Montag, 30.05.2016

Warriors und Thunder vor Game 7

"Als wäre es unser Begräbnis"

Wenn der Spalding am Dienstag um 3 Uhr deutscher Zeit (bei uns im LIVESTREAM FOR FREE) ein letztes Mal zum Tip-Off der Western Conference Finals in die Luft fliegt, brechen die wichtigsten 48 Minuten in der Karriere aller beteiligten Spieler an. Sowohl für die Golden State Warriors als auch für die Oklahoma City Thunder steht nicht nur diese Saison auf dem Spiel.

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Ein Ausscheiden nach der besten Regular Season aller Zeiten und der Championship im vergangenen Jahr wäre für die Dubs eine herbe Enttäuschung und ein Rückschritt in Bezug auf die viel zitierte Warriors-Dynastie der Zukunft.

OKC ist dem Titel trotz des noch fehlenden Siegs gegen Golden State näher als bei der Finals-Pleite gegen die Miami Heat 2012. Für Russell Westbrook und Kevin Durant ist es die Chance, zu zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind und dass diese Kombination auch in den nächsten Jahren der Fixpunkt der Thunder sein sollte.

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Die Stimmung im Training der beiden Teams war vor Game 7 dementsprechend angespannt, auch wenn niemand versuchte, es sich anmerken zu lassen. "Wenn wir ins Spiel gehen als wäre es unser Begräbnis, dann haben wir schon verloren", sagte Kevin Durant: "Wir dürfen uns nicht selbst bemitleiden. Niemand wird das tun. Wir sind selbstbewusst. Wir haben uns geärgert, dass wir verloren haben, aber das haben wir hinter uns gelassen."

Dabei übte KD nach seinem schwachen Auftritt in Game 6 auch Selbstkritik: "Manchmal muss man sich ein bisschen beruhigen und im Zaum halten, wenn man ein Ziel vor Augen hat, dass man unbedingt erreichen will. Auf diesen Moment habe ich gewartet seit ich ein Kind war. Ich denke es ist in Ordnung, etwas mit aller Kraft zu wollen. Gleichzeitig werde ich aber auch ein bisschen lockerer sein müssen."

Comebacks nach 1-3-Rückstand: Cavaliers schreiben Geschichte
Die Warriors standen nach Spiel 4 mit dem Rücken zur Wand. Erst neun Teams in der NBA-Geschichte konnten bis dato einen 1-3 Rückstand noch drehen. Wir blicken zurück
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Die Warriors standen nach Spiel 4 mit dem Rücken zur Wand. Erst neun Teams in der NBA-Geschichte konnten bis dato einen 1-3 Rückstand noch drehen. Wir blicken zurück
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Philadelphia 76ers (1) – Boston Celtics (2), Division Finals 1968: Boston war das erste Team, das ein 1-3 noch drehte und gewann dabei gleich drei Mal auswärts. Sam Jones führte die Celtics in Spiel 7 zum Sieg
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Los Angeles Lakers (2) – Phoenix Suns (4), Division Semifinals 1970: Nach einem Sieg zum Auftakt, verloren die Lakers die nächsten drei Spiele gegen die Suns. Dann folgten drei klare Angelegenheiten
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Washington Bullets (1) – San Antonio Spurs (2), Conference Finals 1979: Die Spurs klauten gleich Spiel 1 und hielten sich dann zwei Mal zu Hause schadlos. Doch die Bullets kamen zurück. Bob Dandridge sorgte in Spiel 7 für die Entscheidung
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Boston Celtics (1) – Philadelphia 76ers (3), Conference Finals 1981: Beide Teams gewannen 62 Spiele in der Regular Season. Philly lag bereits mit 3-1 vorne, aber am Ende setzte sich der spätere Meister dank Larry Bird durch
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Phoenix Suns (2) – Houston Rockets (6), Conference Semifinals 1995: Nach einer schwachen Regular Season verbiss sich Meister Houston in die Playoffs. Mario Ellies “Kiss of Death” besiegelte in Spiel 7 das Aus der Suns nach 3-1-Führung
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Miami Heat (2) – New York Knicks (3), Conference Semifinals 1997: NY hatte alles im Griff, bis es in Spiel 5 zu einem Gerangel kam und Ewing, Houston, Starks und Johnson ein Spiel zuschauen mussten. Miami drehte die Serie
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Miami Heat (2) – New York Knicks (3), Conference Semifinals 1997: NY hatte alles im Griff, bis es in Spiel 5 zu einem Gerangel kam und Ewing, Houston, Starks und Johnson ein Spiel zuschauen mussten. Miami drehte die Serie
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Detroit Pistons (1) – Orlando Magic (8), 1. Runde 2003: Fast wäre es bereits in Runde 1 um den Ost-Primus geschehen. Doch dann legte Rookie Tayshaun Prince Tracy McGrady an die Kette und führte die Pistons in die nächste Runde
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Phoenix Suns (2) – L.A. Lakers (7), 1. Runde 2006: Nach dem Suns-Sieg zum Auftakt holten sich Kobe, Odom und Co. drei enge Spiele in Serie. Doch Phoenix schlug zurück. Leandro Barbosa führte den Favoriten in Spiel 7 zum Sieg
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Phoenix Suns (2) – L.A. Lakers (7), 1. Runde 2006: Nach dem Suns-Sieg zum Auftakt holten sich Kobe, Odom und Co. drei enge Spiele in Serie. Doch Phoenix schlug zurück. Leandro Barbosa führte den Favoriten in Spiel 7 zum Sieg
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Houston Rockets (2) – L.A. Clippers (3), Conference Semifinals 2015: Die Rockets lagen in Spiel 6 schon mit 19 Zählern zurück und schafften trotzdem den Sprung in die Conference Finals
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Houston Rockets (2) – L.A. Clippers (3), Conference Semifinals 2015: Die Rockets lagen in Spiel 6 schon mit 19 Zählern zurück und schafften trotzdem den Sprung in die Conference Finals
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Golden State schöpft nun wieder Hoffnung. In Game 5 verweigerten sie den Thunder in Oakland den Finals-Einzug
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Golden State schöpft nun wieder Hoffnung. In Game 5 verweigerten sie den Thunder in Oakland den Finals-Einzug
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In Game 6 machte Curry den Auswärtssieg in Oklahoma City mit einem Layup in der Schlussphase perfekt...
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...und feierte das Erreichen des siebten Spiels
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...und feierte das Erreichen des siebten Spiels
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Dort war Curry erneut nicht zu stoppen und führte die Warriors zum Comeback. Golden State ist das 10. Team, dem diese Kunststück gelingt. Finals, Baby!
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Dort war Curry erneut nicht zu stoppen und führte die Warriors zum Comeback. Golden State ist das 10. Team, dem diese Kunststück gelingt. Finals, Baby!
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Cleveland Cavaliers (1) - Golden State Warriors (1), Finals 2016: Dank herkulischer Anstrengungen von LeBron James und Kyrie Irving gibt es nach drei Siegen in Folge den Titel für die Cavs
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Die Thunder haben darauf verzichtet, sich das Spiel noch einmal gemeinsam anzuschauen. "Wir wissen alles über dieses Team. Und wir müssen, was wir tun müssen", so Durant. Zu seiner schwachen Quote, vor allem im Schlussviertel, sagte der Ex-MVP: "In der Offensive müsst ihr euch um mich keine Sorgen machen. Ich bin ein professioneller Scorer und mache das schon eine Weile. Ich sage nicht, dass ich jeden Abend ein starkes Spiel mache. Aber das bekomme ich schon hin."

Für die Warriors hingehen liegt der Fokus darauf, mit kleinen Schritten an den Erfolg aus Game 5 und 6 anzuknüpfen. Draymond Green hat den Spagat zwischen seiner ansteckenden Motivation und Übereifer gefunden, Steph Curry kommt nach der 14-tägigen Pause besser und besser in seinen Wurfrhythmus.

Nach seinem Playoff-Dreier-Rekord zeigte sich Klay Thompson sogar noch enttäuscht: "Ich hätte mindestens 13 Treffer haben müssen. Einige weit offene Dreier habe ich danebengesetzt." Genau das ist der richtige Ansatz. Denn wer sich auch nur für eine Sekunde mit dem zufrieden gibt, was er bisher erreicht hat, der wird dieses Spiel verlieren.

"Es ist ein Game 7, das ist immer hart", so Green: "Beide Teams werden alles geben und ich glaube nicht, dass uns das Heimpublikum einen entscheidenden Vorteil gibt. Der Unterschied in den letzten zwei Spielen war unser Einsatz, unsere Mentalität. Wir werden kämpfen."

Der Spielplan im Überblick

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