Sonntag, 30.10.2016

Los Angeles Clippers – Utah Jazz im LIVESTREAM

Mit neuer Tiefe gegen den Jazz-Mob

Die Los Angeles Clippers sind gut aus den Startlöchern gekommen und müssen sich nun mit den Utah Jazz auseinandersetzen (21.30 Uhr im LIVESTREAM und auf DAZN). Dabei wollen sie wieder auf ihre neue Tugend zurückgreifen. Die Jazz müssen sich noch eingrooven.

Seit nunmehr fünf Jahren jagen die Los Angeles Clippers mit ihrer Big Three um Chris Paul, Blake Griffin und DeAndre Jordan einer Meisterschaft hinterher. Für den Status eines Top-Contenders hat es allerdings nie gereicht - genauso wenig wie für einen Einzug in die Western Conference Finals.

Im kommenden Jahr werden Griffin und CP3 Free Agents. Deshalb läuft derzeit der vermutlich letzte Clippers-Run mit diesem Spieler-Kern, der im Vergleich zur letzten Saison nur punktuell verstärkt beziehungsweise vertieft wurde.

Und genau das könnte den Unterschied machen. Noch nie war das Team so tief besetzt wie aktuell, noch nie hatte Head Coach Doc Rivers so viele Optionen. Großen Anteil daran hat Marrese Speights, der ausgerechnet vom großen Rivalen aus Golden State kam und beim Auftakt-Sieg der Clippers gegen die Trail Blazers seinem einstigen Status als "Splash Cousin" alle Ehre machte.

"Werden gefährlich sein"

"Wir haben ein sehr tiefes Team. Wir werden dieses Jahr sehr gefährlich sein. Denn wenn die Starter eine Pause brauchen sind wir (die Second Unit, Anm. d.Red.) zur Stelle", erklärte Speights der Los Angeles Times.

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Sein "Team" hatte die Portland-Bank mit 45:20 Punkten an die Wand gespielt. Wichtig: Seit neustem liegt die nahezu gesamte Last des Bank-Scorings nicht mehr auf den Schultern des alternden Jamal Crawford, der in den vergangenen Saisons oft Hero Ball spielen musste.

Auch Superstar Griffin ist von seinen Backups angetan: "Sie machen einen großartigen Job. Unsere Bank ist talentierter als die meisten in der Liga. Das müssen wir zu unserem Vorteil nutzen."

Am Sonntagabend treffen sie auf die Utah Jazz (21.30 Uhr im LIVESTREAM) und damit auf ein Team, das traditionell sehr ausgeglichen agiert. Das junge Team ist ebenfalls breit aufgestellt und wurde mit Veteranen wie Boris Diaw, Joe Johnson und George Hill garniert, die schon viele Playoff-Jahre auf dem Buckel haben.

Favors ist zurück

Nach einer Niederlage zum Auftakt gegen Portland folgte der erste Saisonsieg gegen die L.A. Lakers, der vor allem das defensive Potential des Teams von Head Coach Quin Snyder untermalte. Offensiv lief es dagegen noch nicht sehr rund. Denn: "Es wird Zeit brauchen, bis wir uns alle aneinander gewöhnt haben. Dann bin ich mir sicher, dass unsere Plays lockerer von der Hand gehen", so Neuzugang Hill zum Salt Lake Tribune

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Grund zur Freude bereitet Derick Favors, der gegen die Lakers frisch von einer Knieverletzung zurück kam und mit 15 Punkten und 11 Rebounds mit einem Double-Double glänzte. "Ich bin einfach glücklich, wieder spielen zu können", so der Big Man nach dem Spiel.

"Er hat ein sehr entschlossenes Spiel gemacht", zeigt sich auch Coach Snyder zufrieden. "Man hat in ihm einen Willen gesehen, der auf all die Arbeit zurück zu führen ist, die er in den vergangenen Monaten in ein Comeback gesteckt hat."

Ganz so weit ist Gordon Hayward derweil noch nicht. Seine Knieverletzung zwingt den Star der Jazz nach wie vor zum Zuschauen. Um gegen die Clips zu bestehen, muss Utah also mehr denn je auf Team-Basketball setzen.

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