Freitag, 22.04.2016

NBA-Schlaglichter

Die Dinos sind zurück

Endlich ist auch der Backcourt der Toronto Raptors in den Playoffs angekommen. Dank der starken Leistung von DeMar DeRozan und Kyle Lowry holen sich die Kanadier den Sieg in Spiel drei gegen die Indiana Pacers und erobern sich damit den Heimvorteil zurück. Bei den Gastgeber läuft vor allem in der Offense absolut nichts zusammen.

DeMar DeRozan (l.) ist offenbar endlich in der Post-Season angekommen
© getty
DeMar DeRozan (l.) ist offenbar endlich in der Post-Season angekommen
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Indiana Pacers - Toronto Raptors 85:101 (Serie 1-2) (BOXSCORE)

Endlich, werden sich alle Raptors-Fans im Anschluss an die Partie gedacht haben. Endlich sind auch DeMar DeRozan und Kyle Lowry in der Erstrunden-Serie gegen die Pacers angekommen. Auch den beiden Guards selbst dürfte zumindest ein kleiner Stein vom Herzen gefallen sein, nachdem sie Toronto mit jeweils 21 Punkten zum Sieg geführt hatten (alle Zähler des Backcourt-Duos hier im Video).

"Wir müssen auf dieser Leistung weiter aufbauen", erklärte DeRozan. "Wir müssen uns an beiden Enden des Courts weiter verbessern. Diese Serie wird hart." Hart waren für DeRozan und Lowry vor allem die beiden Auftaktspiele vor heimischem Publikum. Zusammengenommen traf der Starting-Backcourt der Raptors gerade einmal 15 der 63 Feldwurfversuche (23,8 Prozent) und nur 1 von 17 Dreier.

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Bis jetzt! In Indiana lief es von Anfang an deutlich besser. DeRozan versenkte gleich seine ersten 3 Würfe zum Start der Partie und hatte nach den ersten 12 Minuten 12 Zähler auf dem Konto. Insgesamt versenkte der 26-Jährige immerhin 7 seiner 19 Würfe aus dem Feld. Lowry kam neben seinen 21 Punkten noch auf 8 Assists und 4 Rebounds.

Der gute Start von DeRozan beflügelte offenbar die Gäste aus Kanada. Nach einer frühen 21:13-Führung bauten die Raptors ihren Vorsprung dank eines 18:7-Laufes auf 42:24 aus. Davon konnten sich die Pacers im Laufe der Partie nicht mehr erholen. Angeführt von Paul George, der auf 25 Punkte, 10 Rebounds sowie 6 Assists kam, kämpfte sich Indiana nur bis auf 12 Zähler heran - mehr war nicht drin.

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"Zu oft haben wir zu passiv gespielt. Wir waren nicht aggressiv genug und konnten uns nicht durchsetzen", analysierte George. "Das hat ihnen in die Karten gespielt. Unsere Offensive ist dann am besten, wenn wir attackieren. Das haben wir nicht getan." Richtige Beobachtung, denn zur Halbzeit hatten die Pacers gerade mal 36 Punkte auf dem Konto (Season-Low).

Abgesehen von Myles Turner (17 Punkte, 8 Rebounds), bekam PG13 dabei keinerlei Unterstützung seiner Teamkollegen. Dementsprechend enttäuscht zeigten sich die Pacers-Fans in der eigenen Halle. Am kommenden Samstag hat Indiana einiges gut zu machen. Ein Sieg ist fast schon Pflicht, wenn die Serie nicht aus der Hand gleiten soll. Immerhin konnten sich die Raptors den Heimvorteil zurückerobern, indem sie mit 2:1 in Führung gingen.

Der Spielplan im Überblick

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