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Golden State - Atlanta 105:100

Green stoppt Schröder-Show

Dienstag, 29.11.2016 | 07:18 Uhr
Dennis Schröder spielte stark, scheiterte letztlich aber an Draymond Green
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Die Golden State Warriors haben ihre Serie ausgebaut und auch das zwölfte Spiel in Folge gewonnen. Gegen die Atlanta Hawks setzten sich die Dubs allerdings erst nach einem äußerst engen und intensiven Spiel mit 105:100 (BOXSCORE) durch. Dabei bereitete Dennis Schröder den Warriors große Probleme.

Das Duell des besten Offensiv-Teams gegen die beste Verteidigung der Liga hielt, was es versprach. Die Dubs hatten Schwierigkeiten mit der guten Defensive der Hawks und erst in den Schlusssekunden fiel die Entscheidung.

Dennis Schröder zeigte an beiden Enden des Courts ein starkes Spiel und stellte Stephen Curry über einen langen Zeitraum kalt. Offensiv war er der Einzige, der sich gegen die Warriors durchsetzen konnte. Am Ende kam der Braunschweiger auf 24 Punkte (10/20 FG) und 6 Assists.

Auch die zweite Serie der Dubs blieb bestehen: Wenn die Splash-Drillinge Curry, Klay Thompson und Kevin Durant allesamt mehr als 20 Punkte erzielen, gehen sie als Sieger vom Parkett. In diesen Partien stehen sie nun bei einer Bilanz von 8-0.

Die Reaktionen:

Steve Kerr (Coach Warriors): "Das war unglaublich. Ich weiß nicht, ob ich schon jemals so eine Sequenz von einem Spieler gesehen habe. Das war beeindruckend. Draymond kann wirklich jeden Spieler der Liga verteidigen."

Draymond Green (Warriors): "Ich würde nicht unbedingt sagen, dass ich im Hinblick auf den Award als Defensive Player of the Year etwas zu beweisen hatte. Es ist eher, dass die Leute unsere Defense zuletzt unterschätzt haben."

Paul Millsap (Hawks): "Wir haben 100 Punkte erzielt und das ist etwas, das wir länger nicht geschafft haben. Wir haben gegen ein gutes Team gespielt, daher sollten wir auf dem Positiven aufbauen."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Keine Überraschungen bei den Aufstellungen: Die Hawks traten in Oakland mit Schröder, Kyle Korver, Kent Bazemore, Paul Millsap und Dwight Howard an. Steve Kerr setzte auf Curry, Thompson, Durant, Draymond Green und Zaza Pachulia.

1. Viertel: Schröder erzielte die ersten Punkte der Partie und kam richtig gut rein. Drei starke Defensiv-Plays und schnelle 7 Punkte brachten den Hawks die Führung. Die Dubs gingen unheimlich schlampig mit dem Spalding um (5 frühe Turnover), doch nachdem Steve Kerr seinem Team die Leviten gelesen hatte, wurde es besser. Dann kam er, der erste Warriors-Run des Spiels. Hauptverantwortlich war Thompson (11 Punkte). Atlanta blieb dank der Bank um Malcolm Delaney (7 Punkte) aber dran. 29:27 Golden State.

2. Viertel: Die Hawks-Reservisten spielten weiterhin stark und gerade Delaney erarbeitete dem Team viele Möglichkeiten. Beide Mannschaften trafen hochprozentig, auch KD hatte nun seinen Wurf gefunden. Im Setplay war Golden State besser und hatte schon jetzt bei 19 Fieldgoals 15 Vorlagen auf dem Konto, Atlanta machte mehr aus den Fastbreak-Möglichkeiten. Schröder verteidigte stark gegen Curry, zum Ende der ersten Hälfte sammelte der Braunschweiger gegen den MVP zudem einen sehenswerten Block. 53:50 Hawks.

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3. Viertel: Die Defensive bestimmte das Geschehen zum Start der zweiten Hälfte. Erneut war es Schröder, der den Bann für die Hawks brach, auch wenn er inzwischen schon 5 Ballverluste gesammelt hatte. Die Hawks nutzten die Shotclock gut aus und holten sich die Führung mit starkem Einsatz zurück, Durant hatte zuvor kurzzeitig ausgeglichen. Atlanta war auf Zack und ließ keinen weiteren Lauf der Hausherren zu. Immer, wenn es bisher in der Oracle Arena laut wurde, hatten die Hawks eine Antwort. 81:80 Hawks.

4. Viertel: Auf einmal lief es bei den Dubs! 9 schnelle Punkte von KD und Andre Iguodala brachten Golden State in Front, da Atlanta einmal kurz nicht aufmerksam war. Sofort nahm Mike Budenholzer die Auszeit. Schröder kam zurück und gab Atlanta wieder Hoffnung. Kerr zollte dem Spiel des Deutschen Tribut und setzte Thompson auf Dennis an, doch der fand weiterhin die Lücken in der Dubs-D. Allerdings war das Spiel der Hawks nun äußerst berechenbar, das machte es schwieriger für Schröder. Es blieb eng, spannend und hitzig. In der Crunchtime blockte Green erst Schröder, im nächsten Play räumte er Bazemore ab. Das war der Sieg! 105:100 Warriors.

Warriors vs. Hawks: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Draymond Green. Nur 2 von 9 Fieldgoals? Nur 3 Rebounds? Alles egal. Der Abend von Draymond Green war offensiv nicht der beste, die Boards überließ er meist Durant (14 Rebounds). Defensiv war Green aber nicht zu bezwingen und selbst Schröder, der wirklich stark war, hatte nach seinem ersten Drive gegen ihn die Hosen voll. Am Ende stagnierte die Dubs-Offensive, daher musste Green das Spiel eben in der D gewinnen. Gesagt, getan. Ebenfalls stark: Andre Iguodala (+18).

Der Flop des Spiels: Kent Bazemore. Der Flügelspieler der Hawks warf und warf und warf, doch treffen konnte er in Oakland nichts als den Ring. Und dennoch warf er weiter. 4 Treffer bei 15 Versuchen war am Ende die Ausbeute für ihn. Vor allem seine Dreier hätte Atlanta gebraucht - übrigens auch die vom ebenfalls schwachen Kyle Korver (3 Punkte, 1/6 FG, 3 Turnover).

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Das fiel auf:

  • Draymond Green agierte einmal mehr als Quarterback der Warriors. Immer wieder platzierte Steve Kerr seinen Point Forward am Elbow, von dort aus initiierte er die Plays für KD, Thompson und Curry. 7 Assists sammelte er so direkt, dazu kamen etliche dadurch ermöglichte Überzahlsituationen, die Golden State in Punkte ummünzen konnte.
  • Die Hawks spielten über 47 Minuten unheimlich starke Transition-Defense und unterbanden fast jeden Schnellangriff der Warriors. Lange lag Atlanta auch im Fastbreak-Duell vorn, doch in einer Phase kleiner Unaufmerksamkeit gaben sie einige Transition-Punkte ab (19:15 Dubs) - und die Führung aus der Hand.
  • In der Endphase umringten die Hawks KD und Curry mit Verteidigern und ließen sie keinen Wurf mehr nehmen. Da die anderen Warriors nicht trafen und die Ausführung der Plays zu wünschen übrig ließ, blieb das Spiel bis zum Ende eng.
  • Dwight Howard erzielte ein weiteres Double-Double, dabei war er offensiv wenig ins Spiel eingebunden und bekam kaum Touches. Punkte generierte er entweder per Lob-Dunk oder von der Linie. Daher nahm er auch einen Jumper, als er den Spading mal außerhalb der Zone in den Händen hatte. Er hätte es besser nicht getan.

Der Spielplan im Überblick

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