Suche...

Thank God it's Friday

Dallas? Dann lieber Europa!

Freitag, 22.07.2016 | 12:33 Uhr
Rodrigue Beaubois reiht sich nahtlos in eine Reihe dicker Fische ein
Advertisement
NBA
Warriors @ Thunder
NBA
Bulls @ Warriors
NBA
Pelicans @ Warriors
NBA
Suns @ Timberwolves
NBA
Cavaliers @ 76ers
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NBA
Timberwolves @ Thunder
NBA
Clippers @ Mavericks
NBA
Magic @ Knicks
NBA
Warriors @ Pelicans

Den Dallas Mavericks ist in Rodrigue Beaubois schon wieder ein ganz dicker Fisch durch die Lappen gegangen, Kevin Durant versucht sich derweil als Gangsta. DeMarcus Cousins wird wieder mal von seinem Team verwirrt, Doc Rivers bedient sich einer alten Tradition. Und: James Harden zieht einen leicht bizarren Vergleich.

Mavericks der Woche

Die Mavericks können einem einfach nur leidtun. Das DeAndre-Jordan-Drama ist noch immer nicht verdaut, da ging es auch im folgenden Sommer Schlag auf Schlag: Mike Conley wollte nicht, Hassan Whiteside wollte nicht. Chandler Parsons? Der wollte, irgendwie aber nur für einen Mondpreis. Also eigentlich auch nicht wirklich.

Durch die Verpflichtungen von Harrison Barnes und Andrew Bogut hatten die Mavs sich danach allerdings blitzschnell und relativ gut erholt. So schlimm war das doch alles gar nicht! Ein Teil der Mavs-Fans frohlockte bereits ob des irren Potenzials vom neuen Forward Barnes, eines der größten Talente der NBA. Aber werden sie sich jetzt auch vom neusten Schlag erholen?

Triangle-Offense: "Dallas' Fehler liegt im System"

Vor wenigen Tagen ging den Mavericks schon wieder ein dicker Fisch durch die Lappen. Einer, der die Massen einst begeisterte und dies sicherlich auch wieder tun würde. Der in seiner Rookie-Saison einem gewissen Milchbubi namens Stephen Curry mal 40 Punkte vor den Latz geknallt hatte.

Die Rede ist selbstverständlich von Rodrigue Beaubois.

Dem Big Mac unter den dicken Fischen, quasi. Zumal der sich nicht etwa für Golden State oder den South Beach entschied, sondern für Saski Baskonia. In Spanien. Dallas bot ihm zwar zunächst ohnehin nur einen Platz im Training Camp an, aber dennoch - müssen immer andere das Rennen machen? Arme Mavs.

Immerhin: Statt dem früheren Mavs-Publikumsliebling hat Dallas jetzt den Vertrag von Jonathan Gibson für die erste Saison garantiert. Der hat in China zuletzt 42 Punkte aufgelegt - und zwar pro Spiel. Das schafft nicht einmal Roddy. Auch nicht gegen Steph Curry.

Irrenanstalt der Woche

Selbst wenn es mit Roddy nichts wurde, sollten die Mavs und ihre Anhänger die Köpfe nicht hängen lassen. Denn sie sind nicht die Kings - und das ist unterm Strich eben immer noch ein Erfolg für alle anderen 29 NBA-Teams. Kings-Fan sein kann nicht jeder, denn es ist bisweilen schmerzhaft. Und das gilt auch für die Spieler, wie DeMarcus Cousins in dieser Woche wieder einmal unter Beweis stellte.

Schon am Draft-Abend hatte Boogie seinen Unmut über den Kings-Pick Georgios Papagiannis ja via Twitter kundgetan, wenngleich er danach behauptete, er habe sich mit "Lord give me the strength" auf eine Yoga-Klasse bezogen - ja nee, ist klar. Jetzt sagte er dagegen offen, die Draft-Strategie seines Teams "nicht wirklich" zu verstehen. "Ich habe keine Kontrolle darüber. Ich kann nur kontrollieren, was ich kontrollieren kann."

Zur Erinnerung: Die Kings beschäftigen momentan 36 Center, einen halben Point Guard und zwei bis drei Leute für die restlichen Positionen. Könnte aufgehen, wenn sie mit Giganto-Ball einen Gegentrend zum Rest der NBA setzen wollen. Muss aber nicht. "Ich verstehe nicht wirklich, was hier abgeht", sagte Cousins. Wir auch nicht, Boogie. Wir auch nicht.

Wiedersehen der Woche

Die Entscheidungen von Doc Rivers dagegen verstehen wir mittlerweile bestens. Der Clippers-Oberboss aka Baba aller Babas setzt bei seinen Free Agents vorzugsweise auf Leute, die entweder schon einmal für ihn gespielt haben, oder Leute, die mal gut gegen ihn gespielt haben. Oder natürlich Leute mit dem gleichen Nachnamen. Wobei Brandon Bass in die erste Kategorie fällt.

Der neue Power Forward der Clippers spielte einst unter Rivers seine beste Saison in der NBA - damals, 2011/12. Damit reiht er sich aber bestens ein in Rivers' Verpflichtungen der letzten Jahre. Ein nicht vollständiger Überblick: Paul Pierce, Hedo Türkoglu, Glen Davis, Jeff Green, Josh Smith, Lance Stephenson, Nate Robinson, Ryan Hollins, Danny Granger. Austin Rivers.

Alle hatten entweder vorher schon für ihn gespielt oder waren mal ziemlich gut, als Rivers noch Coach in Boston war (Hedo!). Oder sie waren mit ihm verwandt. Das ist immerhin fast ein ganzer Kader! Wenn auch kein guter.

Seite 1: Mavericks, Irrenanstalt und Wiedersehen

Seite 2: Gangsta, Selbstwahrnehmung und Teammate

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung