. Leider ist sein Team aktuell ein absoluter Trümmerhaufen.
/de/sport/diashows/1611/nba/drummond-davis-towns-turner,seite=17.html
 

Entsprechend musste Rubio erstmals in der Crunchtime gegen die Warriors zuschauen. Stattdessen durfte sich der nominell dritte Point Guard, Tyus Jones, versuchen. Eventuell ein Zeichen für das Ablaufdatum von Rubio in Minnesota? Fakt ist auch, dass mit Rookie Kris Dunn ein weiterer vielversprechender Spieler bereits mit den Hufen schart. Der legt zwar bislang keine imposante Statline auf (3,7 Punkte, 2,8 Assists) und konnte in Rubios Abwesenheit nicht besonders für sich werben, erledigt seinen Job aber dennoch solide.

Gemeinsam mit Zach LaVine, Towns und Wiggins steht er für die Zukunft in Minnesota. Der Medienhype, der angesichts dieser geballten Ladung Talent entstanden war, ist trotz des schwachen Saisonstarts noch nicht ganz verebbt.

Die Vorschusslorbeeren möchte der Coach auch alsbald in Zählbares umwandeln. "Wir möchten nicht mehr lange als das Team mit viel Potenzial gelten", so Thibs: "Unsere Aufgabe ist es, uns stetig zu verbessern und komplett zu werden."

Geduld, Geduld, Geduld

Dass sich die Wolves verbessern werden, daran besetht kein Zweifel. Die Frage ist nur, wann. Die Mixtur aus kommenden Elite-Spielern und einem Elite-Coach bleibt eines der vielversprechendsten Projekte der Liga. Der Hype ist definitiv berechtigt, auch wenn das System noch ein wenig hakt und die Entwicklung langsamer vorangeht als erhofft.

Ein Platz in den Playoffs ist noch lange nicht außer Reichweite, aber die von manchem Beobachter vorausgesagten 50 Siege werden dann doch eher ein Wunschtraum bleiben. Auch in Minneapolis hat man solche Vorhersagen sicher zur Kenntnis genommen - das macht es für das junge Team nicht einfacher.

Entscheidend für den Erfolg wird sein, wie konzentriert und ruhig die Wolves ihre Mission angehen können. Denn angesichts des vorhandenen Potenzials ist der Geduldsfaden des sonst eher beschaulicheren Umfelds nicht wirklich dick. Dabei wäre gerade diese Tugend essenziell für die Weiterententwicklung des Teams.

Schon im 18. Jahrhundert schrieb der deutsche Dichter Gotthold Ephraim Lessing: "Geduld ist die Kunst, die Ungeduld zu verbergen." Vielleicht sollte diesen Spruch mal jemand über die Tür des Target Centers hängen.

Die Minnesota Timberwolves in der Übersicht

Robert Arndt

Diskutieren Drucken Startseite
Trend

Reift Harrison Barnes in Dallas zum All-Star?

Ja
Nein
Frühestens 2017

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.