Freitag, 28.10.2016

NBA-Schlaglichter

Wade triumphiert bei Heim-Debüt in Chicago

Dwyane Wade hat die Chicago Bulls in seinem ersten Spiel zum Sieg geführt. Vor allem am Ende des Spiels zeigte er seine Klasse. Unterdessen haben die San Antonio Spurs einen knappen Sieg aus Sacramento entführt.

Dwyane Wade zeigte in Chicago gleich mal seine Clutchness und ließ die Fans wissen, wer der Chef ist
© Getty
Dwyane Wade zeigte in Chicago gleich mal seine Clutchness und ließ die Fans wissen, wer der Chef ist

Chicago Bulls (1-0) - Boston Celtics (1-1) 114:99 (BOXSCORE)

So kann man mal nach Hause kommen. Nachdem Dwyane Wade von den Fans im United Center frenetisch empfangen wurde, trug er sein neues Team gleich mal zum Sieg. Doch das war gar nicht so einfach.

Im vierten Viertel lagen die Bulls eigentlich schon komfortabel in Führung, doch ein 16:4-Run brachte das Team von Brad Stevens wieder mitten ins Geschehen.

Am Ende hatte Chiacgo das bessere Ende für sich, da Wade nach einem Fehler von Rookie Jaylen Brown seinen vierten von sechs Dreiern reinschraubte und das Spiel entschied. 22 Punkte standen am Ende auf seinem Konto, Taj Gibson steuerte 18 Punkte und 10 Rebounds zum Sieg bei.

Auf Seiten der Celtics, die schon am Abend zuvor im Einsatz waren, waren Isaiah Thomas (25 Punkte, 10/15 FG) und Avery Bradley (16 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists) die besten Akteure. Paul Zipser stand nicht im Kader der Bulls.

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Sacramento Kings (0-1) - San Antonio Spurs (1-0) 92:104 (BOXSCORE)

So war die Eröffnung der neuen Arena nicht geplant. Im ersten Spiel im neuen Golden 1 Center durften die Kings-Fans zwar einen bärenstarken DeMarcus Cousins bestaunen, am Ende aber nicht jubeln.

Boogie rockte mit 37 Punkten und 16 Rebounds, doch da San Antonio in der zweiten Hälfte die Defense anzog, entkam das Team von Gregg Popovich mit dem Sieg aus Kalifornien.

Dabei hatte Sacramento den Gästen lange die Sitrn geboten und sogar geführt. Erst ein 16:2-Run im dritten Viertel brachte die Spurs auf die Siegerstraße. Cousins antwortete noch einmal, doch am Ende ging den Kings die Luft aus.

Kawhi Leonard zeigte sein zweites MVP-würdiges Spiel und legte 30 Punkte (11/21 FG), 3 Rebounds, 5 Assists und 5 Steals auf, während Tony Parker (4 Punkte, 0/6 FG) enttäuschte. LaMarcus Aldridge kam auf 16 Zähler.

Neben Cousins kamen bei den Kings lediglich Rudy Gay (17 Punkte, 3/10 FG) und Ben McLemore (10 Punkte, 3/4 FG) auf eine zweistellige Punkteausbeute.

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