Mittwoch, 12.10.2016

Ex-Coach der Houston Rockets kritisiert James Harden

McHale zweifelt an Harden als PG

Mike D'Antoni hat James Harden eine neue Rolle zugewiesen und will den eigentlichen Shooting Guard fast ausschließlich als Spielmacher einsetzen. Ex-Rockets-Coach Kevin McHale zweifelt daran, dass die Idee funktionieren wird.

"In den meisten Fällen ist man, wer man ist", sagte McHale in einem Conference Call: "Kann man sich ändern und auf einmal ein Spieler sein, der als erste Priorität hat, Bälle zu verteilen? Ich denke nicht. Kevin Garnett war jemand, der immer den Pass spielen wollte. Aber das war er auch schon an seinem ersten Trainingstag mit den Minnesota Timberwolves."

Weiter sagte McHale: "James ist ein Scorer und am Ende des Tages wird er dahin zurückfallen. Er ist zwar ein großartiger Passer und hat gute Übersicht, aber als Basketball-Spieler ist er einfach ein Scorer."

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Auch Grant Hill, der eine Saison in Phoenix unter D'Antoni spielte, sieht keinen großen Unterschied zum letzten Jahr: "Harden will scoren und er ist gut darin. Außerdem hatte er auch im letzten Jahr mehr als 7 Assists pro Spiel. Aber es wird interessant, das Urteil muss erst noch gefällt werden. Seine Stats werden vielleicht sogar noch besser werden als im letzten Jahr. Sein Erfolg wird sich im Teamerfolg messen."

Harden kam vergangene Saison auf eine Touch Rate von 85,1 Prozent. Patrick Beverley, der eigentliche Rockets-Spielmacher lag bei einem Wert von 55,8 Prozent. Bisher hat das Team alle drei Preseason-Spiele gewonnen. Dabei legte der Bart 23,3 Punkte und 12 Assists auf.

James Harden im Steckbrief

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