Dienstag, 10.05.2016

Game 4: Heat - Raptors 94:87 OT

Wade erlegt die Raptors in Overtime

Die Miami Heat haben Spiel 4 am South Beach gegen die Toronto Raptors gewonnen und die Serie ausgeglichen. Der 94:87-Erfolg (BOXSCORE) war alles andere als ein offensives Spektakel, am Ende entschied Dwyane Wade das Spiel in der Verlängerung.

Die NBA im Livestream bei DAZN

Die Freunde des schönen Basketballs kamen beim vierten Spiel zwischen Miami und Toronto nicht auf ihre Kosten, doch immerhin bot die Partie Spannung bis zur letzten Sekunde. Zum dritten Mal mussten die beiden Teams in der Serie in die Verlängerung.

Ohne die beiden verletzten Center Jonas Valanciunas und Hassan Whiteside entwickelte sich ein echter Krimi, in dem die Heat dank Altmeister Dwyane Wade das bessere Ende für sich hatten. Mit 30 Punkten (13/24 FG) war auf ihn als einzigen Heat-Akteur verlass, in der Crunchtime führte er sein Team mit entscheidenden Plays zum Sieg.

Auf Seiten der Raptors konnte der All-Star-Backcourt bestehend aus Kyle Lowry und DeMar DeRozan wieder nicht überzeugen. DeRozan (9 Punkte, 4/17 FG) saß fast die komplette zweite Hälfte auf der Bank, Lowry (10 Punkte, 2/11 FG) verzeichnete immerhin 7 Rebounds und 9 Assists, foulte aber im vierten Viertel aus und konnte Toronto nicht mehr helfen.

Die Reaktionen:

Dwyane Wade (Heat): "Für eine Minute hat es wirklich düster ausgesehen. Aber wir haben nicht aufgegeben. In der Verlängerung war ich müde und habe den Köder gespielt. Alle Augen waren auf mich gerichtet, daher habe ich versucht, nichts zu erzwingen."

Dwane Casey (Coach Raptors): "Es sind zwei harte Teams. Sie kamen in der Overtime raus und haben uns ihren Willen aufgezwungen."

Erik Spoelstra (Coach Heat): "Ich glaube nicht, dass es irgendwelche Zweifel daran gab, dass das Spiel in die Verlängerung gehen würde. Es ist einfach eine großartige Serie."

Die NBA live bei SPOX! Alle Spiele im LIVESTREAM-Kalender

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Ohne Valanciunas startete Bismack Biyombo in der Zone für Toronto neben Lowry, DeRozan, Carroll und Patterson. Auch Erik Spoelstra musste auf seinen Center verzichten: Whiteside wurde von Veteran Amar'e Stoudemire ersetzt. Dragic, Wade, Johnson und Deng begannen an seiner Seite.

1. Viertel: Die Raptors hatten in den ersten Minuten Schwierigkeiten, doch Biyombo zeichnete für 5 der erste 7 Punkte seines Teams verantwortlich. Unter anderem drückte er STAT einen heftigen Slam ins Gesicht. Miami ging als erstes zu Small Ball über, während Dwane Casey überraschend Center Lucas Nogueira brachte. Der junge Brasilianer spielte gute Defense, aber offensiv lief bei Toronto generell wenig zusammen. Weder DeRozan noch Lowry fanden ihren Rhythmus, doch auch die Heat taten sich schwer. 27:23 Miamis Führung nach zwölf Minuten.

2. Viertel: Es wurde nicht besser. Backstein reihte sich an Backstein, ein Fastbreak-Dunk von Norman Powell war der erste Korberfolg nach vier punktlosen Minuten für Toronto. Miami fehlte mit selten eingesetzten Rotationsspielern wie Tyler Johnson und Josh McRoberts die Struktur und das Zusammenspiel. Aber die Gastgeber hatten ja noch D-Wade. Mit einem schwierigen Fadeaway am Elbow zog er an Magic Johnson in der All Time Scoring List der Playoffs auf Rang 13 vorbei. Und er traf weiter und weiter: Nach 15 Minuten hatte er 15 Punkte gesammelt, während sein Gegenüber DeRozan überhaupt nicht in Fahrt kam (2/12 FG). Miami nahm eine 44:35-Führung mit in die Pause.

Folge NBA.de bei Twitter - wie Dirk Nowitzki!

3. Viertel: Zwei schnelle Fouls für Lowry machten Torontos Situation nicht besser. Backup-PG Cory Joseph traf zwar zwei Würfe und Carroll setzte positive Akzente, doch DeRozan nahm weiter einen schlechten Wurf nach dem anderen. Da Miamis Offense mit Ausnahme von Wade aber ebenfalls statisch agierte, gingen die Raptors wieder in Front. Dragic traf nach 35 Minuten(!) den ersten Dreier des Spiels für die Heat. Die Menge in der American Airlines Arena erwachte und das Momentum gehörte Miami, doch das Viertelende half Toronto, beim Stand von 62:60 Luft holen zu können.

Underdog? Von wegen!
1975: Warriors (1) - Bullets (2) 4:0 - Einen Sweep hatte viele Beobachter erwartet, allerdings für Washington. Schließlich hatte man vorher den Champion zurück nach Boston geschickt. Auch beim 0:3 glaubten noch viele an die Bullets - beim 0:4 nicht mehr
© getty
1/14
1975: Warriors (1) - Bullets (2) 4:0 - Einen Sweep hatte viele Beobachter erwartet, allerdings für Washington. Schließlich hatte man vorher den Champion zurück nach Boston geschickt. Auch beim 0:3 glaubten noch viele an die Bullets - beim 0:4 nicht mehr
/de/sport/diashows/1604/nba/die-groessten-upsets-playoffs/mavericks-warriors-nowitzki-pistons-lakers-nuggets-sonics.html
1984: Nets (6) - Sixers (3) 3:2 - Das war's mit dem Traum von Repeat. Der Champion aus Philly ging in der ersten Runde gegen New Jersey raus - trotz Dr. J, Moses Malone und Mo Cheeks
© getty
2/14
1984: Nets (6) - Sixers (3) 3:2 - Das war's mit dem Traum von Repeat. Der Champion aus Philly ging in der ersten Runde gegen New Jersey raus - trotz Dr. J, Moses Malone und Mo Cheeks
/de/sport/diashows/1604/nba/die-groessten-upsets-playoffs/mavericks-warriors-nowitzki-pistons-lakers-nuggets-sonics,seite=2.html
1987: Sonics (7) - Mavericks (2) 3:1 - 151 Punkte legte Dallas beim Sieg in Spiel 1 auf, vielleicht wurde ihnen das zum Verhängnis. Rolando Blackman, Derek Harper und Co. verloren drei Partien gegen Seattle, das in Runde 2 auch noch Houston ausknockte
© getty
3/14
1987: Sonics (7) - Mavericks (2) 3:1 - 151 Punkte legte Dallas beim Sieg in Spiel 1 auf, vielleicht wurde ihnen das zum Verhängnis. Rolando Blackman, Derek Harper und Co. verloren drei Partien gegen Seattle, das in Runde 2 auch noch Houston ausknockte
/de/sport/diashows/1604/nba/die-groessten-upsets-playoffs/mavericks-warriors-nowitzki-pistons-lakers-nuggets-sonics,seite=3.html
1991: Warriors (7) - Spurs (2) 3:1 - Run TMC mit Tim Hardaway, Mitch Richmond und Chris Mullin überliefen in Runde eins die Spurs um David Robinson. Danach war aber gegen die Lakers Endstation
© getty
4/14
1991: Warriors (7) - Spurs (2) 3:1 - Run TMC mit Tim Hardaway, Mitch Richmond und Chris Mullin überliefen in Runde eins die Spurs um David Robinson. Danach war aber gegen die Lakers Endstation
/de/sport/diashows/1604/nba/die-groessten-upsets-playoffs/mavericks-warriors-nowitzki-pistons-lakers-nuggets-sonics,seite=4.html
1994: Nuggets (8) - SuperSonics (1) 3:2 - Der erste Upset eines No.-8-Seeds beförderte Detlef Schrempf und die 63-Siege-Sonics aus den Playoffs, weil Denver nach zwei Pleiten zum Start noch das für unmöglich gehaltene Wunder gelang
© getty
5/14
1994: Nuggets (8) - SuperSonics (1) 3:2 - Der erste Upset eines No.-8-Seeds beförderte Detlef Schrempf und die 63-Siege-Sonics aus den Playoffs, weil Denver nach zwei Pleiten zum Start noch das für unmöglich gehaltene Wunder gelang
/de/sport/diashows/1604/nba/die-groessten-upsets-playoffs/mavericks-warriors-nowitzki-pistons-lakers-nuggets-sonics,seite=5.html
1995: Rockets (6) - Jazz (3) 3:2 - Die Rockets hatten zwar Olajuwon und Drexler, waren aber der Underdog gegen die Ultra-Kombo der Jazz, Stockton und Malone. In Spiel 5 lag Houston mit 13 zurück - und zog sich das Ding noch! Am Ende stand der Repeat
© getty
6/14
1995: Rockets (6) - Jazz (3) 3:2 - Die Rockets hatten zwar Olajuwon und Drexler, waren aber der Underdog gegen die Ultra-Kombo der Jazz, Stockton und Malone. In Spiel 5 lag Houston mit 13 zurück - und zog sich das Ding noch! Am Ende stand der Repeat
/de/sport/diashows/1604/nba/die-groessten-upsets-playoffs/mavericks-warriors-nowitzki-pistons-lakers-nuggets-sonics,seite=6.html
1999: Knicks (8) - Heat (1) 3:2 - Allan Houston wurde mit seinem Gamewinner zum Helden, als New York Miami in der Lockout-Postseason in der ersten Runde rauswarf - genau wie im Jahr zuvor! Für die Knicks war erst in den Finals gegen San Antonio Schluss
© getty
7/14
1999: Knicks (8) - Heat (1) 3:2 - Allan Houston wurde mit seinem Gamewinner zum Helden, als New York Miami in der Lockout-Postseason in der ersten Runde rauswarf - genau wie im Jahr zuvor! Für die Knicks war erst in den Finals gegen San Antonio Schluss
/de/sport/diashows/1604/nba/die-groessten-upsets-playoffs/mavericks-warriors-nowitzki-pistons-lakers-nuggets-sonics,seite=7.html
2001: Hornets (6) - Heat (3) 3:0 - Yeah, Baby! Der 21-jährige Baron Davis führte Charlotte zum Upset über Miami. Es war das dritte Mal in vier Jahren, dass die Jungs vom South Beach als Favorit ausschieden. Harter Tobak
© getty
8/14
2001: Hornets (6) - Heat (3) 3:0 - Yeah, Baby! Der 21-jährige Baron Davis führte Charlotte zum Upset über Miami. Es war das dritte Mal in vier Jahren, dass die Jungs vom South Beach als Favorit ausschieden. Harter Tobak
/de/sport/diashows/1604/nba/die-groessten-upsets-playoffs/mavericks-warriors-nowitzki-pistons-lakers-nuggets-sonics,seite=8.html
2004: Pistons (3) - Lakers (2) 4:1 - Der Durchmarsch war fest eingeplant, doch dann stand auf einmal Detroit im Weg und vermasselte L.A. den sicher geglaubten Titel. Finals-MVP Chauncey Billups und Co. läuteten das Ende der Kobe/Shaq-Ära ein
© getty
9/14
2004: Pistons (3) - Lakers (2) 4:1 - Der Durchmarsch war fest eingeplant, doch dann stand auf einmal Detroit im Weg und vermasselte L.A. den sicher geglaubten Titel. Finals-MVP Chauncey Billups und Co. läuteten das Ende der Kobe/Shaq-Ära ein
/de/sport/diashows/1604/nba/die-groessten-upsets-playoffs/mavericks-warriors-nowitzki-pistons-lakers-nuggets-sonics,seite=9.html
2007: Warriors (8) - Mavericks (1) 4:0 - Dirks dunkelste Stunde. Als Liga-MVP ausgezeichnet und mit der besten Bilanz verlieren Nowitzki und die Mavs gegen Golden State um Baron Davis und den späteren Maverick Monta Ellis
© getty
10/14
2007: Warriors (8) - Mavericks (1) 4:0 - Dirks dunkelste Stunde. Als Liga-MVP ausgezeichnet und mit der besten Bilanz verlieren Nowitzki und die Mavs gegen Golden State um Baron Davis und den späteren Maverick Monta Ellis
/de/sport/diashows/1604/nba/die-groessten-upsets-playoffs/mavericks-warriors-nowitzki-pistons-lakers-nuggets-sonics,seite=10.html
2010: Spurs (7) - Mavericks (2) 4:2 - Der nächste Anlauf auf Mavs-Wiedergutmachung nach den Finals 2006 wurde gestoppt, dieses Mal von den Spurs. Parker, Duncan und Ginobili waren in der ersten Runde 2010 zu viel für den Dirkster
© getty
11/14
2010: Spurs (7) - Mavericks (2) 4:2 - Der nächste Anlauf auf Mavs-Wiedergutmachung nach den Finals 2006 wurde gestoppt, dieses Mal von den Spurs. Parker, Duncan und Ginobili waren in der ersten Runde 2010 zu viel für den Dirkster
/de/sport/diashows/1604/nba/die-groessten-upsets-playoffs/mavericks-warriors-nowitzki-pistons-lakers-nuggets-sonics,seite=11.html
2010: Celtics (4) - Cavaliers (1) 4:2 - Die Cavs lagen nach einer 61-Siege-Saison bereits 2:1 gegen die C's in Front, doch Boston holte drei Siege in Folge zum Einzug in die Conference Finals. Ohne diese Pleite wäre LeBron James vielleicht nie gegangen...
© getty
12/14
2010: Celtics (4) - Cavaliers (1) 4:2 - Die Cavs lagen nach einer 61-Siege-Saison bereits 2:1 gegen die C's in Front, doch Boston holte drei Siege in Folge zum Einzug in die Conference Finals. Ohne diese Pleite wäre LeBron James vielleicht nie gegangen...
/de/sport/diashows/1604/nba/die-groessten-upsets-playoffs/mavericks-warriors-nowitzki-pistons-lakers-nuggets-sonics,seite=12.html
2011: Grizzlies (8) - Spurs (1) 4:2 - Memphis hatte zuvor nicht ein einziges von zwölf Playoff-Spielen gewonnen, doch unter der Führung von Zach Randolph holten sie sich als Underdog gleich die komplette Serie gegen völlig geschockte Spurs
© getty
13/14
2011: Grizzlies (8) - Spurs (1) 4:2 - Memphis hatte zuvor nicht ein einziges von zwölf Playoff-Spielen gewonnen, doch unter der Führung von Zach Randolph holten sie sich als Underdog gleich die komplette Serie gegen völlig geschockte Spurs
/de/sport/diashows/1604/nba/die-groessten-upsets-playoffs/mavericks-warriors-nowitzki-pistons-lakers-nuggets-sonics,seite=13.html
2012: Sixers (8) - Bulls (1) 4:2 - Es war der Anfang der unschönen Verletzungsmisere von Derrick Rose. Nach seinem Kreuzbandriss in Game 1 witterte Philly die Chance und siegte in sechs Spielen. In der nächsten Runde gegen die Celtics war dann Schluss
© getty
14/14
2012: Sixers (8) - Bulls (1) 4:2 - Es war der Anfang der unschönen Verletzungsmisere von Derrick Rose. Nach seinem Kreuzbandriss in Game 1 witterte Philly die Chance und siegte in sechs Spielen. In der nächsten Runde gegen die Celtics war dann Schluss
/de/sport/diashows/1604/nba/die-groessten-upsets-playoffs/mavericks-warriors-nowitzki-pistons-lakers-nuggets-sonics,seite=14.html
 

4. Viertel: Joseph und Bank-Scorer Terrence Ross zogen nun die Fäden bei den Raptors, was dem Spiel gut tat und ihnen half, sich leicht abzusetzen. Casey ließ DeRozan auf der Bank schmoren. Der sah, wie zum ersten Mal beide Teams richtig klein spielten. Wade war nach wie vor der Einzige, der für Miami kreierte. Lowry musste nach einem Offensivfoul, seinem sechsten, auf die Bank - erst jetzt kam DeRozan zurück. Erneut war es aber Joseph der Toronto mit einem wichtigen Jumper in Führung brachte. Wade antwortete per Drive und erschwerte Joseph den letzten Wurf, der auf dem Ring landete. Mit 83:83 ging es in die Verlängerung.

Overtime: Passenderweise war es ein Eigenkorb von Patterson, der nach zwei Minuten die ersten Punkte der Verlängerung bedeutete. Während DeRozan weiterhin katastrophal spielte, kam Johnson mit einem schwierigen Baseline-Jumper durch. Niemand außer Joseph wollte bei den Raptors Verantwortung übernehmen, zudem ließ Toronto einige kostbare Offensivrebounds zu. Ein Layup von Wade blieb auf der Ringhalterung liegen - auch das konnte nur in diesem Spiel passieren. Dragic konterte DeRozans Leger zur 5-Punkte-Führung, anschließend klaute Wade den Ball von Ross und dunkte Miami endgültig zum Sieg! 94:87 der Endstand.

Heat vs. Raptors: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Dwyane Wade. Wo wären die Heat nur ohne ihre lebende Legende? Der Guard drückte Miamis Spiel seinen Stempel auf - es blieb ihm auch nichts anderes übrig. Wade mit 30 Punkten war wieder einmal der Sieggarant für sein Team und mit dem Steal in den letzten Sekunden setzte er einen angemessenen Höhepunkt. Beeindruckend, dass er bei der vielen Arbeit, die er leisten musste, dennoch effizient abschloss (13/24 FG).

Der Flop des Spiels: DeMar DeRozan. Der Space-Jam-Vergleich wurde sicher schon gezogen, aber es schien, als wäre dem Raptors-Swingman das Talent abhanden gekommen. Doch nicht nur das: Er traf viele schlechte Wurfentscheidungen und saß zurecht lange auf der Bank. Will Toronto in die Conference Finals, muss von DeRozan mehr kommen als 4 Treffer bei 17 Würfen und 3 Ballverlusten ohne einen einzigen Assist.

© spox

Das fiel auf:

  • Miami machte bei jedem Drive von DeRozan die Zone dicht und zwang ihn zu Midrange-Jumpern. Das war effektiv, da es um das Selbstvertrauen von Double D nach bisher den schwachen Leistungen in der Postseason nicht gerade gut bestellt war. Sein Wurf war äußerst wacklig, sodass DeRozan die Defense nicht bestrafen konnte.
  • Lowry kam zwar von einem 33-Punkte-Spiel, doch er traf in der ersten Hälfte viele zweifelhafte Entscheidungen. So nahm er beispielsweise zwei weite Dreier früh im Angriff und tat so, als wäre er der heißeste Spieler des Planeten. Nach dem ersten Pick-and-Roll, das Miami meist gut verteidigte, endete fast jede Raptors-Possession in einem contested Jumper

  • Miami machte es kaum besser. Während Wade alles versuchte, konnte keiner seiner Nebenmänner offensiv etwas beitragen. McRoberts, Winslow und Richardson war zu zurückhaltend, Johnson erzwang schlechte Würfe. Deng wurde gut verteidigt und Dragic wollte kaum etwas gelingen. Es sah nicht nach Playoff-Basketball aus, was die beiden Teams aufs Parkett brachten.
  • War die Vorstellung der Heat-Starte schon erschreckend - die Reservisten bekleckerten sich ebenfalls nicht mit Ruhm. Sie verloren das Bank-Duell deutlich mit 19:35. Insgesamt trafen beide Teams zusammen lediglich 7 von 34 Dreiern, wobei die Heat mit 7 Prozent nicht viel zur Trefferquote beitrugen.
  • In der Endphase ließ Casey Patterson für Biyombo auf dem Parkett, was zwar das Spacing stärkte, aber defensiv einige Punkte kostete. Miami erzwang mehrfach den Switch in der Verteidigung gegen Wade, der seinen Vorteil gegen den Big Man clever ausnutzte.

Der Spielplan im Überblick

Martin Klotz

Diskutieren Drucken Startseite

Martin Klotz(Redaktion)

Martin Klotz, Jahrgang 1988, ist seit Anfang 2014 bei SPOX.com. Den gebürtigen Bremer zog es zuletzt immer weiter Richtung Süden. Nach vier Jahren beim NDR in Hannover und einem Journalistik-Studium an der Uni Leipzig kam er nach Unterföhring. Als Volontär Mitglied der NBA-Redaktion und darüber hinaus zuständig für die Euroleague.

Trend

Reift Harrison Barnes in Dallas zum All-Star?

Ja
Nein
Frühestens 2017

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.