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NBA-Wochenrückblick: Thank God it's Friday

Intrigant, egoman, skandalös - Spurs!

Freitag, 12.08.2016 | 15:29 Uhr
Duncan stellt Parker an den Pranger, Popovich lacht ihn aus. Typisch Spurs!
© getty
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Whistleblower Jackson bringt auf den Punkt, was wir schon lange wissen: Bei den Spurs brennt der Baum! Bei Olympia dagegen schlägt sich Andrew Bogut mit den nächsten Tücken des Alltags herum, während Coach K einfach nicht akzeptieren will, dass er jetzt auf einem dicken Schiff lebt. Thank God it's Friday!

Bogut der Woche

Man muss ihn ja jetzt schon lieb haben, den Mavs-Neuzugang aus Down Under. Als großes, gut gelauntes Unikum macht Andrew Bogut Olympia unsicher und per Twitter kann die Welt verfolgen, was der Center in Rio so treibt. Nachdem er den Betten-Skandal im olympischen Dorf eigenhändig beseitigte (wir berichteten!), wurde dem Australier das Leben seitens des IOC gleich erneut schwer gemacht.

Nach dem Sieg der Australier gegen Frankreich wurde Bogut zur Dopingprobe bestellt. Sein persönlicher Wachhund tauchte bereits direkt nach Spielende auf, während der Aussie gerade noch Interviews gab. Bogut nahm's locker und sprach den Dopingprobenbeauftragten (was ein Wort) gleich an: "Was geht, Mann? Du schaust mir also gleich beim Pinkeln zu? Das bist du?"

Ob russische Atleten dieser Tage auch dermaßen locker auf Dopingkontrollen reagieren, konnten wir trotz intensiver Recherche nicht herausfinden. Dafür wissen wir dank Andrew Bogut nun aber auch, wie viele Lagen das Toilettenpapier in Rio hat.

Naja, zumindest so ungefähr...

Whistleblower der Woche

Mon Dieu! Da muss sich Tony Parker schon mit aller Mühe durch das olympische Turnier kämpfen und von Andrew Boguts Australiern herspielen lassen, da setzt es gleich auch noch einen gemeinen Seitenangriff aus den Staaten. Als "Doppelagent" wird der Franzose von Stephen Jackson bezeichnet. In der Schauspielwelt seiner Ex-Frau Eva Longoria ist das ja durchaus ein Kompliment, doch in der Basketballwelt ist das alles weniger nett.

So meinte Jackson in einem Interview bei ESPN, dass Parker selbstsüchtig sei und das Playoff-Aus der Spurs anno 2012 verschuldet hat, weil er in Spiel 6 gegen die Thunder plötzlich einen auf Held machen wollte und aufgehört hätte, Team-Basketball zu spielen, obwohl Jackson und Leonard viel besser gespielt hätten. Coach Popovich hat Jacksons Meinung nach dem Spiel angeblich bestätigt.

Seien wir mal ehrlich: Das alles klingt doch höchst plausibel und es ist ein weiteres Kapitel in der Skandal-Saga der Spurs. Diese Story passt einfach zu den Texanern, diesem Haufen von zerstrittenen Egomanen und ihrem zwielichtigen Anführer an der Spitze. Und dann dem eigenen Superstar nach dem Spiel in den Rücken fallen? Das hört sich auch nach einem typischen Move von Gregg Popovich an, diesem mediengeilen Bock!

Wenn man dann auch noch auf die Zahlen von besagtem Spiel sechs schaut, wird alles noch klarer. Gerade einmal 29 Punkte und magere 12 Assists hat TP da aufgelegt, von den letzten fünf Würfen des Spiels tatsächlich auch noch einen einzigen selbst genommen! Indiskutabel. Vielleicht sollten die Spurs mal versuchen, Jackson diese Saison zurückzuholen und sich von Parker zu trennen. Wie passend, dass Captain Jack gerade jetzt ein Comeback anpeilt.

Menü der Woche

Hakeem Olajuwon hat ja nicht gerade wenig erreicht in seiner Karriere. The Dream hat von Jordan bis Kobe alles weggeblockt, was sich ihm in den Weg gestellt hat, den Dream Shake beim Patentamt angemeldet und die Rockets ganz ohne Monsterbart zum zweifachen NBA-Champ gemacht. Sein wohl größter Erfolg kam aber erst jetzt ans Licht.

Am Anfang seiner illustren Karriere hat der Center wohl bei einem Werbespot für die Fast-Food-Kette mit dem großen M mehr als 100 Chicken McNuggets verdrückt. Für die Fernsehwerbung sollte er einen Dunk darstellen, indem er das kleine Hähnchen-Nugget mit seiner Hand gewaltsam in den Mund stopft. Hakeem musste das ganze aber über hundert Mal wiederholen, bis der richtige Spot gefunden war. Schon da gibt es schönere Vorstellungen.

Man könnte jetzt denken, er hätte das Ding nach jedem Spot ausgespuckt und wiederverwendet, doch Hakeem aß jedes Nugget auf. Bereits nach wenigen Aufnahmen waren die Produzenten ein wenig besorgt um die Gesundheit ihres Models und fragten Olajuwon, ob der nicht lieber einen nicht-essbaren Ersatz hätte. The Dream verneinte mit den Worten: "Nein danke. Ich mag die Dinger, lass uns weiter machen." Ein wahrer Held.

Im Sinne der Moral müssen wir an dieser Stelle aber allen Kinder und Menschen, die ein wenig auf ihre Gesundheit achten, klar sagen: Nicht nachmachen, auch wenn McDonalds demnächst mit dem Olajuwon-Menü (100 Chicken McNuggets und ein Dream Shake) wirbt!

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