Mittwoch, 05.10.2016

Preseason-Schlaglichter

Durants Dubs fegen Clippers weg

Die Golden State Warriors haben die Los Angeles Clippers vom Court geputzt, Kevin Durant setzte dabei eine erste echte Duftmarke. Philly feierte im ersten Spiel den ersten Sieg, Hassan Whiteside glänzt beim Erfolg der Miami Heat. James Harden verdirbt das Debüt von Knicks-Neuzugang Derrick Rose.

Kevin Durant überzeugt in seinem ersten Spiel vor heimischem Publikum
© getty
Kevin Durant überzeugt in seinem ersten Spiel vor heimischem Publikum

Philadelphia 76ers (1-0) - Boston Celtics (0-1) 92:89 (BOXSCORE)

Punkte: Brandon Paul (15) - Terry Rozier (12)

Rebounds: Robert Covington (7) - Al Horford (8)

Assists: Sergio Rodriguez (6) - Avery Bradley (6)

Erstes Spiel für die Sixers - erster Sieg! Das geht ja gut los für die Truppe von Brett Brown. Also eigentlich ging es nicht gut los, denn Boston kontrollierte das Spiel in den ersten drei Vierteln. Doch dann übernahmen die Bankspieler von Philly (66 Punkte) und drehten den Spieß um.

Deutlich wichtiger für die Fans aus der Stadt der brüderlichen Liebe wird aber das Debüt von Joel Embiid im Sixers-Trikot gewesen sein. Der Center legte in 13 Minuten (alle in der ersten Hälfte) 6 Punkte, 4 Rebounds, 2 Blocks und 2 Turnover auf. Auch Dario Saric stand zum ersten Mal in der NBA auf dem Court und debütierte als Power Forward an der Seite von Embiid (10 Punkte, 6 Rebounds, 2 Assists, 4 Turnover). Jahlil Okafor (Knieprobleme) kam nicht zum Einsatz.

Den entscheidenden Lauf zauberten die Sixers Ende des dritten und Anfang des vierten Viertels aufs Parkett. Angeführt von Brandon Paul (15 Punkte) legte Philly einen 18:0-Run hin, den Boston nicht mehr kontern konnte. Für die Celtics, die nur 27 Prozent von Downtown trafen, kam Al Horford in seinem ersten Spiel in Grün auf 8 Punkte und 8 Rebounds (15 Minuten).

Washington Wizards (0-1) - Miami Heat (1-0) 95:106 (BOXSCORE)

Punkte: Kelly Oubre Jr. (16) - Hassan Whiteside (20)

Rebounds: Marcin Gortat (6) . Hassan Whiteside (13)

Assists: Tomas Satoransky (6) - Dion Waiters (8)

Vier Jahre, 98 Millionen Dollar. Hassan Whiteside war in der Offseason kräftig entlohnt worden, jetzt war es Zeit, Taten folgen zu lassen. Nach dem Abgang von Dwyane Wade und dem endgültigen Aus von Chris Bosh hat Whiteside in Miami die Hosen an und zeigte das gleich mal auf dem Court. 20 Punkte, 13 Rebounds und 3 Blocks seine Statline in 23(!) Minuten.

In der Zeit, in der Whiteside auf dem Court stand, erzielten die Heat 19 Punkte mehr als Washington. Das reichte, um den Sieg zu sichern. Neben dem Center überzeugte auch Neuzugang Dion Waiters mit 12 Punkten und 8 Assists.

Auf Seiten der Wizards, die ohne John Wall, Ian Mahinmi und Marcus Thornton antraten, erhielt Rookie Tomas Satoransky die meisten Minuten. Er konnte seine NBA-Qualität durchaus unter Beweis stellen (8 Punkte, 5 Rebounds, 6 Assists) und machte einige gute Plays.

New Orleans Pelicans (1-1) - Indiana Pacers (1-0) 96:113 (BOXSCORE)

Punkte: Buddy Hield (18) - Al Jefferson (14)

Rebounds: Alexis Ajinca (8) - Thaddeus Young (10)

Assists: Tim Frazier (7) - Lavoy Allen (4)

Buddy Hield tat, was er am besten kann. Er scorte. Im zweiten Spiel in Folge zeigte der Rookie-Guard schon gute Form und schenkte den Pacers 18 Punkte ein. Genug war das allerdings trotzdem nicht, da die Inside Defense der Pels quasi nicht existent war. 58:28 dominierte Indiana New Orleans in der Zone.

"Wir müssen besser darin sein, uns zu helfen", so Anthony Davis: "Aber dafür ist die Preseason ja da. Es ist erst unser zweites Spiel, daher ist es klar, dass es ein paar Missverständnisse gibt. Wir haben es nicht gut gemacht, aber wir kriegen das schon hin."

Davis selbst erwischte einen schwarzen Abend (3/13 FG), Lance Stephenson brachte in 22 Minuten auch nur wenig Zählbares zustande (4 Punkte, 0/2 FG), 4 Rebounds, 3 Assists).

Paul George erging es auf der Gegenseite nicht wirklich besser (2/9 FG), auch Jeff Teague haderte in seinem Indy-Debüt mit dem Wurf (5/14 FG). Al Jefferson (14 Punktel, 5 Rebounds) und Georges Niang (12 Punkte, 8 Rebounds) haben sich hingegen eine positive Erwähnung verdient.

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