Suche...

"Reggaeton-Sänger" oder "Crackhead"?

Freitag, 02.09.2016 | 11:57 Uhr
Evan Fournier ist mit seinem Aussehen bei 2k unzufrieden
Advertisement
NBA
76ers @ Timberwolves
NBA
Thunder @ Pacers
NBA
Lakers @ Cavaliers
NBA
Spurs @ Rockets
NBA
Jazz @ Cavaliers
NBA
Kings @ Raptors
NBA
Warriors @ Lakers
NBA
Cavaliers @ Bucks
NBA
Lakers @ Rockets
NBA
Celtics @ Knicks
NBA
Lakers @ Warriors
NBA
Mavericks @ Hawks
NBA
76ers @ Knicks
NBA
Cavaliers @ Warriors
NBA
Wizards @ Celtics

Die NBA-Spieler sind empört über ihre 2K-Ratings - oder über ihren "Look". Evan Fournier wird mit seinem Gemecker zum Glück erhört. Und: Ty Lawson begibt sich in die Höhle des Vlade, während Ohio LeBron auf eine kuriose Weise ehrt. Thank God it's Friday!

Rating der Woche

Der 16. September markiert einen wichtigen Tag für Zocker: An diesem Tag erscheint NBA 2K17 offiziell und fortan hat der gemeine NBA-Fan endlich wieder etwas zu tun, wofür er nicht das Haus verlassen muss. Pokemon? Please.

Vieles ist aber natürlich auch jetzt schon durchgesickert und wie üblich stören sich einige Spieler an ihren Ratings, ihrem Aussehen oder der Beschaffenheit ihrer Tattoos. Social Media bietet den Unzufriedenen dankenswerterweise eine Möglichkeit, ihrem Ärger Luft zu machen.

Isaiah Thomas (85) etwa meckerte, er solle "mindestens 88 Punkte" haben, Brandon Jennings (75) störte sich daran, dass Jared Dudley (76) einen höheren Wert hatte. Und Andrew Wiggins? Angesprochen auf sein Rating (82) verkündete der Kanadier: "Deswegen zocke ich nur Call of Duty." Auch eine Maßnahme.

Die beste Reaktion auf seinen Charakter lieferte allerdings Magic-Guard Evan Fournier, dessen virtueller Spieler in der Tat nicht im Geringsten zu ihm passte. Unter anderem startete er ein Voting mit der Frage, was für ein Charakter das sei, und stellte unter anderem "Reggaeton-Sänger" und "Crackhead" zur Wahl ("Crackhead" gewann deutlich). Zudem versuchte er es mit einem miesen Trick.

Fournier bot den 2K-Entwicklern an, sich mit Hilfe seines Nachnamens bei Google Inspiration zu suchen. Hoffentlich hat das niemand getan! Fournier trägt den Namen "Never Google" nicht zu Unrecht... Immerhin: Mittlerweile wurde das Spielerprofil aktualisiert, Fournier sieht nicht mehr aus, als wäre er auf Drogen.

Traumpaar der Woche

A propos Drogen...

Eigentlich könnte es alles so einfach sein. Die Kings brauchten einen Point Guard - denn wer nur mit Darren Collison in die Saison geht, kann das mit dem Aufbau auch eigentlich gleich lassen. Praktisch: Ty Lawson brauchte ein Team, das ihm nochmal eine Chance gibt, nachdem er in der Free Agency bis dahin leer ausgegangen war.

Wie gesagt: Eigentlich passt das wie Arsch auf Eimer. Aber dann erinnert man sich daran, was für einen Absturz Lawson in den letzten circa eineinhalb Jahren erlebt hat - mehrfach Alkohol am Steuer, besoffen beim Training, Videos beim Rauchen von was auch immer - und was für einen Ruf die Kings genießen.

Die Kings verschleißen pro Saison 2-3 Head Coaches, stellen ihr Team nach dem alten Schulbasketball-Prinzip ("Der Lange spielt bei uns!") auf und produzieren mehr Drama als die Botox-Bomber von "Desperate Housewives". Ausgerechnet dort soll Lawson seine Karriere wieder in den Griff bekommen?

Wir wünschen alles Gute, sind uns aber doch nicht ganz so sicher, dass diese "Ehe" gut funktionieren kann. Dafür bringen vermutlich beide Parteien zu viel Gepäck mit. Immerhin: Wenn es spielerisch nichts wird, kann Lawson sich wenigstens ein paar Kippen bei GM Vlade Divac schnorren.

Stichelei der Woche

Nachdem sein einstmals bester Buddy Kevin Durant ihn "verlassen" hat, hat sich Russell Westbrook im Sommer eigentlich ziemlich ruhig verhalten. Wochenlang hörte man überhaupt keine Reaktion, dann tauchte ein kurzes Video auf, bei dem er auf die KD-Frage einfach nur lachte wie ein sympathischer Irrer. Dann verlängerte er seinen Vertrag in OKC. Alles gut bis hierhin.

Und eigentlich ist auch jetzt noch alles gut, auch wenn vor ein paar Tagen ein neuer Westbrook-Werbe-Clip von Air Jordan veröffentlicht wurde. Darin enthalten ist die Botschaft: "Einige rennen weg, andere bauen sich eine Startbahn" (Zugegeben: "Some run, some build runways" klingt deutlich besser).

Ein Schelm, wer darin einen subtilen Diss in Richtung der Durantula vermutete. "Ein Schlag ins Gesicht!", schrie der allseits (un-)beliebte ESPN-Marktschreier Stephen A. Smith und forderte gewissermaßen einen Gegenschlag von Durant. Wir hätten nichts dagegen. Selbst so ein Mini/Nicht-Drama hält uns im NBA-losen Sommer bei der Stange.

Tribut der Woche

Eins ist klar: In Ohio lieben die Leute LeBron James. Also, wenn sie nicht gerade seine Trikots verbrennen. In dieser Woche hat sich diese Liebe auf eine ziemlich spezielle Weise ausgedrückt.

In der Nähe von Brunswick, Ohio wurden mehrere Muster in ein riesiges Maisfeld gemäht, die von nun an als Irrgarten besucht werden können. Auf einem steht "Believeland", auf einem ist die Larry O'Brien Trophy zu sehen und in der Mitte befindet sich das Emblem von LeBron mit dem Schriftzug "Homegrown Hero".

"Der positive Einfluss vom Titel auf die ganze Region war unglaublich", erklärte Greg Clement, der Besitzer der Labyrinthe. "Meine drei Söhne haben alle direkt an LeBron und die Cavs gedacht, als es darum ging, was für ein Muster wir in diesem Jahr verwenden wollen."

Eine schöne Geste, mit Sicherheit. Aber wir haben als Kinder oft genug X-Faktor oder Akte X gesehen, um zu wissen, dass vermutlich noch mehr dahinter steckt. Und zwar Schutz für Brunswick. Das nächste UFO fliegt garantiert sofort wieder nach Hause, wenn die darin sitzenden Aliens "LeBron" googlen und mit seinem Block gegen Iguodala konfrontiert werden. #Facts

Und sonst so?

Steven Adams und Andre Roberson touren derzeit durch Neuseeland, wo sie gemeinsam Basketball-Camps für Jugendliche veranstalten. Auf dem Weg dahin singen sie im Auto Backstreet Boys ("I want it that way"). Keine Pointe.

Jonas Jerebko von den Celtics hat sein Hobby zum Beruf gemacht - und dabei ist nicht die Rede von Basketball. Der Schwede hat die Rechte an der Renegades-Franchise im eSport-Bereich erworben. Kernpunkte: Counter-Strike, Call of Duty und League of Legends. Lol.

Ben McLemore von den Kings hat Social Media ausnahmsweise mal für etwas Sinnvolles genutzt. Als sein Hund (namens "Rolex", I shit you not) davonlief, hat er die Stadt Sacramento prompt bei Twitter um Hilfe gebeten - und wenig später war der Hund zurück bei seinem Herrchen. Da soll noch einer sagen, in Sacramento würde nie etwas funktionieren! Ty Lawson gefällt das.

Alle Spieler von A-Z

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung