Donnerstag, 19.05.2016

Game 2: Warriors - Thunder 118:91

Blowout! Der MVP schlägt zurück

Die Golden State Warriors haben eine starke Reaktion nach der Auftaktniederlage in den West Finals gezeigt. Im zweiten Spiel der Serie schlugen sie die Oklahoma City Thunder mit 118:91 (BOXSCORE). Nachdem die erste Halbzeit noch ausgeglichen verlief, übernahm im dritten Viertel Stephen Curry das Kommando und sorgte mit einem beeindruckenden Run für die Vorentscheidung.

Die NBA im Livestream bei DAZN

In der ersten Halbzeit machten die Thunder dem Champion das Leben wieder enorm schwer und waren dank einer - zumindest phasenweise - starken Leistung von Kevin Durant (29 Punkte, 6 Rebounds, 8 Turnovers) auf 49:57 dran. Nach dem Seitenwechsel übernahm allerdings MVP Stephen Curry (28 Punkte, 9/15 FG, 5/8 Dreier) das Kommando und entschied das Spiel innerhalb von 2 Minuten zu Gunsten der Dubs.

Dass den Thunder kein Comeback mehr gelang, lag auch an der durchwachsenen Leistung von Russell Westbrook (16 Punkte, 5/14 FG, 12 Assists). Zudem kam kein weiterer Spieler von OKC auf eine zweistellige Punktausbeute - was auf der anderen Seite auf sieben Akteure zutraf. So kam Klay Thompson auf 15 Zähler, Andre Iguodala legte von der Bank kommend 14 auf.

Es bleibt also dabei: Die Dubs haben in dieser Saison noch nie zwei Spiele in Folge verloren. Spiel 3 der Serie gibt es in der Nacht auf Montag (2 Uhr) im LIVESTREAM FOR FREE.

Die Reaktionen:

Stephen Curry (Warriors): "Unser Ball Movement war heute viel besser, wir haben starke Screens für unsere Mitspieler gestellt und dadurch freie Würfe bekommen."

Die NBA live bei SPOX! Alle Spiele im LIVESTREAM-Kalender

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Keine Überraschungen auf beiden Seiten. Curry, Thompson, Barnes, Green und Bogut starteten bei den Dubs; Westbrook, Roberson, Durant, Ibaka und Adams bei den Thunder.

1. Viertel: Die Warriors gaben ein hohes Tempo vor und feuerten (vor allem von Downtown) aus allen Rohren. Thompson fand früh seinen Ryhthmus, Curry ließ sich mit seinem ersten Triple etwas Zeit (16:12), legte dann aber einen And-one nach. Die Thunder kamen zunächst am Brett zum Erfolg und konnten sich auf Westbrook und Durant verlassen. Dann gab's noch eine Schrecksekunde, als der MVP einem Loose Ball hinterher sprang und in der zweiten Zuschauerreihe liegen blieb. Doch es ging weiter: 27:20

© spox

2. Viertel: Zwei schnelle Dreier von KD zwangen Steve Kerr zur Auszeit (35:32). Gegen die Effizienz vom Ex-MVP half das aber nicht - er stand gut 4 Minuten vor der Halbzeit schon bei 21 Punkten. Die Warriors suchten inzwischen das Setplay, doch die OKC-Defense war stabil. Allerdings ließ sie viele Offensiv-Rebounds zu, wodurch die Dubs knapp in Front blieben. Dank des Impacts von Iguodala samt spektakulärem Zirkus-Layup erhöhten sie dann auf 57:49.

Folge NBA.de bei Twitter - wie Dirk Nowitzki!

3. Viertel: Es wurde etwas hitziger, beide Seiten gingen hart zur Sache - und die Refs ließen auch viel durchgehen. Besonders Curry wurde mehrfach zu Boden geschickt, worauf dieser seine eigene Antwort hatte: Er lief aus dem Nichts heiß und zeichnete sich im Alleingang für einen 15:2-Run verantwortlich (79:61), nachdem er im Viertel zuvor gar nicht gepunktet hatte. Die Thunder verfielen in hektische Abschlüsse und Pässe: 88:68.

Stephen Currys 28 Punkte im Video

4. Viertel: Iguodala brachte erneut starke Offense von der Bank und stellte zusammen mit Ezeli auf 99:70. Davon erholten sich die Thunder nicht mehr - Westbrook und Durant saßen schon auf der Bank, auf der anderen Seite nahmen auch die Splash Brothers Platz: Garbage Time! In dieser sorgte Splash Cousin Speights mit einem Dreier von ganz weit draußen für das Highlight, ansonsten war nicht mehr viel los.

Golden State Warriors vs. Oklahoma City Thunder: Hier geht's zum BOXSCORE

Stephen Curry: Die Karriere in Bildern
Das Basketballspielen wurde Stephen Curry in die Wiege gelegt, schließlich war schon sein Vater Dell Curry in der NBA aktiv.
© getty
1/20
Das Basketballspielen wurde Stephen Curry in die Wiege gelegt, schließlich war schon sein Vater Dell Curry in der NBA aktiv.
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern.html
Bereits bei seinem eher unbekannten College-Team, den Davidson Wildcats, war der Point Guard nur schwer zu stoppen. In drei Uni-Jahren legte er im Schnitt aber mehr als 25 Punkte auf
© getty
2/20
Bereits bei seinem eher unbekannten College-Team, den Davidson Wildcats, war der Point Guard nur schwer zu stoppen. In drei Uni-Jahren legte er im Schnitt aber mehr als 25 Punkte auf
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=2.html
Auch wenn ihn aufgrund seines schmächtigen Körpers viele eher kritisch sahen, hinderte das die Golden State Warriors nicht daran ihn 2009 an 7. Stelle zu draften
© getty
3/20
Auch wenn ihn aufgrund seines schmächtigen Körpers viele eher kritisch sahen, hinderte das die Golden State Warriors nicht daran ihn 2009 an 7. Stelle zu draften
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=3.html
Dort wurde er mit dem 2011 gedrafteten Klay Thompson zusammengeführt, mit dem er seitdem die Splash Brothers bildet. Logisch, dass ein Spitzname bei dem starken Shooting der beiden nicht lange auf sich warten ließ
© getty
4/20
Dort wurde er mit dem 2011 gedrafteten Klay Thompson zusammengeführt, mit dem er seitdem die Splash Brothers bildet. Logisch, dass ein Spitzname bei dem starken Shooting der beiden nicht lange auf sich warten ließ
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=4.html
Nach seinem zweiten Platz beim Rookie of the Year Award 2010 war er auch als Sophomore weiter erfolgreich. In seiner zweiten Saison gewann er die NBA Skills Challenge und zeigte, dass mit dem Ball nur wenige so gut umgehen können, wie er
© getty
5/20
Nach seinem zweiten Platz beim Rookie of the Year Award 2010 war er auch als Sophomore weiter erfolgreich. In seiner zweiten Saison gewann er die NBA Skills Challenge und zeigte, dass mit dem Ball nur wenige so gut umgehen können, wie er
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=5.html
Doch gleich mehrere Knöchelverletzungen ließen Zweifel an Currys Profisport-Tauglichkeit aufkommen. In der Saison 2011/2012 konnte er nur 26 Spiele bestreiten
© getty
6/20
Doch gleich mehrere Knöchelverletzungen ließen Zweifel an Currys Profisport-Tauglichkeit aufkommen. In der Saison 2011/2012 konnte er nur 26 Spiele bestreiten
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=6.html
Aber die Warriors glaubten an ihn und Curry unterschrieb eine Rookie-Extension über vier Jahre und 44 Mio. Dollar, die für das Team nicht ohne Risiko war. Doch in der Saison 2012/2013 folgte der endgültige Durchbruch...
© getty
7/20
Aber die Warriors glaubten an ihn und Curry unterschrieb eine Rookie-Extension über vier Jahre und 44 Mio. Dollar, die für das Team nicht ohne Risiko war. Doch in der Saison 2012/2013 folgte der endgültige Durchbruch...
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=7.html
Curry wurde die Ehre zuteil, bei seinem ersten All-Star-Game direkt zu starten. Schnell zog er in der Gunst der NBA-Fans an Point-Guard-Liebling Chris Paul vorbei
© getty
8/20
Curry wurde die Ehre zuteil, bei seinem ersten All-Star-Game direkt zu starten. Schnell zog er in der Gunst der NBA-Fans an Point-Guard-Liebling Chris Paul vorbei
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=8.html
In der Postseason 2013 sorgten die Dubs für Aufsehen, als sie die Spurs um Spielmacher-Legende Tony Parker an den Rand der Niederlage brachten
© getty
9/20
In der Postseason 2013 sorgten die Dubs für Aufsehen, als sie die Spurs um Spielmacher-Legende Tony Parker an den Rand der Niederlage brachten
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=9.html
Durch seine starken Leistungen in der besten Basketballliga der Welt wurde Curry auch beim Team USA einer der wichtigsten Spieler. Zwar fehlt ihm noch Olympiagold, aber zwei Weltmeistertitel darf er bereits sein Eigen nennen
© getty
10/20
Durch seine starken Leistungen in der besten Basketballliga der Welt wurde Curry auch beim Team USA einer der wichtigsten Spieler. Zwar fehlt ihm noch Olympiagold, aber zwei Weltmeistertitel darf er bereits sein Eigen nennen
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=10.html
Dass Curry der beste Distanzschütze der Association ist, stellte er beim Dreier-Contest 2015 unter Beweis. Mit 286 getroffenen Longballs in der Saison verbesserte er zudem seinen eigenen Rekord
© getty
11/20
Dass Curry der beste Distanzschütze der Association ist, stellte er beim Dreier-Contest 2015 unter Beweis. Mit 286 getroffenen Longballs in der Saison verbesserte er zudem seinen eigenen Rekord
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=11.html
Im Rennen um den MVP Award setzte sich Curry mit einer bockstarken Saison gegen LeBron James und James Harden durch. Adam Silver überreichte ihm die Trophäe während der Playoffs 2015
© getty
12/20
Im Rennen um den MVP Award setzte sich Curry mit einer bockstarken Saison gegen LeBron James und James Harden durch. Adam Silver überreichte ihm die Trophäe während der Playoffs 2015
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=12.html
Auch privat läuft es für den Superstar. 2011 Heiratete er seine langjährige Freundin Ayesha Alexander...
© getty
13/20
Auch privat läuft es für den Superstar. 2011 Heiratete er seine langjährige Freundin Ayesha Alexander...
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=13.html
... 2012 kam Tochter Riley zur Welt. Und bei einigen Pressekonferenzen stahl ihm das extrovertierte Mädchen mit Leichtigkeit die Show
© getty
14/20
... 2012 kam Tochter Riley zur Welt. Und bei einigen Pressekonferenzen stahl ihm das extrovertierte Mädchen mit Leichtigkeit die Show
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=14.html
Nach einer Saison mit 76 Siegen spielten sich die Warriors 2015 in die Finals, wo es zu einem erbitterten Kampf mit den Cleveland Cavaliers kam
© getty
15/20
Nach einer Saison mit 76 Siegen spielten sich die Warriors 2015 in die Finals, wo es zu einem erbitterten Kampf mit den Cleveland Cavaliers kam
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=15.html
Am Ende siegte Golden State mit 4-2 und holte die erste Championship seit 40 Jahren nach Oakland. Andre Iguodala, der die Kreise von LeBron James enorm einengte, wurde zum Finals-MVP gekürt - und Curry freute sich mit ihm
© getty
16/20
Am Ende siegte Golden State mit 4-2 und holte die erste Championship seit 40 Jahren nach Oakland. Andre Iguodala, der die Kreise von LeBron James enorm einengte, wurde zum Finals-MVP gekürt - und Curry freute sich mit ihm
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=16.html
2015/2016 läuft noch besser: Die Warriors jagen aktuell den 72-Siege-Rekord der Bulls (1995/1996) und haben schon 59 Erfolge auf dem Konto
© getty
17/20
2015/2016 läuft noch besser: Die Warriors jagen aktuell den 72-Siege-Rekord der Bulls (1995/1996) und haben schon 59 Erfolge auf dem Konto
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=17.html
In dieser Saison hat sich Curry noch einmal verbessert und schon bis Anfang März 300 Dreier eingenetzt. Und das bei einer Quote von 46 Prozent
© getty
18/20
In dieser Saison hat sich Curry noch einmal verbessert und schon bis Anfang März 300 Dreier eingenetzt. Und das bei einer Quote von 46 Prozent
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=18.html
Auch individuell stößt Curry in neue Sphären vor: Mit 30,4 Punkten pro Spiel, einem PER von 32,2, einem True Shooting von 67,9 Prozent sowie 13,9 Win Shares ist der MVP auf dem Weg zu einer historischen Saison
© getty
19/20
Auch individuell stößt Curry in neue Sphären vor: Mit 30,4 Punkten pro Spiel, einem PER von 32,2, einem True Shooting von 67,9 Prozent sowie 13,9 Win Shares ist der MVP auf dem Weg zu einer historischen Saison
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=19.html
Zum besten Spieler des Planeten hat es Curry vor allem dank seines Arbeitseifers geschafft. Und die Konkurrenz hat jetzt schon Angst davor, der Chef könnte in den nächsten Jahren noch stärker werden...
© getty
20/20
Zum besten Spieler des Planeten hat es Curry vor allem dank seines Arbeitseifers geschafft. Und die Konkurrenz hat jetzt schon Angst davor, der Chef könnte in den nächsten Jahren noch stärker werden...
/de/sport/diashows/stephen-curry/golden-state-warriors-karriere-in-bildern,seite=20.html
 

Der Star des Spiels: Stephen Curry. Dem Chefkoch reichten exakt 2:02 Minuten, um das Spiel im Alleingang zu entscheiden. Obwohl er eine mäßige erste Halbzeit spielte, steckte er nach dem Seitenwechsel nicht auf - warum auch - und packte einen persönlichen 15:2-Run aus. Mit dabei: 3 Dreier, ein Pullup-Jumper sowie 4 Freiwürfe am Stück.

Der Flop des Spiels: Serge Ibaka. Sehr unauffälliger Auftritt des Power Forwards. Er ließ viele offene Würfe liegen (3 Punkte, 1/6 FG) und war auch in der eigenen Zone kaum präsent - weder als Shotblocker, noch als Rebounder. Leistete sich zudem 4 Fouls, von denen mindestens zwei komplett unnötig waren.

Das fiel auf:

  • Beide Teams begannen enorm schnell - und hektisch. Die Warriors kennen ja sowieso kein Tabu von Downtown (6/12 Dreier im ersten Viertel), doch auch die Thunder suchten den schnellen Abschluss. Allerdings forcierten beide Teams teilweise den Fastbreak zu sehr, was zu wilden Pässen und insgesamt 11 Ballverlusten in den ersten 12 Minuten führte.
  • Nach einem mäßigen Start fanden die Thunder mit einem einfachen Mittel zurück ins Spiel: Kevin Durant den Ball geben und ihn isolieren. Er war von keinem Verteidiger der Warriors im Eins-gegen-Eins zu stoppen, traf von weit draußen und zog beherzt zum Brett. Schon zur Halbzeit hatte er 23 Punkte auf dem Konto (9/13 FG) - wobei die Warriors noch Glück hatten, dass Durants Kollegen den einen oder anderen Dreier nach dessen Kickout-Pässen liegen ließen.
  • Die Thunder verteidigten im ersten Spiel sehr stark das Pick'n'Roll der Warriors. Diese hatten darauf eine besondere Reaktion: Sie verzichteten nahezu komplett darauf. Stattdessen liefen auch sie viele Isolationen oder suchten gar den Weg in den Post. Beides untypisch für den Champion - aber erfolgreich.
  • Obwohl die Thunder phasenweise mit Adams und Kanter sehr groß spielten, konnten sie daraus keine Rebound-Vorteile generieren - im Gegenteil. Besonders am eigenen Brett zogen sie den Kürzeren: Die Warriors sicherten sich 15 offensive Abpraller (Thunder: 7). Ungewöhnlich: Russell Westbrook, der normalerweise jedem Ball hinterjagt, holte nur einen Rebound.

Der Spielplan im Überblick

Thorben Rybarczik

Diskutieren Drucken Startseite
Trend

Reift Harrison Barnes in Dallas zum All-Star?

Ja
Nein
Frühestens 2017

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.