NBA

Nicht schlecht für einen 40-Jährigen

Na, wer hätte Richard Hamilton ohne seine Zorro-Maske erkannt? Ehrlich sein!
© getty
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Diva der Woche

Seitdem Dwight Howard bei den Hawks unterschrieben hat, macht der Center permanent die Runde bei allen möglichen Medien und plaudert dabei aus dem Nähkästchen. Über seine Beziehung mit James Harden, seinen Ruf als "Krebsgeschwür" und als "Diva" und seinen Neuanfang.

Natürlich auch über seine neue Nummer 8, die uns ein Stück weit Schwierigkeiten bereitet. "D12" war so schön einfach, wie machen wir es jetzt? "D8" sieht nicht gut aus. Vielleicht "D-Weight"? Aber nicht, dass sich Dwyane Wade dann Tantiemen fordert... egal. Es gibt wichtigere Themen.

Über Dwights Aussage, er sei keine Diva, sparen wir uns aus Platzgründen an dieser Stelle den Kommentar. Seine (regelmäßige) Beschwerde, dass er in Houston nicht genug Touches im Post und direkt in der Zone bekommen habe, möchten wir aber doch kurz eingehen. Schließlich wird dies ab der kommenden Saison ja auch für Dennis Schröder eine Rolle spielen.

#DS17 sollte sich dabei folgendes merken: 8,4 Touches im Post pro Spiel sind Dwight NICHT genug, selbst wenn er die Liga damit vergangene Saison angeführt hat. 6,8 Ballbesitze direkt in der Zone sind ebenfalls nicht genug, auch wenn das der zweithöchste Wert der Liga war. Klar soweit?

Wir haben daher eine Faustregel für Schröder: Wenn er mit Dwight koexistieren will, muss er ihm einfach nur in jedem Angriff mindestens einmal den Ball geben. Dann wird er sich vermutlich nicht beschweren. Wobei, sicher sein kann man sich bei ihm ja nie...

Braver Sohn der Woche

Hassan Whiteside hat derartige Probleme schon lange nicht mehr, der Heat-Center hat sich schließlich direkt zu Beginn der Free Agency mit Miami auf einen Maximalvertrag geeinigt und seinen Snapchat-Kanal kurzfristig zur Party-Zentrale gemacht. Na gut, eigentlich ist er nur zum Sound von Will Smith' "Miami" gelangweilt durch ein schäbiges Hotelzimmer geschlendert.

Nach Eigenaussage ist die Zeit seitdem allerdings auch nicht viel spannender verlaufen. Zu Jason Lieser (Palm Beach Post) sagte Whiteside, er habe seinen 98-Millionen-Dollar-Vertrag nur mit einem Gang in den Zoo gefeiert. Er wolle seiner Mutter allerdings noch ein Haus kaufen.

Das ist brav, keine Frage. Aber irgendwie auch enttäuschend. Hätte Whiteside den Zoo nicht wenigstens kaufen können? Gilbert Arenas hat seine Wohnung nach seinem ersten fetten Zahltag damals zu einem riesigen Haifischbecken (ernsthaft!) umfunktioniert und ist selbst bei einem Kumpel eingezogen. Leider gab es damals noch kein Snapchat. Das nennt man eine verpasste Chance, Hassan. Von dir hatten wir uns mehr erhofft.

40-Jähriger der Woche

Dass Mark Cuban immer mal für einen flotten Spruch gut ist, ist keine Neuigkeit mehr. Und auch das Thema "Thon Maker Geburtsdatum" gibt es jetzt schon etwas länger. Wen wundert es da, dass die Zusammenführung beider Aspekte ein Highlight der Woche produzieren würde?

Im Lauf der Woche spielten Makers Bucks gegen Cubans Mavericks in der Summer League und der Mavs-Besitzer gab während des Spiels bei ESPN ein Live-Interview. Als Maker währenddessen einen Stepback-Dreier traf, zeigte sich Cubes prompt beeindruckt: "Für einen 40-Jährigen kann er immer noch ziemlich gut zocken!"

Ohne Frage. Ob Maker nun 40 oder vermutlich eher 19 Jahre alt ist, spielt keine Rolle bei der Tatsache, dass der No.10-Pick durchaus Game hat. Er hat aber auch noch einiges zu lernen, wie man am Montag im Spiel gegen Memphis sah, als Maker innerhalb von 31 Minuten ausfoulte.

Kein Problem eigentlich - bis man bedenkt, dass man in der Summer League 10 (!) Fouls begehen muss, um tatsächlich auszufoulen. Das schafft wirklich nicht jeder 40-Jährige.

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