NBA-Wochenrückblick: Thank God it's Friday

"Nicht mal richtig pennen kann man hier"

Freitag, 05.08.2016 | 14:34 Uhr
Andrew Bogut sucht in Rio noch die richtige Schlafposition
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Andrew Bogut sollte sich eigentlich über Rio freuen, kämpft aber stattdessen mit viel zu kleinen Betten und sonstigen Lappalien. Team USA hätte mit seinem Kreuzfahrtschiff die Lösung. Dirk Nowtzki und Mark Cuban verhandeln verkehrt herum und sind auch ansonsten gewohnt nett zueinander. LeBron James ist doch nicht geizig und bestellt eine Riesenpizza. Carmelo Anthony ist von seinen kindischen Mitspielern genervt. Thank God it's Friday!

Viel zu großer Typ der Woche:

Die Olympischen Spiele: Das höchste aller Ziele für jeden Sportler dieser Welt. Zwei Wochen lang Dauerparty im olympischen Dorf, Abhängen mit den Buddys, neue Bekanntschaften machen. Und dann auch noch in Rio: Sommer, Sonne, Strand und Samba - es gibt doch nichts schöneres, oder?

Nun. Wenn du Andrew Bogut heißt, australischer NBA-Star und blöderweise 2,13 Meter groß bist - dann ist das alles nicht so einfach. Da wäre zum Beispiel die Sache mit dem Schlaf. Den brauchen nämlich auch Sportler. Was wiederum heißt, dass ein Bett nicht verkehrt wäre. Am besten dann auch noch eins, in das man reinpasst. Was mit Bogut'schen Körpermaßen natürlich nicht so einfach ist: "Die vom IOC glauben wohl, dass manche Athleten im Stehen schlafen", äußerte sich der Neu-Maverick zu den viel zu kleinen Schlafstätten in seiner Butze.

Doch das war noch nicht alles. Bogut ist nicht der erste Teilnehmer, der sich über die Zustände echauffiert: So gab es schon Beschwerden über Wasser-Lecks, Gas-Lecks, offene Stromkabel und viele weitere nicht so richtig glamourös-luxuriöse Dinge. Wer aber glaubt, der Center würde den Kopf in den Sand stecken, der irrt: Eigenständig, wie er nun einmal ist, schritt der Champion von 2015 selbst zur Tat und knöpfte auf höchst professionelle Weise einen Duschvorhang zusammen, "damit nicht alles unter Wasser steht, wenn man duscht."

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Der Mann ist also ein Vorbild in Sachen Eigeninitiative. Wenn er da aber keinen Bock mehr drauf hat, hier ein Tipp: Einfach die Ex-Kollegen Draymond Green oder Klay Thompson anrufen. Die haben mit dem Team USA nämlich eine eigene Lösung gefunden: Ein Kreuzfahrtschiff zum drauf Wohnen. Wer hat, der hat!

Verdrehte Verhandlung der Woche

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben ein besonderes Verhältnis zueinander, so viel steht fest. Nowitzki und das liebe Geld haben ebenfalls ein besonderes Verhältnis: Es ist dem Deutschen einfach nicht so wichtig wie manch anderem NBA-Star. Wie passt es da zusammen, dass das "7 Foot Schnitzel" mit seinen inzwischen 38 Lenzen so viel Gehalt bekommt, wie nie zuvor? Ganz einfach: Es wurde ihm aufgezwungen.

Das verriet kürzlich Mark Cuban: "Dirk war nicht einmal in den USA, als die Free Agency begonnen hat. Er wollte einen viel tieferen Betrag haben. Aber ich habe gesagt, dass wir mehr zahlen können."

Bleibt die Frage: Wie darf man sich ein Gespräch zwischen Dirk und Cuban vorstellen? Vielleicht so:

- "Hey, Dirk!"

- "Hi, Mark!"

- "Ich habe hier einen neuen Vertrag für dich. Zwei Jahre, 30 Millionen pro Saison, unterschreib' mal kurz!"

- "Spinnst du? Ich will höchstens 10 Millionen!"

- "Niemals! Unter 27 geht gar nichts!"

- "Ha! 8 Millionen! Was sagst du jetzt?"

- "25 Millionen! Das ist mein letztes Wort! Wenn du ablehnst, geb' ich die Kohle für Eric Dampier und JaVale McGee aus!"

- "Du hast gewonnen. 25."

Auch darüber hinaus können es die beiden nicht lassen, in bester Ernie-und-Bert-Manier spaßeshalber aufeinander rumzuhacken. Vor einer Woche Woche feierte Cuban seinen 58. Geburtstag - zu dem natürlich auch der Dirkster herzlichst via Twitter gratulierte: "Für deine 70 Jahre siehst du großartig aus!"

Genervter Passagier der Woche

Wer kennt das nicht? Man hat einen stressigen Arbeitstag hinter sich, fährt mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln nach Hause und will nochmal kurz die Äuglein zu machen. Man lehnt den Kopf zurück, verabschiedet sich langsam ins Reich der Träume ... und dann erwacht die Rasselbande um einen herum und kommt auf die Idee, ein wenig Party zu machen.

Carmelo Anthony weiß seit neuestem definitiv, wovon die Rede ist. Zwar ist der Luxus-Flieger vom Team USA nicht unbedingt ein öffentliches Verkehrsmittel und seine Mitspieler sind keine angetrunkene Rasselbande - aber trotzdem. Aufgeputscht von einer lupenreinen Vorbereitung ohne Niederlage stimmten Kyrie Irving, Jimmy Butler und Co. ein schönes Lied an, was die restliche Prominenz im Flieger durchaus erheiterte. Kevin Durant schlich in seiner Schlafdecke durch den Gang, Irving klimperte auf seinem virtuellen Piano herum und der Rest machte davon fleißig Videos.

So auch DeMar DeRozan. Er fing das fröhliche Geschehen perfekt auf, hatte am Ende in bester Christopher-Nolan-Manier aber noch einen Plot-Twist zu bieten - indem er sein Objektiv auf seinen Sitznachbarn Melo richtete. Dessen Kopf lehnte mit übergestülpter Kapuze gegen die Bordwand, und das einzige, was er sich abverlangen konnte, war ein genervtes Augenrollen.

Anthony erweckte den Eindruck, als hätte er gerade eine DVD zu Weihnachten bekommen, die er schon hat - und fragte sich wohl, wo zur Hölle er eigentlich gelandet ist. Da will man als Anführer nach Rio fahren und bekommt es mit so einem Haufen Kindsköpfen zu tun.

Der New Yorker kann einem wirklich leid tun. Gerüchten zufolge ist Melo übrigens Sicherheits-Beauftragter auf dem US-Kreuzfahrtschiff und versucht seit Stunden, ein Bälle-Bad- und Pool-Verbot für Klay Thompson durchzusetzen.

Pizza-Bestellung der Woche

Für fast jeden Menschen auf diesem Planeten kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem er einsehen muss: Ich habe mich geirrt. Das gilt auch für den Autor dieser Zeilen, der vor ein paar Wochen keinem Geringeren als LeBron James vorwarf, geizig zu sein. Diese Unterstellung basierte auf einer Aussage von Dwyane Wade, dass der König kein mobiles Datenvolumen, sondern ausschließlich WLAN-Netze benutzen würde.

Bleibt die Frage: Warum muss der besagte Autor seinen Vorwurf zurücknehmen? Nun: LeBron hat eine Pizza bestellt. Und was für eine! Ganze 19 Zutaten knallte sich der König auf seinen Basis-Belag: Darunter gegrilltes Hühnchen, Mettbälle, Bananen-Scheiben, Knoblauch, Oliven, Spinat und verschiedenste Saucen. Was für eine Kombination!

Doch damit nicht genug: Einen Salat fügte er auch noch seinem Einkaufswagen hinzu, selbstverständlich mit Extra-Chicken on top. Da soll noch einer sagen, dieser Mann sei geizig! Allerdings äußerte sich der Champion auf Facebook selbst etwas skeptisch gegenüber seiner Monster-Pizza und hinterfragte den Geschmack des belegten Gebäcks.

Ein Vorschlag: Vielleicht nächstes Mal die 19 Zutaten auf sechs verschiedene Pizzen verteilen? Dann hat man mehr davon, zudem dürfte der Pizzabäcker sich über etwas mehr Spielraum freuen. "Bestellt nie etwas, wenn ihr richtig hungrig seid", teilte LeBron seinen Jüngern mit. Aber ... ist das nicht der eigentliche Sinn einer Bestellung?

Und sonst so?

Aufgrund des ansteigenden Salary Caps ist es kein Wunder, dass der ein oder andere Ex-Spieler mit einem Comeback liebäugelt. Schließlich schadet es doch nicht, sich für das ein oder andere Milliönchen irgendwo auf die Bank zu setzen, oder? Das sieht zum Beispiel der 38-jährige Stephen Jackson so, der via Instagram sein baldiges Comeback ankündigte. Aus gutem Grund: Er lief in seiner Karriere erst für acht verschiedene Teams auf. Fehlen also noch 22, um alle mal ausprobiert zu haben.

Auch Derek Fisher machte mit einem Video (#Imnotdoneyet) auf sich aufmerksam. Das Problem: Der Mann ist 41 - und bewegte sich in seinem Bewerbungsvideo auch wie ein 41-Jähriger. Zu guter Letzt erklärte auch noch Ron Artest a.k.a. Metta World Peace a.k.a. The Panda's Friend gegenüber Yahoo Sports, dass er es noch drauf habe - Gerüchten zu Folge schläft ein gewisser James Harden seitdem nicht mehr ganz so gut.

Nicht ganz so alt, dafür aber immer noch vertragslos, ist derweil Champion J.R. Smith, der sich mit seiner Free-Agent-Entscheidung ziemlich viel Zeit lässt. Dafür gibt es andere Infos über den Oben-Ohne-Befürworter: Er habe seit der Championship ca. 25.000 Dollar für Champagner ausgegeben. Man muss halt Prioritäten setzen!

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